Straßenbahn Essen – Heisingen – Kupferdreh

 

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Beschreibung des Vorschlags

Dem Essener Stadtteil Heisingen  fehlt eine Anbindung ans Schienennetz. 

Ich schlage vor südlich des Hbf die an die Bauvorleistung für den Tunnel anzuschließen und die Tram in einem Bogen zur Ruhrallee zu führen. Bevor die Strecke auf der Ruhrallee ans Tageslicht kommt, hat diese zwei unterirdische Stationen.

In der Ruhrallee verkehrt die Tram auf dem breiten Mittelstreifen. Problem dürfte sein, dass dieser derzeit durchgängig mit Bäumen bestanden ist. Alternativ könnte man von den jeweils zwei Richtungsfahrbahnen jeweils eine für die Tram umwidmen, was wiederum der Auto-Lobby nicht gefallen dürfte. Es gibt Überlegungen die Ruhrallee als Teil der A44 in einen Tunnel zu verlegen. In diesem Zusammenhang könnte man den Rückbau an der Oberfläche ggf. besser gegenüber der KFZ-Lobby argumentieren.

Im Tal der Ruhr folgt die Tram noch etwas dem Fluss und der Straße um dann in einen Tunnel unter Heisingen einzubiegen. Heisingen selber wird mit 3 Stationen erschlossen. Zwischen der Ruhr und der ersten Haltestelle von Heisingen muss ein Höhenunterschied von 60m überwunden werden. Da die Haltestelle selber aber auch 10-15m unter der Erde liegt, stellt das kein technisch kein Problem dar.

Am Ende von Heisingen kommt die Tram am Ruhrhang wieder ans Tageslicht und überquert die Ruhr auf einer Brücke, um dann parallel zur Bahn in Kupferdreh ihren Endpunkt zu finden.  

Unten im Tal in an der Ruhr in Rellinghausen mündet eine kurze Verbindungsstrecke von der bestehenden Endhaltestelle der Tram in Rellinghausen. Bautechnisch könnte man ab hier beginnend nach Heisingen – Kupferdreh als 1. Baustufe vorziehen und ist dann ggf. unahängig vom weiteren Vorgehen an der Ruhrallee (A4 Tunnel).

 

Was gibt es bereits an Ideen hierzu?

JPM (https://linieplus.de/proposal/e-tram-tunnel-ruhrallee/) hat auch eine Tram durch die Ruhrallee, fährt aber nur bis Rellinghausen. Großer Unterschied zu meiner Variante ist, dass dort die Tram die komplette Ruhrallee unter der Tagesoberfläche verbringt, während ich nur 2 U-Bahnhöfe südlich des Hbf vorsehe. Mit 2 Stationen erschließe ich den dicht bebauten Bereich Sternviertel/Südviertel etwas besser. 

ICE528 (https://linieplus.de/proposal/e-tunnel-hbf-ruhrallee/) hat einen anderen Vorschlag für die Fürhung des Tunnels im Sternviertel. Mein Vorschlag die vorhandenen Vorratsbauten zu nutzen erscheint mir einfacher als die von ICE528 vorgeschlagene Variante. 

ICE528 (https://linieplus.de/proposal/tram-essen-ruettenscheid-stadtwaldplatz/) schlägt für Heisingen eine eigene Tram aus dem Rüttenscheider Tunnel heraus vor. Aus meiner Sicht ist der Tunnel unter Rüttenscheid schon voll und verträgt nicht noch eine Tram. Zudem muss bei mir gedanktlich die Tram aus dem Stadtbahntunnel in Essen heraus genommen werden und die Systeme hochflur Stadtbahn und niederflurige Tram sollten getrennt verkehren.

Ulrich Konrad (https://linieplus.de/proposal/strassenbahn-gelsenkirchen-essen-heisingen/) möchte Heisingen über eine oberirdische Tram erschließen. Fahrzeitmäßig dürfte das sehr viel länger dauern. Zudem habe ich bedenken, ob man die Strecke so wie dort dargestellt mitten durch die Heisingen Fußgängerzone trassiert bekommt.

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Ein Kommentar zu “Straßenbahn Essen – Heisingen – Kupferdreh

  1. Wieso braucht es überhaupt die Strecke in der Ruhrallee? Es gibt doch ein paar hundert Meter weiter westlich bereits eine Strecke.

    Problem dürfte sein, dass dieser derzeit durchgängig mit Bäumen bestanden ist. 

    Dürfte in der Tat problematisch werden.

    Alternativ könnte man von den jeweils zwei Richtungsfahrbahnen jeweils eine für die Tram umwidmen, was wiederum der Auto-Lobby nicht gefallen dürfte.

    Jaja, die böse böse Autolobby immer… Ohne diese wäre die Welt perfekt…

    (Ironie aus)

    Eine Bundesstraße, die eine Verlängerung einer Autobahn darstellt und als Lückenschluss zur nächsten Autobahn dient, kann man nicht auf eine Fahrspur zurück bauen, dies wäre nicht genügend Kapazität angesichts der großen Bedeutung im Fernstraßennetz.

    Es gibt Überlegungen die Ruhrallee als Teil der A44 in einen Tunnel zu verlegen.

    Diese liegen meines Wissens nach schon lange auf Eis, da der Untergrund aufgrund von Bergbauschäden schwierig ist.

    In diesem Zusammenhang könnte man den Rückbau an der Oberfläche ggf. besser gegenüber der KFZ-Lobby argumentieren.

    Gegenüber einer Lobby braucht man nicht zu argumentieren, da eine Lobby nichts zu entscheiden hat. Die Politik entscheidet (hier konkret wohl sämtliche Ebenen von Kommunal- bis Bundespolitik).

    Im Tal der Ruhr folgt die Tram noch etwas dem Fluss und der Straße um dann in einen Tunnel unter Heisingen einzubiegen. Heisingen selber wird mit 3 Stationen erschlossen.

    Ich denke nicht, dass ein solcher Tunnel am Stadtrand mit anschließender Ruhrbrücke wirtschaftlich ist.

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