S-Bahnhof Pirna Altstadt

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Beschreibung des Vorschlags

In Pirna fahren die Züge direkt an der Altstadt vorbei. Jedoch ohne Halt. Nachdem der Citybus gescheitert ist, gibt es keine vernünftige Verbindung in die Altstadt mehr.

Vom Zug aus muss man nun entweder die ganze Strecke laufen oder mit dem Bus zur Robert-Koch-Straße/Breite Straße und von dort laufen.

Daher wäre ein S-Bahn Halt direkt neben der Altstadt eine sehr naheliegende Idee um diese anzubinden. Wenn man die in Pirna endenden Züge dorthin verlängert würde dort alle 10 Minuten ein Zug fahren.

Anfangs war das Kehrgleis südlich eingezeichnet. Es stellte sich jedoch heraus, dass dort nicht genügend Platz ist. Das Gleis muss also nördlich untergebracht werden. Der Platz zwischen dem S-Bahnhof und dem Refugium Elbschlößchen reicht dafür aus. Ein Eingriff in das Gelände wäre dafür nicht notwendig.

Ansonsten wäre es auch möglich das kehrgleis ein Stück weiter östlich zwischen zwischen der Bahnstrecke und der Straße Am Wasserwerk zu platzieren. Dort wäre sogar Platz für mehrere Kehrgleise vorhanden.

Wie Pusch erwähnte, wäre eine Ladenpassage unter dem Bahnhof denkbar und würde die Elbpromenade deutlich attraktiver machen.

Auch die Fähre nach Copitz ist vom Bahnhof fußläufig erreichbar. Damit können Teile von Copitz erschlossen werden. Da die Fähre alle 10 Minuten fährt und damit deutlich öfter als die Busse, wäre es attraktiver die Fähre zu nutzen als den Bus zum Bahnhof.

Ich kann hier zwar keine ausführliche Kosten-Nutzen-Rechnung durchführen, da mir dafür Daten fehlen und ich die Methodik nicht kenne, aber wenn man das Einzugsgebiet mit den bestehenden Halten in Dresden-Zschachwitz oder Heidenau-Großsedlitz vergleicht, dürfte dieser hier deutlich mehr Potenzial bieten.

Der Abstand zum Bahnhof ist mit knapp 950 Metern vollkommen normal für eine S-Bahn.

Ich habe nun eine Überarbeitung vorgenommen und die Seitenbahnsteige durch einen Mittelbahnsteig ersetzt. Damit können Baumfällungen auf der Elbpromenade vermieden werden.

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10 Kommentare zu “S-Bahnhof Pirna Altstadt

    1. Können sie auch gar nicht. Außer wenn es sich um eine eingleisige Strecke handelt.

      Aber zum Glück habe ich gar keinen Haltepunkt vorgeschlagen.

      Die Züge würden das von mir vorgesehene und eingezeichnete Wendegleis östlich des S-Bahnhofs nutzen.

      1. Ohne den Abriss von Gebäuden wäre östlich deines neuen Bahnhofs aber kein Platz für das Kehrgleis. Bitte erläutere noch welche Gebäude du abreißen möchtest und wie du deren dann ausfallende Nutzbarkeit kompensieren möchtest.

  1. Ich kann dem Vorschlag ehrlich gesagt nichts abgewinnen. Denn die Begründung, dass der Citybus gescheitert ist, spricht für mich in keinster Weise für solch einen komplett neuen Haltepunkt. Denn nach diesem Prinzip dürfte man ja keine einzige Reaktivierung von Bahnstrecken machen, denn dort ist ja irgendwann mal ein Zugsystem gescheitert!

    Das Modell des Citybus war von Anfang zum Scheitern verurteilt, eben weil es nur ein einziger Minibus war, der Takt mit 30 Minuten sehr grob war, es eine große und zeitraubende Kreisfahrt immer wieder zurück zum Bahnhof und nur zum Bahnhof war, etc.. Hier hat man kurz gesagt so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.

    Statt also jetzt so einen neuen Haltepunkt zu fordern sollte man vielmehr für die Innenstadt von Pirna endlich ein wirklich realistisches, attraktives, taktdichteres und linienvielfältigeres Bussystem schaffen, dass auch andere Endziele als den Bahnhof hat und schnelle Fahrzeiten bietet. Damit wäre der Innenstadt von Pirna aus meiner Sicht deutlich mehr geholfen und es wäre v.a. schneller umzusetzen als solch einen neuen Haltepunkt.

    Zudem müsste wegen des Kehrgleises das Elbschlösschen Refugium mit seiner schönen Außenanlage abgerissen werden, was für mich keinesfalls verhältnismäßig ist. Auch müssten für den nördlichen Bahnsteig deines neuen Haltepunkts eine Vielzahl von Bäumen an der promenade gefällt werden, so dass sich der Charakter und die Aufenthaltsqualität negativ verändern würde – vom noch größeren Schattenwurf mal abgesehen. Die schöne Elbpromenade sollte man doch viel eher erhalten anstatt sie auf die Art in Mitleidenschaft zu ziehen.

    Deshalb würde ich wie gesagt hier ein neues Bussystem mit den angesprochenen Charakteren klar bevorzugen, weil es deutlich schneller, einfacher, günstiger und verträglicher zu machen ist.

    1. Als Tagestourist lernt man schnell zu schätzen wenn ein Zug direkt neben der Altstadt hält. Und sicherlich würden es auch viele Einheimische schätzen einen Halt näher am Zentrum zu haben. So ein zusätzlicher Halt kann und wird ein funktionierendes Busnetz nicht ersetzten aber die Aufgabe ist ja auch eine komplett andere. Ein Busnetz, welches definitv auch sinnvoll ist für Pirna macht die Feinerschließung, während Zughalte für den Nah- und Regionalverkehr wichtig sind.

      Und wenn man unter den Bahnsteigen noch kleine Gewerbeflächen einfügt, für Cafés, Bars oder Kioske, dann wird doch die Elbpromenade erst richtig zur Promenade.

      1. Klar wäre es für Touristen schön, wenn es in jeder Stadt – von klein bis groß – einen Bahnhof mitten in oder an der Innenstadt gäbe, der direkt angefahren wird. Aber erstens ist das nur in seltensten Fällen überhaupt realistisch machbar und speziell hier in Pirna sehe ich darin absolut keinen Sinn – auch weil dieser neue Haltepunkt nur ein paar Hundert Meter vom bestehenden Bahnhof entfernt liegt.

        Und v.a.: Wie hoch ist denn in Pirna insgesamt der Anteil der Bahnfahrer, die wirklich in die Innenstadt wollen und nicht zu anderen Zielen außenrum? DAS ist ein ganz wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, ob so ein weiterer Haltepunkt überhaupt einen NKF über 1 hätte und damit nach GVFG förderfähig und somit überhaupt realistisch baubar wäre. Denn wenn dieser neue Haltepunkt nur einem vergleichsweise kleinen Anteil aller dort ein-/aussteigenden Leute wirklich einen Vorteil bringt, dann ist der Sinn auf Grund der nicht gegebenen Wirtschaftlichkeit sehr zu hinterfragen.

        Und das mit den Gewerbeflächen unter den Bahnsteigen hat einen entscheidenden Denkfehler: Denn gerade der dortige Bahndamm spielt beim Thema Hochwasserschutzkonzept für die Pirnaer Altstadt gegen die Elbe eine wichtige Schlüsselrolle! Würde man also nun in diesen Bahndamm Gewerbe- und Gastronomieflächen bauen, würden diese bei jedem Hochwasser absaufen und man würde den Bahndamm damit sogar statisch schwächen. Das wäre also keinesfalls zu empfehlen. Solche Dinge sind bei einer ganzheitlichen Betrachtung sehr wichtig und müssen beachtet werden.

  2. Klar wäre es für Touristen schön, wenn es in jeder Stadt – von klein bis groß – einen Bahnhof mitten in oder an der Innenstadt gäbe, der direkt angefahren wird. Aber erstens ist das nur in seltensten Fällen überhaupt realistisch machbar und speziell hier in Pirna sehe ich darin absolut keinen Sinn – auch weil dieser neue Haltepunkt nur ein paar Hundert Meter vom bestehenden Bahnhof entfernt liegt.

    Aber es geht hier erstmal nur um Pirna und da ist die Situation eben die, dass es realistisch machbar wäre, NGTD12DD einen Vorschlag gemacht hat, von dem du persönlich denkst, dass er keinen Sinn ergibt. Der Bahnhof ist übrigens etwa 900 Meter vom Marktplatz entfernt, machbar aber doch schon ein Stück besonders für Ältere.

    Und v.a.: Wie hoch ist denn in Pirna insgesamt der Anteil der Bahnfahrer, die wirklich in die Innenstadt wollen und nicht zu anderen Zielen außenrum? DAS ist ein ganz wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, ob so ein weiterer Haltepunkt überhaupt einen NKF über 1 hätte und damit nach GVFG förderfähig und somit überhaupt realistisch baubar wäre. Denn wenn dieser neue Haltepunkt nur einem vergleichsweise kleinen Anteil aller dort ein-/aussteigenden Leute wirklich einen Vorteil bringt, dann ist der Sinn auf Grund der nicht gegebenen Wirtschaftlichkeit sehr zu hinterfragen.

    In der historischen Altstadt wohnen etwa 2000 Menschen, zusammen mit den Touristen könnte es reichen. Eine NK Rechnung kann ich leider nicht anstellen, aber wenn du das natürlich kannst, bin ich sehr daran interessiert, ich glaube es könnte durchaus positiv ausgehen aber ich lasse mich von echten Zahlen gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Und das mit den Gewerbeflächen unter den Bahnsteigen hat einen entscheidenden Denkfehler: Denn gerade der dortige Bahndamm spielt beim Thema Hochwasserschutzkonzept für die Pirnaer Altstadt gegen die Elbe eine wichtige Schlüsselrolle! Würde man also nun in diesen Bahndamm Gewerbe- und Gastronomieflächen bauen, würden diese bei jedem Hochwasser absaufen und man würde den Bahndamm damit sogar statisch schwächen. Das wäre also keinesfalls zu empfehlen. Solche Dinge sind bei einer ganzheitlichen Betrachtung sehr wichtig und müssen beachtet werden.

    Das sind doch jetzt nur irgendwelche Scheinargumente: Als ob man soetwas bei der Planung vergessen würde und als ob man im Jahr 2022 keinen Bahndamm bauen könnte, der sowohl Gewerbeflächen hat und Hochwasser widerstehen kann. Und auch Gewerbe kann in regelmäßig geflutetem Gebiet überleben, da, wenn man etwas erwartet der Schaden meist minimal ist (keine Teppiche, keine Lagerung am Boden, leicht zu reinigende Oberflächen etc.). Und das zuvor erwähnte Elbschlösschen Refugium schafft es ja auch (Oder auch die ganze Speicherstadt in Hamburg). Der Ort an der Elbe hat aber natürlich ein riesen Potential und könnte zum echten Treffpunkt werden.

    1. Der Bahnhof ist übrigens etwa 900 Meter vom Marktplatz entfernt, machbar aber doch schon ein Stück besonders für Ältere.
      ??? Und selbst dass der hier vorgeschlagene neue Haltepunkte ein Stück näher am Marktplatz dran wäre, macht dies die von mir beschriebenen Probleme – v.a. wirtschaftlich und städtebautechnisch – nicht weg. Damit wäre die Innenstadt dann zudem noch stärker isoliert also heute, denn da es dann keine Busse mehr durch die Innenstadt gäbe, müsste man immer erst zu dem neuen Haltepunkt laufen, dann zum bestehenden Bahnhof fahren, um dann dort erst in eine der Buslinien umzusteigen. Das sehe ich als deutlich aufwändiger und Reisezeit-verlängernd an, als wenn man endlich ein deutlich besserer Bussystem durch die Innenstadt schafft, dass auch andere Ziele als nur den bestehenden Bahnhof anfährt.

      In der historischen Altstadt wohnen etwa 2000 Menschen, zusammen mit den Touristen könnte es reichen. Eine NK Rechnung kann ich leider nicht anstellen, aber wenn du das natürlich kannst, bin ich sehr daran interessiert, ich glaube es könnte durchaus positiv ausgehen aber ich lasse mich von echten Zahlen gerne vom Gegenteil überzeugen.
      Dass der NKF hier deutlich unter 1 wäre, erkennt man mit allem Respekt sofort, wenn man sich die NKF diverser anderer Projekte/Planungen ansieht. Denn beim NKF wird v.a. das Thema Reisezeit hoch gewertet. Und da ist es nunmal so, der neue Haltepunkt nur einen Bruchteil des realen Verkehrsbedürfnisses abdecken kann UND man wie gesagt erst zeitraubend zum bestehenden Bf fahren und dort in eine der Buslinien umsteigen muss, um auch zu anderen Zielen als den Bf zu kommen. Stellt man hier ein besseres Bussystem mit mehr direkten und schnelleren Fahrtmöglichkeiten als heute entgegen, dann würde logisch die Buslösung im NKF deutlich besser liegen. Den paar neuen Bussen stünde ja ein komplett neuer Haltepunkt mit massiver Unterkonstruktion und einem Kehrgleis entgegen, was also deutlich geringere Kosten beim Bus bedeuten würde.

      Das sind doch jetzt nur irgendwelche Scheinargumente:
      Auf dieser Ebene bitte nicht!

      Als ob man soetwas bei der Planung vergessen würde und als ob man im Jahr 2022 keinen Bahndamm bauen könnte, der sowohl Gewerbeflächen hat und Hochwasser widerstehen kann. Und auch Gewerbe kann in regelmäßig geflutetem Gebiet überleben, da, wenn man etwas erwartet der Schaden meist minimal ist (keine Teppiche, keine Lagerung am Boden, leicht zu reinigende Oberflächen etc.).
      Die Besitzer/Pächter dieser regelmäßig überfluteten Gastronomien und Gewerbe sehen das sicher völlig anders, wenn sie bereits wissen, dass sie regelmäßig diese großen Aufräumaktionen haben werden UND jedesmal alles wegräumen müssen, was sonst kaputt gehen würde UND diverse Schäden ausbessern ausbessern lassen müssen. Und wer würde diese Leute regelmäßig dafür entschädigen? Die Stadt Pirna? Die DB? Und diese damit absehbaren, immer wieder aufkommenden Kosten, müssten dann freilich auch in den NKF mit eingerechnet werden, so dass dieser für den neuen Haltepunkt nochmal schlechter ausfällt. Das wäre also kein Basis, um ein volkswirtschaftlich sinnvolles Projekt umsetzen zu können – von dem besagten großen Schattenwurf auf die Elbpromenade und die negative Beeinträchtigung dieser ganz zu schweigen.

      Und das zuvor erwähnte Elbschlösschen Refugium schafft es ja auch (Oder auch die ganze Speicherstadt in Hamburg).
      Nö, das Elbschlösschen Refugium schafft es dann garnicht mehr, weil es wie gesagt durch den Bau des Kehrgleises unweigerlich abgerissen werden müsste.

      Der Ort an der Elbe hat aber natürlich ein riesen Potential und könnte zum echten Treffpunkt werden.
      Sehe ich ganz anders, denn durch den Bau dieses neuen Haltepunktes müssten dort ja erstmal alle Bäume gefällt werden, die dem im Weg stehen. Und dann wie gesasgt noch der große Schattenwurf des ganzes Gebildes auf die dort geschaffenen Spielplätze und die Freiflächen. Hätte für mich als Nutzer nur sehr bedingt sowas wie Charme.

      Da hat es für mich viel mehr Vorteile und Potenzial, wenn man mit einem besseren Bussystem schnell und direkt aus mehreren Richtungen zu den Gastronomien und Gewerben in der Altstadt kommen kann, was für Touristen und Einheimische ein deutliches Plus wäre.

      1. Damit wäre die Innenstadt dann zudem noch stärker isoliert also heute, denn da es dann keine Busse mehr durch die Innenstadt gäbe, müsste man immer erst zu dem neuen Haltepunkt laufen, dann zum bestehenden Bahnhof fahren, um dann dort erst in eine der Buslinien umzusteigen.

        Buslinien in der Altstadt gibt es heute auch nicht. Eine Verschlechterung ist also nicht möglich.

        Damit ist dieser Punkt hinfällig.

        Das sehe ich als deutlich aufwändiger und Reisezeit-verlängernd an, als wenn man endlich ein deutlich besserer Bussystem durch die Innenstadt schafft, dass auch andere Ziele als nur den bestehenden Bahnhof anfährt.

        Eine geringfügige Anpassung der Buslinien zu verbesserten Bedienung der Altstadt ist definitv sinnvoll, aber nicht Bestandteil dieses Vorschlags.

        Dass der NKF hier deutlich unter 1 wäre, erkennt man mit allem Respekt sofort, wenn man sich die NKF diverser anderer Projekte/Planungen ansieht.

        Welche vergleichbaren Projekte hast du dir denn angeschaut?

        Denn beim NKF wird v.a. das Thema Reisezeit hoch gewertet. 

        Das mag zwar stimmen aber trotzdem werden immer wieder neue Bahnhöfe und Haltepunkte gebaut. Die müssen ja anscheinend trotz der Fahrzeitverlängerung einen ausreichenden Wert erreicht haben.

        Stellt man hier ein besseres Bussystem mit mehr direkten und schnelleren Fahrtmöglichkeiten als heute entgegen, dann würde logisch die Buslösung im NKF deutlich besser liegen.

        Das mag sein, ist aber völlig egal, da die beiden Projekte überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

        Nö, das Elbschlösschen Refugium schafft es dann garnicht mehr, weil es wie gesagt durch den Bau des Kehrgleises unweigerlich abgerissen werden müsste.

        Da muss gar nix abgerissen werden.

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