Beschreibung des Vorschlags
Bis 2030 soll diese Strecke dann doch in Betrieb gehen, nur gibt es unterschiedliche Konzepte, auch was Haltestellen angeht.
Vorteil, die Trasse ist bis Sellheimbrücke soweit begradigt und eingeebnet, es sind Brücken für die S-Bahn bereits gebaut. In den 90ern sollten hier Plattenbausiedlungen entstehen, so waren jedenfalls die Pläne der DDR. Es fehlen nun noch der Unterbau und Schienen und Stromschienen.
In Karow könnte eine Werkstatt für die S-Bahn gebaut werden. Ich finde, man sollte es gleich richtig planen und den Berliner Ring und kreuzen um den direkten Anschluss an die heutige S8 herzustellen. Die Kurve zwischen Blankenburg und Karower Kreuz würde ich still legen und die S8 mit der S85 abwechselnd in Pankow enden zu lassen. Umsteigen müsste man dann nicht in Blankenburg, sondern am Karower Kreuz, wo man auch Anschluss zum Regionalverkehr haben soll.
Weiterer Vorschlag, der S-Bahnhof Malchow könnte ja einen Park & Ride Parkplatz bekommen, immerhin liegt er direkt an der B2, oder bspw ein Parkhaus + Supermarkt. Dann könnten in diesem ländlichen Gebiet einige die sonst das Auto nehmen, S-Bahn fahren. Zudem würde sich für viele Hohenschönhausener, die in Oranienburg oder Bernau arbeiten, eine tolle Verbindung ergeben. Auch Buch und Pankow sollten dadurch besser erreichbar sein.
Ich halte diese Linie jedenfalls für sehr nützlich, ja wenn man sie mit dem Nordast der S8 kombiniert. Man könnte ja 10 Minutentakt bis Karower Kreuz anbieten und alle 20 Minuten gehts von Karower Kreuz weiter nach Birkenwerder. Sollte dort Berlin auch noch wachsen, kann man sich ja überlegen auf 2 Gleise zu erweitern. Aber momentan halte ich das nicht für notwendig.

Die S85 wird ja nicht ewig in Pankow enden, sondern soll über Wedding zum HBF geführt werden, sobald dort die Strecke fertig ist. Wenn du aber auch die S8 drthin, bzw. bis Blankenburg kürzen willst, und die S75 mit jedem zweiten Zug am Karower Kreuz enden lassen willst, wäre es doch zweckmäßig beide Linien zu verknüpfen, also jede zweite S75 (vielleicht als S76) über Blankenburg auf die S8 übergehen zu lassen. (Mit der Nummerierung bin ich mir nicht ganz sicher, da eine durchgehdne Linie sich selbst am Ostkreuz kreuzen würde, aber man würde auch eine direkte Verbindung von Pankow nach Malchow und Hohenschönhausen erhalten, was ich durchaus reizvoll fände.
1. Mein Vorschlag sieht vor, wie beschrieben, die S75 bis Birkenwerder durchzubinden, alle zwanzig Minuten und im 10 Minuten Verstärker Takt Richtung Osten endet sie am Karower Kreuz und kehrt über Friedrichsfelde zur Stadtbahn zurück, wie jetzt.
2. S8 und S85 (nur Montag bis Freitag) jeweils über Gesundbrunnen bis zum HBF zu verlängern macht absolut keinen Sinn. Seit die Kurve am Ostkreuz fertig ist fährt die S9 aus dem Süden nicht mehr über den Ring nach Pankow sondern direkt auf die Stadtbahn. Die S8 und S85 kommen aus denselben Gegenden und ich hätte dadurch eine riesengroße Fahrzeitverlängerung, statt am Ostbahnhof einzusteigen. Alle 10 Minuten Schönhauser Allee – Bornholmer Straße – Pankow so wie heute reicht.
3. Stattdessen würde ich die S25 aus dem Nord-Südtunnel rausnehmen, einfach nur Hennigsdorf – Tegel – Schönholz – Bornholmer Straße – Gesundbrunnen – Wedding – Berlin HBF bzw S26 Teltow-Stadt – Schönholz einrichten. Und Waidmannslust – Schönholz – Bornholmer Straße – Gesundbrunnen – HBF auch als Verstärker als S27. Am WE S27 nur als Pendelverkehr zwischen Gesundbrunnen – Wedding – Berlin HBF.
Sorry, Linien aus dem Osten über den Norden gr0ßräumig umfahren zu lassen erscheint mir nicht als sinnvoll. Besser wäre es dem nördlichen Speckgürtel eine bessere Reiseverbindung zu gewährleisten. 😉
1. Das habe ich auch so begriffen. Mein Vorschlag war nun die Züge, die du am Karower Kreuz endenden lassen willst, lieber in Richtung Pankow weiterzuführen und auf die S8, die du ja kürzen willst, übergehen zu lassen.
2. Ob die offiziellen Planungen sinnvoll sind, will ich gar nicht beurteilen. Tatsache ist, dass die S26 die S25 nach Tegel verstärken soll, sobald dort der 10-min-Talt technisch möglich ist. Auch soll die S85 zum HBF geführt werden, zusammen mit einer Linie vom HBF nach Waidmannslust, deren geplante Nummer ich gerade nicht parat habe. Es ist ja nicht lange her, dass die S85 selbst noch nach Waidmannslust fuhr. So wird diese Linie eben aufgespalten, um den HBF auch von Nordosten her zu bedienen.
3. Mir erscheint es nicht sinnvoll, eine Linie in Pankow oder Blankenburg enden lassen zu wollen und andere Züge von Hohenschönhausen her am Karower Kreuz enden lassen zu wollen. Wozu diese Lücke? Die Zuggruppen könnten aufeinander übergehen.
Ich lese viel geschriebenes, aber wenig Begründung warum das sinnvoll sein soll. Das was du vorschlägst bedeutet für alle entlang der heutigen S8 zusätzliche Fahrzeit. Wieso sollen die Menschen eine Verschlechterung wollen? Zudem ist die S2 schon heute stark genutzt, weshalb ein umsteigen in die S2 am Karower Kreuz alles andere als toll für die Fahrgäste sein wird. Nicht umsonst soll eine S6 von Buch bis Grünau fahren, weil der Ast oben sehr stark belastet ist und der Ostring Verstärkung brauch. Das torpedierst du mit deiner Idee, weil du die Menschen zum umsteigen zwingst. Also müsste die S8 bis Karower Kreuz fahren und nicht davor enden. Du senkst aktiv das Angebot dort oben. Durch den Neubau in Blankenburg wird es auch von dort in Blankenburg zu mehr Nachfrage kommen. Ich habe ja mal vorgeschlagen die S75 bis Bucher Straße zu verlängern, sodass die S8 angebunden ist und man trotzdem eine Verlängerung der S75 hat. So wäre das mögliche Werk auch angeschlossen.
Auch dein Vorschlag mit der S25/S26 ist nicht sinnvoll. Es wird eine S15 von Frohnau bis zum HBF geben. Wieso sollte man jetzt noch eine Zuggruppe dort hin leiten? Die S25 wird beim Ausbau der Kremmener bahn auch im 10 min Takt bis Tegel fahren und somit die S26 wieder entfallen. Es macht kein Sinn am HBF und Friedrichstraße Linien zu haben die die selben Ziele ansteuern. Daher wird die S1 auch sehr wahrscheinlich über den HBF fahren, damit dies eben nicht passiert. Dann wird auch die S85 wieder verschwinden, da es durchaus sein kann, dass die S1 auch einen 5 min Takt bekommt, der in der HVZ bis Frohnau und Waidmannslust verkehrt. Dann wäre in Wedding kein Platz mehr für die S85 die dann Blankenburg oder Pankow endet.
Zudem ist die Astridstraße überflüssig. Bau einfach den Bahnhof Wartenberger Weg auf die nördliche Straßenseite und schon hast du für evtl. Wohnsiedlungen kürzere Wege. Auch der Lindenberger Weg liegt sehr ungünstig. Dort ist schlicht kein Platz um den Bahnhof zu bauen. Daher müsste das vor die Siedlung gezogen werden. Auch Sellheimbrücke ist da wo dein S liegt nicht möglich. Nur westlich der Brücke wäre Platz für einen Bahnhof, der aber zwingend erforderlich ist.
Was willst du eigentlich mit deinem Halt Astridstraße erschließen?
Zustimmung.
Die Haltepunkte „Astridstraße“ und „Lindenberger Weg“ sollten wegfallen.
Sorry hab bissel quatsch geschrieben, die S26 aus dem Tunnel nehmen. S25 kann so bleiben wie sie ist. 😉
Möchte in dem Zusammenhang auf diesen Vorschlag hinweisen
https://extern.linieplus.de/proposal/berlin-s-bahn-ost/#comments
in dem die S75 und ggf der nördliche Ast der S8 aufgehen könnte.
Im Zuge einer möglichen Bebauung des Blankenburger Südens könnten weitere S-Bahnhöfe im Bereich Malchow sinnvoll sein, 5 Stationen zwischen Wartenberg und Karower Kreuz halte ich allerdings für vollkommen übertrieben!
Die Dichte der Bahnhöfe ist viel zu hoch. Ich halte den Bahnhof Malchow für eine gute Idee, sollte die Gegend noch dichter bebaut werden. Vielleicht sollte man die Trasse freihalten aber noch keinen Bahnhof dort errichten, denn aktuell wohnen in Malchow nur sehr wenige und die Siedlung ist ein gutes Stück entfernt. Daher wäre die Verlängerung zum Karower Kreuz ohne einen Zwischenhalt mit Vorbehalt an der B2 in Malchow die wohl bessere Variante, da bei zu vielen Bahnhöfen auch die Fahrzeiten sehr stark ansteigen.