3 Kommentare zu “Stadtbahnlinie für Bielefeld (Neu)

  1. Willkommen auf LiniePlus!

    Erstmal zur Zeichnung: du hast teilweise ein, teilweise zwei Gleise eingezeichnet, häufig aber auch sehr nah beieinander. Soll das irgendwas über die Ein-/Zweigleisigkeit aussagen? Ich würde dich bitten entweder einen halbwegs konstanten Abstand der beiden Linien herzustellen, oder einfach nur eine Linie zu nutzen.

    Kleine ästhetische Sache: die Haltestellennamen würde ich mit normaler deutscher Groß-/Kleinschreibung schreiben, statt komplett groß.

    Außerdem zum Thema Haltestellen: ein Pluspunkt ist es definitiv, wenn man hier auch grob Bahnsteige einzeichnet. Von dem was ich in den Satellitenbildern sehe gibt es manchmal an der Stelle wo du die Bahnsteige einzeichnest vielleicht nicht genug Platz für diese, dafür aber 100m weiter eine Stelle wo man einer angrenzenden Wiese/Brachfläche den nötigen Platz nehmen könnte. So könnte man dann die Auswirkungen der Stadtbahn auf die restlichen Verkehrsteilnehmer etwas reduzieren, was vermutlich die Akzeptanz erhöht.

    Generell zu deiner Beschreibung: du schreibst mehrmals Wörter nicht groß die dies eigentlich bräuchten. Das ist jetzt kein Ausschlusskriterium für Vorschläge auf LiniePlus, aber schöner ist eine korrekte Rechtschreibung doch immer. Wenn dir das schwer fällt gibt es genug Software die einem dabei hilft, hier braucht man nicht einmal KI sondern kann den Text einfach in Word/LibreOffice/… kopieren und die „dumme“ Rechtschreibkorrektur nutzen.

    Ist-Zustand:

    – monozentrisches [S]ystem mit 4 [L]inien (->störungsanfälliges Netz)
    – überlastete [S]tammstrecke im [T]unnel ohne [S]pielraum für [T]aktverdichtung

    – schlechte Anbindung im Osten der Stadt

    Das stimmt so natürlich erstmal, was mir allerdings auffällt ist, dass Linie 3 ziemlich nah am Stadtzentrum aufhört. Warum kann man nicht diese Linie Richtung Osten verlängern und so ohne weitere Fahrten auf der Stammstrecke trotzdem die Anbindung des Ostens verbessern? Diese tangentiale Anbindung des Ostens ist dadurch, dass sie nicht Innenstadt und Hbf anbindet ja auch weniger attraktiv für die Fahrgäste.

    Vorschlag:

    – Strecke vom Betriebshof in Sieker mit Umstieg zur Linie 2 und über die Bestandsgleise der Linie 4
    – Abzweigung auf Höhe der Haltestelle „Oststraße“ nach Norden
    – Streckenführung gerade nach Norden an der Seidenstickerhalle und dem Lokschuppen vorbei mit Übergang zur Linie 2 bei „Stadtheider Straße“
    – Endstation „Deciusstraße“ mit Übergang zur Linie 1, bereits bestehende Wendeschleife zwischen „Deciusstraße“ und „Am Kattenkamp“

    Hier stellen sich mir noch weitere Fragen: in welchem Takt und mit was für Fahrzeugen (Einzel-/Doppeltraktion?) soll diese Linie fahren? So gibst du quasi eine grobe Abschätzung wie viele Fahrgäste du hier erwartest.

    Vorteile:
    – Verbindung vieler Linien (Umstiegsmöglichkeiten)

    Hier würde ich auch noch eine Verlegung des Ostbahnhofs vorschlagen, zu viele Umsteigemöglichkeiten kann man gar nicht haben.

    – Anbindung großer Teile der Stadt, sowie großer Veranstaltungslocations

    Hier kannst du gerne noch viel spezifischer werden was alles für Ziele angebunden werden.

    – Führung über den Betriebshof – vielleicht schwer umsetzbar und definitiv nicht ohne [U]mbauten möglich

    Hier ist die große Frage: reicht der jetzige Betriebshof dann überhaupt noch aus? Diese Linie würde dem Betriebshof sowohl Gleise wegnehmen als auch den Fahrzeugbestand vergrößern. Da ich am derzeitigen Standort keine großen Erweiterungsmöglichkeiten sehe, wäre also vermutlich ein neuer zweiter Standort nötig, oder zumindest dezentrale kleinere Abstellmöglichkeiten. Vorteil davon wäre zusätzlich aber auch, dass Ein- und Ausrückzeiten verringert werden, weshalb das bei den teilweise sehr langen Außenästen wahrscheinlich gar kein Problem wäre.

    – Konfliktpotenzial an der Endhaltestelle Sieker durch Kreuzug mit der Linie 2 auf der selben Wendeschleife mit Linien in entgegengesetzte Fahrtrichtungen

    Wieso sollten hier entgegengesetzte Fahrtrichtungen entstehen? Ich würde beide Linien hier gegen den Uhrzeigersinn durch die Schleife schicken. Eventuell muss in der Schleife irgendwo ein weiterer Bahnsteig mit Überholmöglichkeit gebaut werden, das ist im großen und ganzen des Vorschlags aber definitiv im Rahmen.

    1. Guten Abend, ich danke erstmal für das ausführliche Feedback.

      Ich habe gerade einmal ausführlich den Vorschlag überarbeitet und es mir sehr zu Herzen genommen was du gesagt hast.

      Erstmal zur Zeichnung: du hast teilweise ein, teilweise zwei Gleise eingezeichnet, häufig aber auch sehr nah beieinander. Soll das irgendwas über die Ein-/Zweigleisigkeit aussagen? Ich würde dich bitten entweder einen halbwegs konstanten Abstand der beiden Linien herzustellen, oder einfach nur eine Linie zu nutzen.

      Kleine ästhetische Sache: die Haltestellennamen würde ich mit normaler deutscher Groß-/Kleinschreibung schreiben, statt komplett groß.

      Außerdem zum Thema Haltestellen: ein Pluspunkt ist es definitiv, wenn man hier auch grob Bahnsteige einzeichnet.

      Stimmt, ist verbessert.

      Generell zu deiner Beschreibung: du schreibst mehrmals Wörter nicht groß die dies eigentlich bräuchten. Das ist jetzt kein Ausschlusskriterium für Vorschläge auf LiniePlus, aber schöner ist eine korrekte Rechtschreibung doch immer. Wenn dir das schwer fällt gibt es genug Software die einem dabei hilft, hier braucht man nicht einmal KI sondern kann den Text einfach in Word/LibreOffice/… kopieren und die „dumme“ Rechtschreibkorrektur nutzen.

      Ich war sehr müde beim Schreiben, wahrscheinlich rühren die Fehler daher. Das ist mir ehrlich gesagt ziemlich peinlich, wie schlecht die Orthografie da war… Ist natürlich überarbeitet.

      Von dem was ich in den Satellitenbildern sehe gibt es manchmal an der Stelle wo du die Bahnsteige einzeichnest vielleicht nicht genug Platz für diese, dafür aber 100m weiter eine Stelle wo man einer angrenzenden Wiese/Brachfläche den nötigen Platz nehmen könnte. So könnte man dann die Auswirkungen der Stadtbahn auf die restlichen Verkehrsteilnehmer etwas reduzieren, was vermutlich die Akzeptanz erhöht.

      Platztechnisch glaube ich, dass das tatsächlich hinhauen sollte. Die Züge haben eine Länge von knapp unter 70m, das habe ich „nachgemessen“. Man müsste bei einigen kleinen Kreuzungen und einigen Einfahrten/Parkplätzen die Abbiegemöglichkeiten des Autoverkehrs einschränken, ja, aber ich glaube das ist nicht übermäßig (correct me if I´m wrong).

      Wegen der Brachflächen neben der Strecke (zB. nahe der Seidenstickerhalle): ich habe primär versucht die Kreuzungen der Gleise mit der Hauptverkehrsrichtung des Autoverkehrs möglichst gering zu halten. Gerade an der Stelle mit der großen Feuerwache ist glaube ich die Haltestelle da, wo sie jetzt ist, am besten aufgehoben.

      Hier stellen sich mir noch weitere Fragen: in welchem Takt und mit was für Fahrzeugen (Einzel-/Doppeltraktion?) soll diese Linie fahren? So gibst du quasi eine grobe Abschätzung wie viele Fahrgäste du hier erwartest.

      Ich gehe von den seit 2010 auf dem bielefelder Netz verkehrenden Vamos-Zügen (34m lang) in Doppeltraktion und einem 10-Minuten-Takt zu Hauptverkehrszeiten (Ist-Zustand auf allen Bestandslinien). Jedoch mit abweichender Taktung zu Großveranstaltungen (wie die Linie 4 bei den Heimspielen von Arminia Bielfeld, flexible Taktverdichtung nach Bedarf) oder an Sonn- und Feiertagen (15 Minuten). Sollte die Auslastung zu gering sein, kann man sicherlich auch über eine standardmäßige 15-Minuten-Taktung diskutieren.

      Das stimmt so natürlich erstmal, was mir allerdings auffällt ist, dass Linie 3 ziemlich nah am Stadtzentrum aufhört. Warum kann man nicht diese Linie Richtung Osten verlängern und so ohne weitere Fahrten auf der Stammstrecke trotzdem die Anbindung des Ostens verbessern? Diese tangentiale Anbindung des Ostens ist dadurch, dass sie nicht Innenstadt und Hbf anbindet ja auch weniger attraktiv für die Fahrgäste.

      Ich vergaß in meinem Ursprungsvorschlag zu erwähnen, dass ich eine solche Linie ebenfalls für notwendig halte. Das habe ich jetzt hinzugefügt.

      Hier würde ich auch noch eine Verlegung des Ostbahnhofs vorschlagen, zu viele Umsteigemöglichkeiten kann man gar nicht haben.

      Das würde dann die Linie 3 tun, wobei der Ostbahnhof als Bahnhof nur geringen Stellenwert hat, und erst mit dem Deutschlandtakt und einer Taktverdichtung auf dieser Strecke vom HBF nach Osten tatsächlich an Bedeutung gewänne.

      Hier kannst du gerne noch viel spezifischer werden was alles für Ziele angebunden werden.

      Stimmt, ist erledigt.

      Hier ist die große Frage: reicht der jetzige Betriebshof dann überhaupt noch aus? Diese Linie würde dem Betriebshof sowohl Gleise wegnehmen als auch den Fahrzeugbestand vergrößern. Da ich am derzeitigen Standort keine großen Erweiterungsmöglichkeiten sehe, wäre also vermutlich ein neuer zweiter Standort nötig, oder zumindest dezentrale kleinere Abstellmöglichkeiten. Vorteil davon wäre zusätzlich aber auch, dass Ein- und Ausrückzeiten verringert werden, weshalb das bei den teilweise sehr langen Außenästen wahrscheinlich gar kein Problem wäre.

      Habe ich nicht ausreichend bedacht. Als „Denkanstoß“ beim Vorschlag mit notiert.

      Wieso sollten hier entgegengesetzte Fahrtrichtungen entstehen? Ich würde beide Linien hier gegen den Uhrzeigersinn durch die Schleife schicken. Eventuell muss in der Schleife irgendwo ein weiterer Bahnsteig mit Überholmöglichkeit gebaut werden, das ist im großen und ganzen des Vorschlags aber definitiv im Rahmen.

      Da habe ich mich idiotisch ausgedrückt, sehr missverständlich. Habe ich eigentlich so gemeint und jetzt verbessert.

  2. Ich würde dich noch bitten den Titel des Vorschlags etwas spezifischer zu machen, „neue Stadtbahnlinie“ kann alles bedeuten. Meine Vorschlage wären „Stadtbahntangente Bielefeld“ oder „Osttangente Bielefeld“.

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