17 Kommentare zu “Duisburg – Moers – Repelen – Kamp-Lintfort

    1. Ich hatte ja geschrieben: „Statt entlang des Abschnitts 2 könnte die Linie aber auch entsprechend des hier vorgeschlagenen Weges nach Neukirchen-Vluyn geführt werden.“

      Oder meintest du eine Verlängerung über Repelen hinaus? Da wäre dann ja eher Kamp-Lintfort interessant.

    1. Die Uni ist bereits über die Hst. Zoo/Uni angeschlossen. Eine Führung dieser Linie über die Lotharstraße würde zudem die Strecke verlängern und den Stadtteil Neudorf nicht mehr zentral, sondern eher peripher anschließen. Daher lasse ich meinen Vorschlag lieber so, wie er ist.

  1. Dank der Hochschule Rhein-Waal (die in deinem Vorschlag auch sehr gut angebunden ist) denke ich schon, dass die Verbindung nach Kamp-Lintfort absolut sinnvoll ist. Schon jetzt ist der Bus 911 in seiner Kapazität am Maximum angelangt, und auch der SB30 ist regelmäßig bis zu den Türen gefüllt, und eine solche Linie würde auch großartige Wachstumseffekte für die Stadt Kamp-Lintfort mitbringen. Schließlich wäre der Hochschulcampus dann endlich mit dem ÖPNV erreichbar, was einfach für eine Universität unabdingbar ist, wenn man konkurrenzfähig sein will.

    Insbesondere wenn diese Strecke bis Moers verlängert würde oder man zusätzlich noch eine Linie bis Neukirchen-Vluyn baut, würde am königlichen Hof ein wunderbar vernetzter Straßenbahn-Umsteigepunkt entstehen, der sogar den Bau eines Tunnels rechtfertigen würde. Da für solche Linien der Betriebshof Grunewald sehr weit weg liegen würde und ohnehin ausgelastet ist, würde ich außerdem vorschlagen, einen Betriebshof Duisburg-Ruhrort wie hier vorgeschlagen zu bauen, da sich dort genug freies Gelände findet.

    Wie gesagt, ein absoultes Muss diese Strecke und nicht ohne Grund eigentlich schon seit 1970 geplant gewesen (zumindest der Abschnitt nach Moers)

    1. Es freut mich, dass dir die Linie gefällt. Die Rheinhausener Linie, die du verlinkt hast, könnte man bei Bedarf in der Tat bis Moers verlängern und dabei vielleicht auch zum Bahnhof Rheinhausen führen. Einen neuen Betriebshof würde man in der Tat benötigen, da aber abgesehen von der Rheinhausener Linie die vorgschlagenen neuen Linien alle irgendwie über Moers führen, sollte dort auch ein neuer Betriebshof sein. Von Ruhrort aus wären die Aus- und Einrückfahrten unnötig weit.

  2. Der Westteil ist sicherlich sinnvoll, aber die Linienführung durch Neudorf ist nicht realisierbar:

    Die Gesamtschule wird nicht auf ihren Lehrerparkplatz verzichten.
    Die Aktienstraße ist Einbahnstraße und so schmal, dass da kaum die Kraftwagen durchpassen, geschweige denn eine Straßenbahn.
    An der Ecke zum Sternbuschweg ist die Aktienstraße überbaut, die Kreuzung sehr eng!
    Der Sternbuschweg ist die Hauptverkehrsader Neudorfs in Nord-Süd-Richtung und wird gerade mit viel Aufwand erneuert, bis zur Koloniestr. ist auch da kein Platz für Straßenbahngleise.

    Neudorf ist ein schwieriges Pflaster für Straßenbahnen, einzig für ’ne U-Bahn wäre noch Platz 😉

    1. Der Lehrerparkplatz könnte auch in eine Tiefgarage unter der Straßenbahntrasse verlegt werden.

      Einbahnstraßenregelungen kann man auch ändern, notfalls kann man den übrigen Straßenverkehr auch herausnehmen. Zu eng ist die Aktienstraße nicht. Sieh dir mal diese Situation einer Neubaustrecke an: https://www.google.de/maps/@48.1302175,11.5955155,3a,60y,33.95h,93.73t/data=!3m6!1e1!3m4!1svLEA-wEYhmJ8GNNUBJg5aQ!2e0!7i13312!8i6656

      Leider habe ich keine Informationen finden können, zur Überbauung der Aktienstraße. Nach allen mir zur Verfügunge stehenden Luftbildern und Karten aus dem Internet kann ich dort keine Überbauung erkennen. Seit wann gibt es die denn und wie ist sie gestaltet?

      Die Kreuzung Sternbuschweg ist nicht zu eng, um mit straßenbahntypischen Radien dort abbiegen zu können.

      Der Sternbuschweg hatte jahrzehntelang genügend Platz für eine Straßenbahn geboten, er ist also eindeutig breit genug.

      Eine U-Bahn wäre völlig unrealistisch.

      1. 1. Die Überbauung ist an der Flurstraße, sorry, mein Fehler.

        2. Die Aktienstraße ist eine Anwohnerstraße und auf beiden Seiten eng zugeparkt. Die Anwohner werden Dir was husten, wenn Sie wegen der Straßenbahn da nicht mehr parken dürfen.

        3. Das Eckgrundstück Pappenstraße/Grabenstraße ist nicht groß genug für eine Tiefgarage und auch sonst schlecht geeignet, da dreieckig.

        4. Selbst wenn das Eckgrundstück freigemacht werden könnte, so wären zwei recht enge Kurven zunächst 100° nach links und direkt anschließend 100° nach rechts nötig, es entstünde eine für alle Verkehrsteilnehmer unübersichtliche Kreuzung, und das mitten in einem Wohngebiet.

        5. Straßenbahngleise lagen auf dem Sternbuschweg nur südlich der Koloniestraße. Nördlich der Koloniestraße ist der Sternbuschweg deutlich schmaler, bei der derzeitigen Neugestaltung werden nun vermehrt Parkplätze an beiden Fahrbahnrändern geschaffen, damit müsste sich die Straßenbahn den Verkehrsraum mit der einzigen vorhandenen Fahrspur für Kraftfahrzeuge teilen. Das ist für die Hauptverkehrsachse Neudorfs nicht verkraftbar 🙁

  3. Hi Ulrich,

    in Repelen würde ich die Endstelle westlich der (H) „Repelen Siedlung“ an der Straßenecke Kamper Straße/Lintorfer Straße platzieren, da die Wendeschleife auf dem Repelner Marktplatz zum einen den Marktplatz und zum anderen einen Supermarkt zerschneidet. Das wäre also volkswirtschaftlich nicht sinnvoll.

    Darüber hinaus fällt mir auf, dass die Straßenbahnlinie die Buslinie 911 Kamp-Lintfort – Duisburg-Ruhrort ersetzt und ihr Linieverlauf entspricht im Abschnitt Moers-Repelen Siedlung – DU-Ruhrort Friedrichsplatz sogar der Buslinie 911. Die Buslinie 911 verkehrt mit Gelenkbussen im 15-Minuten-Takt, ist hoch frequentiert und wird teilweise so voll, dass Fahrgäste nicht mehr zusteigen können. Insofern eignet sie sich hervorragend, um durch eine Straßenbahnlinie ersetzt zu werden.

    1. Hi Tramfreund,

      meinst du so wie jetzt? 🙂

      Irgendwie kann ich mir kaum vorstellen, dass es diesen Supermarkt auch vor 11 Jahren schon gab, als ich den Vorschlag gemacht hatte. Normalerweise hätte ich doch kaum ohne Not ein Gebäude dermaßen ignoriert, ohne dazu Stellung zu nehmen.

      1. Ja, so habe ich mir die Schleife vorgestellt.

        Normalerweise hätte ich doch kaum ohne Not ein Gebäude dermaßen ignoriert, ohne dazu Stellung zu nehmen.

        Das weiß ich zu schätzen. Ich selbst schlage ja auch nur dann den Abriss und die Umsiedlung von Immobilien vor, wenn es sich bei einem Verkehrsprojekt nicht vermeiden lässt, wie beispielsweise bei dem Nahversorgungszentrum Güterstraße (Essen-Kettwig), das auf dem Grundstück steht, das für den ZOB Kettwig S-Bahnhof (Variante 1 bzw Variante 2) bei dessen Verlegung vom Ortsrand ins Ortszentrum gebraucht wird, also dem Ausbau des ÖPNVs gewissermaßen im Wege steht.

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