Straßenbahn Datteln – Castrop-Rauxel – Witten – Wengern

 

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Beschreibung des Vorschlags

Diese relativ lange Nord-Süd-Verbindung fährt über viele Kilometer durch oft dicht besiedeltes Gebiet. Die geradlinige Strecke verbindet Datteln (35.000 Einwohner), Castrop-Rauxel (74.000 Einwohner) und Witten (96.000 Einwohner) miteinander, wobei außerdem noch Bochum-Langenreer und Teile von Dortmund-Lütgendortmund bedient werden. Schließlich wird auch noch Wengern erreicht, so dass diese Linie über 200.000 Menschen erreicht. Auf weiten Abschnitten gab es dort auch früher schon Straßenbahnverkehr, dessen Stilllegung ein Fehler war.

Zwischen Witten, Rathaus und Papenholz fährt bereits die BoGeStra mit ihrer Linie 310 und zwischen Papenholz und Langendreer soll demnächst wieder Straßenbahn entstehen. Besonders wichtig erscheinen mir die Abschnitte von Witten, Rathaus bis Bommern, um einen innerstädtischen Betrieb in Witten zu ermöglichen (die Strecke gab es schonmal) und der Abschnitt Langendreer – Henrichenburg, wodurch Castrop-Rauxel ein leistungsfähiges Massenverkehrsmittel in Richtung der Längsachse der Stadt erhält.

Zwischen Habinghorst und Castrop wäre diese Linie noch durch die verlängerte Linie 308 zu verstärken

In Verbindung mit der Linie von Herbede nach Annen ergäbe sich auch für Witten ein angemessenes Straßenbahnnetz.

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12 Kommentare zu “Straßenbahn Datteln – Castrop-Rauxel – Witten – Wengern

    1. Theoretisch schon, doch wird eine Linie von Datteln bis Hohenlimburg entschieden zu lang sein. Ich habe schon Bedenken, weil sie von Datteln bis Wengern mit über 31 km und 65 Haltestellen eigentlich viel zu lang ist. Ich weiß nur nicht, wo ich sie brechen sollte.

      Zwischen Witten und Hagen gibt es zudem eine direkte Bahnverbindung, so dass die Straßenbahn dort vermutlich Probleme wegen des Parallelverkehrs befürchten ließe.

      Zu Hagen wollte ich mir natürlich auch noch Gedanken machen, doch eins nach dem anderen. Selbstverständlich könnte auch diese Stadt ein Straßenbahnnetz gebrauchen. Die Stilllegung in den 70er Jahren war ein Riesenfehler. Ob man ein neues Hagener Netz aber mit einem anderen Straßenbahnnetz verbinden muss, weiß ich nicht. Dort wäre auch ein separates Netz sinnvoll. Aber auch eine Verbindung nach Dortmund wäre vielleicht denkbar, was dann natürlich ein regelspuriges Netz erforderlich machen würde. Ohnehin dürfte ja bei Neuanlagen von Straßenbahnnetzen die Regelspur zu erwarten sein.

      Ich werde mich mit deinen Ideen für Hagen aber noch beschäftigen.

      1. Mit verbinden meinte ich eher, dass man „deine“ Linie bis Wetter verlängert, wo man dann in die 502 umsteigen kann. Ursprünglich sollten die Strecken von Bommern (Bogestralinie 10) und Wengern (Hagener Linie 4) ja verbunden werden. Ich glaube wegen Ausbruchs des 1. Oder 2. Weltkriegs wurde dieser Plan nicht umgesetzt. Und ich würde mich sehr freuen, wenn du dir meine Vorschläge anschaust 🙂

  1. Ich habe hier bereits kommentiert, dass ich mir eine Straßenbahn Bochum – Castrop-Rauxel – Henrichenburg gut vorstellen könnte und begrüße auch die Verlängerung nach Datteln. Ob eine Reaktivierung der Verbindung Castrop-Münsterplatz – Dortmund-Lütgendortmund – Bochum-Langendreer – Witten Potential für eine Straßenbahnlinie hat, wage ich zu bezweifeln, da diese Route bereits durch die Buslinie 378 bedient wird und die fährt glaube ich weder in besonders dichtem Takt noch mit Gelenkern.

    1. Nach meiner Erfahrung ist der Takt, das Angebot einer Buslinie, nicht unbedingt aussagekräftig darüber, was für ein Potenzial in einer Verbindung steckt. Ein schlechtes Angebot sorgt zwar dafür, dass es auch nur wenige Menschen nutzen, aber es könnte dennoch ein großes Interesse an einem guten Angebot bestehen.

      Interessanter finde ich es sich anzusehen, wie viele Anwohner, Arbeitsplätze, Schulen, Krankenhäuser usw. am Weg sind. Daraus entsteht Potenzial, auch wenn bisher nur ein selten fahrender Bus alles tut, um jeden, der wählen kann, in seinem PKW zu halten.

      Schauen wir uns diese Strecke doch mal von Süden nach Norden an. Es liegt doch wohl auf der Hand, dass von Witten aus eine Strecke nach Bommern und Wengern wegen der höheren Einwohnerzahl bedeutender sein müsste, als jene nach Heven. Die nach Heven gibt es aber schon, warum sollte eine nach Bommern und Wengern nicht auch zu rechtfertigen sein?

      Die Strecke zwischen Witten und Langendreer kommt demnächst sogar.

      Durch die Fortsetzung wird Witten (97.000 Einwohner) mit Castrop-Rauxel (74.000 Einwohner) und Datteln (35.000 Einwohner) verbunden. Hinzu kommen noch Lütgendortmund (23.000 Einwohner), Bövinghausen (5600 Einwohner) und Langendreer (25.000 Einwohner). Die Linie würde also über eine Viertelmillion Einwohner miteinander verbinden. Okay, da wohnt nicht jeder direkt im Einzugsgebiet der Haltestellen, aber als eine Umsteigeverbindung käme die Linie auch in diesen Fällen in Frage. Ich habe daher keinen Zweifel, dass sie von großer Bedeutung sein würde, wenn es sie gäbe.

    2. Man könnte das Potential aber auch durch stückchenweise Reaktivierung schaffen indem man zuerst den S-Bahnhof Lütgendortmund und dann evtl Witten Bommern anbindet.

      Sollte Castrop-Rauxel dann wirklich zur Straßenbahn zurückkehren und eine Strecke nach Henrichenburg bauen würde sich ein Lückenschluss anbieten.

    3. Na ja, vor der Taktumstellung bei der BoGestra fuhr die Linie 378 im 20-Minuten-Takt und mit Gelenkbussen, außerdem kommt zwischen Bövinghausen und Lütgendortmund noch die 462 hinzu, welche auch heute noch im 20-Minuten-Takt fährt. Vom Münsterplatz bis Merklinde fährt auch noch die 364 im 30-Minuten-Takt. Abschließend wäre noch zu beachten, dass die 378 zwischen Langendreer un Lütgendortmund im 15-Minuten-Takt fährt. Ansonsten hat Ulrich Conrad bereits erwähnt das der Takt der Buslinien gar nicht so viel aussagt.

  2. Wenn sich Castrop-Rauxel irgendwie dazu bewegen ließe ein neues Straßenbahnsystem zu bauen wäre das wohl das beste ansonsten würde ich erstmal bis Lütgendortmund gehen und schauen ob sich mit einem Durchbau der S4 mehr erreichen ließe.

    Sollte man wirklich bis Datteln gehen dann sollte man die U41 von Brambauer nach Datteln Bahnhof verlängern und auf der Bahnlinie zur Anbindung Recklinghausens wieder Personenverkehr einführen.

    Im Süden sollte man eher über den Wittener Hauptbahnhof gehen und dabei auch den Stau zwischen Husemannstraße und Haus Witten vermeiden zudem sollte man überlegen ob eine Anbindung Wengerns bei der Steigung hinter Bommern wirklich sinnvoll ist.

    Man könnte Wengern schließlich auch über die Ruhrtalbahn an Hattingen und Hagen anbinden.

    1. Ergänzung:

      Grundsätzlich finde ich die Idee aber sehr gut, wenn sie in Abschnitten realisiert, statt im Fall von Verzögerungen mit der Gesamtstrecke zu warten, bis man alles auf einmal realisieren kann.

      Insbesondere die Abschnitte Witten-Bommern und Lütgendortmund-Langendreer sollten vorgezogen werden.

      Die Idee etwas mit der Ruhrtalbahn zu machen scheint jetzt auch offiziell diskutiert zu werden (https://www.waz.de/staedte/witten/witten-zuege-sollen-wieder-auf-stillgelegten-strecken-fahren-id229440366.html), dadurch ergeben sich zahlreiche neue Argumente:

      -Anschluss Herbedes an Witten mit einmaligem Umstieg am Bahnhof Bommern

      -Anschluss Wengerns an Witten mit einmaligem Umstieg am Bahnhof Bommern, wobei sich eine Verlängerung der Straßenbahn nach Wengern dann evtl nicht mehr lohnt

      -Anschluss Dortmunds und Langendreers an Hattingen ohne lange Umwege über Bochum bzw Essen Steele

      Diskutieren könnte man ob eine Führung über Witten Rathaus oder Witten Hbf im Falle eines RBs bzw einer S-Bahn auf der Ruhrtalbahn sinnvoller wäre.

      Für den Hbf spricht die Anbindung Bommerns, Herbedes und Wengerns an mögliche Bahnanschlüsse, dagegen spricht die langsame Fahrt durch die Wittener Innenstadt und die Tatsache, dass Bommern, Herbede und Wengern dann auch die Fernbahnhöfe Essen und Hagen zur Verfügung stehen.

      Falls man deine Linienführung wählt sollte man aber über einen S5 Halt am Betriebshof Witten nachdenken, damit wenigstens irgendeine Verknüpfung zur S5 auf Wittener Stadtgebiet stattfindet.

      1. Die Linienführung ist natürlich nur ein Vorschlag. So könnte ein Verzicht auf den Abschnitt Witten – Wengern denkbar sein, wenn dort die Eisenbahn reaktiviert wird. Eine Reaktivierung der Ruhrtalbahn nach Hattingen würde jedoch keine Verbindung nach Witten bieten. Der Preis wäre daher eine deutlich schlechtere Bedienung der Gegend. Die Steigungen wären machbar. Herbede möchte ich mit einer Verlängerung der Linie nach Heven an Witten anbinden (s. o.).

        Über eine Führung über den Wittener HBF könnte man nachdenken. Der Anschluss wäre wahrscheinlich sinnvoll, würde aber einen Umweg und damit Fahrzeitverlängerungen bedeuten.

        Der S5-Halt am Betriebshof Witten ist eine gute Idee,

         

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