SN: Projekt Stadt-Umland-Bahn – SUB 1

 

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Beschreibung des Vorschlags

Allgemein:

Warum ein Tram-Train-System für Schwerin? Im Gegensatz zu anderen Regionen mit einem vergleichbaren System (Chemnitz, Kassel, Karlsruhe, …) ist die Region um Schwerin recht dünn besiedelt, sodass hier natürlich fraglich ist inwieweit sich dass lohnt. Allerdings ist gerade dass auch ein Grund für ein solches System. Warum? Durch die dünne Besiedlung und die damit verbundenen selteneren Halte hält sich die Länge der Fahrzeit trotzdem noch in Grenzen, so kann man auch schnell in die Innenstadt kommen. Dazu kommt dass die Straßenbahn in Schwerin zwischen Gartenstadt und der Innenstadt nur selten hält was auch die Fahrzeit beschleunigt.

Auch fährt die Schweriner Straßenbahn auf Normalspur, weshalb hier an Infrastruktur nur die Verbindungen zum Eisenbahnnetz gebaut werden müssten. 

Man würde umliegende Städte besser anbinden und auch in diesen teilweise Stadtverkehrsleistungen erbringen. Das sorgt für bequemes „Haustür zu Haustür“ pendeln.

Im Umkreis von Schwerin überall haltende REs könnten auch beschleunigt werden.

Linie SUB 1 :

Diese Linie verbindet die Schweriner Innenstadt mit Parchim Gadebusch und Rehna. Sie ersetzt dabei den RB13 welcher denselben Linienverlauf hat. 

Sie verkehrt zwischen Parchim und Gadebusch alle 30 Minuten, zwischen Gadebusch und Rehna alle 60 Minuten. 

Über den Innenstadtverkehr in Parchim kann man sich streiten, mMn ist das die beste Lösung.

 

Liebe Grüße Tschaki

Metadaten zu diesem Vorschlag

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4 Kommentare zu “SN: Projekt Stadt-Umland-Bahn – SUB 1

  1. Abgesehen von der Frage, ob sich in Schwerin (<100.000 Ew) überhaupt so ein System lohnt, sehe ich als nachteilig an, dass der Hbf nur mit Fußmarsch erreicht wird und dass aufgrund der Haltestellen im Stadtgebiet die Fahrzeit insgesamt steigt.

  2. In Schwerin konzentriert sich das öffentliche Leben auf die Innenstadt. Jene wird mit zwei Halten (Hbf und Mitte) aus dem Umland bereits ganz gut erreicht. Dazu kommt der Halt Görries mit dem großen Gewerbegebiet. Mit dem Tram-Train hingegen erreichte man fast nur Wohnsiedlung. Wer will aus Crivitz nach Neu Zippendorf oder aus Rehna in die Weststadt?

  3. Ob es Fahrgäste aus Parchim begrüßen würden, wenn die innerhalb Schwerins vor Erreichen der Innenstadt zwölfmal halten müssten, wage ich zu bezweifeln. Warum schließt du die Strecke nicht erst kurz vor der Innenstadt an? Also etwa von Parchim aus über das Ostorfer Ufer und von Rehna aus über den Obodritenring? Letzteres würde auch aus Rehna die Fahrt zur Innenstadt beschleunigen und den Anschluss des Hauptbahnhofs ermöglichen. Es wäre insgesamt auch weniger Neubaustrecke nötig. Außerdem könnte Schwerin durch neue Haltestellen an dieser Linie besser erschlossen werden.

    Was Parchim betrifft halte ich die ringförmige Streckenführung für übertrieben. Man muss die Innenstadt nicht auf zwei Wegen mit dem Bahnhof verbinden. Allenfalls könnte man eine Stichstrecke vom Bahnhof in die Innenstadt führen, etwa über Luisen-, Ludwigsluster und Lange Straße. Wenn man diese Strecke dann nicht am Alten Markt enden lassen, sondern bis in den Süden führen möchte, wäre als Äußerstes eine Führung, wie von dir dargestellt, zur Brunnenstraße denkbar, mit einem Endpunkt an der Pestalozzischule.

    Abgesehen davon fände ich noch eine Verbindung von Rehna nach Schönberg sinnvoll, dann könnte diese Linie gleich bis Lübeck durchgebunden werden. Auch dort könnte so eine Zweisystem-Stadtbahn in die Innenstadt fahren, entweder vom HBF aus, oder über Sankt Jürgen oder über Eichholz und Sankt Gertrud.

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