Beschreibung des Vorschlags
Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands und mit rund 191000 Einwohnern nach Auckland und Christchurch die drittgrößte Stadt des Landes. Außerdem bildet sie mit den Städten um sich herum den nach Auckland zweitgrößten Ballungsraum des Inselstaates Neuseeland.
Ich habe schon mit der Metro Auckland eine U-Bahn für Auckland und mit der Straßenbahn Christchurch eine Straßenbahn für Christchurch vorgeschlagen und damit für zwei der wirklich großen und wichtigsten Städte Neuseelands innerstädtischen Schienenverkehr, der in Neuseeland wirklich nirgendwo existiert, jedoch in solch großen Städten einfach wichtig für eine nachhaltige, klimafreundliche und platzsparende Mobilität ist. Die Hauptstadt Wellington zählt als Hauptstadt, drittgrößte Stadt und Zentralstadt des zweitgrößten Ballungsraum definitiv auch zu den großen und wichtigsten Städten Neuseelands, besitzt aber ebenfalls wie Auckland und Christchurch noch keine U-, Straßen- oder Stadtbahn, könnte aber definitiv eine vertragen. Deswegen möchte ich auch für Wellington eine Straßenbahn vorstellen. Diese beginnt am Bahnhof der Stadt und führt durch die Stadt ins Stadtzentrum vorbei am Goverment House und zu den Wohngebieten im Südosten der Stadt.
Weil der Bahnhof Wellington selbst nicht gerade sehr zentral liegt, sondern eher dezentral nördlich der Innenstadt, ein Kopfbahnhof ist und nahezu nur von den dort endenden Vorortzügen bedient wird, habe ich überlegt diese Straßenbahn als Zweisystembahn zu bauen, d. h. dass die Straßenbahnstrecke am Bahnhof mit der Eisenbahn verbunden wird und so die Vorortzüge als Straßenbahnlinien in der Stadt fortsetzt – eben Zweisystembahn (Eisenbahn + Straßenbahn in einem). Dieses Zweisystembahn-Prinzip erlaubt so einen viel größeren Nutzen als nur eine reine Straßenbahn, da man auf diese Weise auch aus den Vororten Wellingtons umsteigefrei mit der Bahn ins Stadtzentrum Wellingtons fahren kann.
Die gewählte Route wird derzeit zwischen Bahnhof und Kilbirnie von mindestens 5 (abschnittsweise sogar von 8) Buslinien bedient, die jedoch alle immer auf einer längeren Strecke parallel zueinander fahren. Daher könnte ich mir dort eine Straßenbahn vorstellen. Diese Straßenbahnlinie erreicht übrigens auch das derzeitige Wellington-Bus-Depot, was dann zum Straßenbahn- und Busbetriebshof wird. Jenes wird genauso wie der Hauptstadtflughafen (Wellington International Airport) über eine kurze Stichstrecke erreicht.
Im Zentrumsbereich Wellingtons fährt die Straßenbahn über die Hunter Street und Victoria Street und Mannor Street und erreicht so wichtige Einrichtungen, wie das Museum, die Zentralbibliothek, das Polizeipräsidium, das Rathaus und das Opernhaus. Die Hunter und Victoria Street sind Einbahnstraßen, wo die Straßenbahn in beide Richtungen fährt, dabei fährt sie auf einem besonderen Bahnkörper entgegen der Einbahn. Auf der Kent bzw. Cambridge Terrace führt die Bahn in Seitenlage auf der innersten Fahrspur der Straße, damit die in der Straßenmitte gestaltene Allee nicht allzusehr in Mitleidenschaft gezogen wird.
Ich bin gespannt, was Samantha zu dieser Strecke sagt.

Ich wollte mitteilen, dass sie fertig ist und dass ich mich gerne über einen Kommentar von Samantha freuen würde.
Ich wäre übrigens aus offen dafür aus meinem Straßenbahnvorschlag einen Vorschlag für eine Stadtbahn nach dem Karlsruher Modell zu machen. Der Vorteil dann bestünde darin, dass die elektischen S-Bahn-Züge aus den nördlichen Nachbarorten in Wellington als Straßenbahnen weiterfahren könnten, wodurch der Umstieg am Bahnhof vermieden wird, zumal der Bahnhof jetzt nicht gerade wirklich sehr zentral liegt.
Aufgrund der Bahnhofsituation habe ich nun den Straßenbahnvorschlag in einen Zweisystembahnvorschlag (sprich Karlsruher Modell, Chemnitzer Modell oder RegioTram wie in Kassel) geändert. Die Straßenbahn soll also eine Regiotram werden, welche in Form einer Straßenbahn die Vorortzüge vom Bahnhof in die Stadt verlängert. Das erhöht hier einfach eindeutig den Nutzen des Projektes, da so nicht nur innerstädtische Busleistungen gespart würden, sondern die Pendler aus den Vororten umsteigefrei ins Stadtzentrum Wellingtons gelangen können.