RT nach Hess. Lichtenau

 

Vorschlag in die Karte einpassen

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Die Straßenbahn ist nicht dazu geeignet, über die Lossetalbahn nach Hess. Lichtenau zu fahren. Zur Innenstadt in Kassel benötigt sie 50min, zum Bhf. Wilhelmshöhe sogar 65min. Die Fahrzeuge der RegioTram sind schneller. In 35min wäre man am Bhf. Wilhelmshöhe und in der Innenstadt in unter 45min. Daher sollte die Straßenbahn nur bis Oberkaufungen DRK-Klinik fahren, wo eine Wendeschleife zu errichten ist. Dorthin fährt die SL4 im 15min-Takt.

Eine neue RegioTram-Linie (hier gibt es eine Übersicht) verbindet die Holländische Str. mit Hess. Lichtenau, wobei ein neuer Tunnel zwischen Königsplatz/Friedrichsplatz und Hbf. zur Fahrzeitverkürzung genutzt wird. Von dort geht es zum Bhf. Wilhelmshöhe (bis hierhin nicht gezeichnet). Über einen Abschnitt der Lossetalbahn geht es über Niederzwehren (SL 5,6), Waldau (Straßenbahnanschluss) und Lohfelden (Straßenbahnanschluss) zur Papierfabrik in Kaufungen (SL 4,(8)). Bis zum Bahnhof Niederkaufungen fährt man auf derselben Strecke wie die Straßenbahn, wobei zwei Haltepunkte ausgelassen werden. Über die Umgehungsstrecke, die man elektrifizieren sollte, geht es direkt zum Bahnhof Oberkaufungen. An der DRK-Klinik wird auch nicht gehalten. Nun geht es über Helsa nach Hessisch Lichtenau. Der Haltepunkt in Waldhof sollte nicht immer bedient werden.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

11 Kommentare zu “RT nach Hess. Lichtenau

  1. Ein Regiotramsymbol haben wir nicht. Ich finde das S daher durchaus geeignet, um sich von der Straßenbahn zu unterscheiden. Es wäre ja quasi ein S-Bahnsystem nach Karlsruher Vorbild.

    1. Das Karlsruher Modell bezeichnet aber eben keine S-Bahn, sondern eine Straßenbahn, die auf Eisenbahnstrecken ins Umland weiterfährt.

      „Das System wird als Stadtbahn Karlsruhe bezeichnet und ist mit dem Logo der S-Bahn versehen, was eine sonst unübliche Anlehnung des Begriffs an die in Deutschland sonst als reine Eisenbahn konzipierte S-Bahn ist. Diese Anlehnung an ein technisch eigentlich stark abweichendes Element fußt auf der Ähnlichkeit der Bedienungsaufgaben beider Systeme, Stadt und Vororte beziehungsweise Umland miteinander zu verbinden, da dieser Aspekt in der Beziehung zum Fahrgast eine vordergründige Rolle spielt.“

      In Kassel heißt es sogar explizit Regiotram, weil S-Bahn eben falsch wäre. Korrekter wäre also das Straßenbahnsymbol, auch, wenn es in diesem Fall verwirrender wäre. Am besten wäre ohnehin eine Einführung eines neuen Symbols, da auch in Zukunft mit neuen Vorschlägen nach dem Karlsruher Modell zu rechen ist.

      Das Zwickauer Modell hingegen würde ich als S-Bahn durchgehen lassen, da dort auch die Innenstadtstrecken nach EBO betrieben werden, es also eigentlich keine Straßen-, sondern eine Eisenbahnstrecke ist, die ja Vorraussetzung für eine Bezeichnung als S-Bahn sind.

      1. Ulrich hat das meiner Meinung nach richtig beschrieben. So hatte ich es mir auch überlegt. Du betrachtest die Sache nicht neutral. Es heißt Regiotram. Also ließen sich Regionalbahnsymbole ebenso wie Straßenbahnsymbole rechtfertigen. Korrekt lässt sich übrigens auch nicht steigern.  Man fährt auf Eisenbahnstrecken (EBO) und Straßenbahnstrecken (BoStrab) bei dem Karlsruher Modell. Es ist jedoch weder nur Regional- noch nur Straßenbahn. Zwischen den beiden Kategorien ist die S-Bahn, weshalb man den Namen verwendet.
        Eigentlich ist die heutige Bezeichnung Straßenbahn eher falsch, da die Straßenbahn auf EBO-Strecken (Kaufungen Industriestr.-Niederkaufungen Bhf. + Oberkaufungen-Hess. Lichtenau Orthopädische Klinik (wie auch nach Baunatal)) fährt. Auch beim Zwickauer Modell findet übrigens ein Systemwechsel statt. Die Züge fahren nämlich auch nach BoStrab in die Innenstadt, weshalb man Blinker und Bremslichter nachrüsten musste.

        1. In Zwickau wird nicht nach BoStraB gefahren. Lies dir den Wikipedia-Artikel einmal durch. Das Blinker installiert wurden, ist mir bewusst, aber zum Beispiel sind die Wagen zu breit für BoStraB.
          S-Bahn ist schlicht falsch, da eine S-Bahn „sowohl technisch als auch rechtlich eine Eisenbahn“ ist. Eine Reihe weiterer Wikipedia-Zitate grenzt das S-Bahn-System vom Karlsruher Modell ab: „Technische Parameter wie Gleisabstände, Kurvenradien, Fahrzeugabmessungen und Stromversorgung stimmen vollständig oder zumindest weitgehend mit denjenigen der Fernbahn überein, so dass die Mischnutzung der Trassen mit der Fernbahn grundsätzlich möglich ist.“ „Häufig dienen S-Bahnen auch nur eingeschränkt der lokalen Erschließung, was sich im Verhältnis zu U-Bahnen durch größere Haltestellenabstände im innerstädtischen Bereich bemerkbar macht.“ „in Deutschland gelten S-Bahnen im Unterschied zu U-Bahnen als Eisenbahnen im eigentlichen Sinne nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz. So ist dort folglich dieEisenbahn-Bau- und Betriebsordnung maßgebliche Rechtsgrundlage für den Betrieb und nicht die Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung wie bei der U-Bahn.“ „Die Regionalstadtbahn Karlsruhe benutzt zwar ein grünes S-Bahn-Logo, verwendet aber in Netzplänen und sonstigen Veröffentlichungen die Marke Stadtbahn.“

          Mir geht es nur darum, dass hier Klarheit herrscht, was wann gemeint ist. Das S-Bahn-Symbol kann in diesem Fall meinetwegen genutzt werden, um von der klassischen Straßenbahn abzugrenzen, solange hier keiner behauptet, die Regiotram wäre eine Art S-Bahn. Die Regiotram ist eine Stadtbahnart (für welche wiederum das Straßenbahnsymbol üblich wäre) oder besser, ein Tram-Train-System.

  2. Dass die Straßenbahn für die Lossetalbahn nicht geeignet ist, dürfte viele ihrer Fahrgäste überraschen, da sie dort seit Jahren tatsächlich fährt, und damit ihre Eignung beweist. Ob deine Fahrzeitschätzungen realistisch sind, kann ich nicht beurteilen, jedoch wählst du einen gewaltigen Umweg zur Innenstadt. Selbst wenn das keinen Zeitverlust bedeutet, so dürfte dieser Umweg zumindest einen höheren Energiebedarf und höhere Trassenpreise bedeuten. Da die Straßenbahn zusätzlich auch weiterhin nach Oberkaufungen fahren soll, forderst du einen zusätzlichen Verkehr, ohne dabei zusätzliche Fahrgäste generieren zu können, denn ob eine Zeitersparnis von fünf Minuten wesentlich mehr Fahrgäste bedeutet, möchte ich bezweifeln. Wirtschaftlich sinnvoll scheint mir dieses Projekt daher nicht zu sein.

    Hinzu kommt, dass du eine gut vier Kilometer lange neubaustrecke von Waldau nach Kaufungen, Papierfabrik benötigst, mit nur zwei Unterwegshalten. Wenn man schon in eine Neubaustrecke im Stadtgebiet investiert, sollte aber auch das durchfahrene Gebiet davon profitieren. Es wären dazu jedoch deutlich mehr Halte erforderlich, wodurch dein Fahrzeitvorsprung aber wieder verloren geht.

    Fazit: Vier Kilometer Neubaustrecke ohne nennenswerten Nutzen!

    1. Die Lossetalbahn ist jedoch nicht erfolgreich. Nur bis Kaufungen wird sie von ausreichend Fahrgästen genutzt. Mit dem Auto, mit dem man schon bisher schneller aus Helsa oder Hess. Lichtenau in die Innenstadt kommt, kann man künftig auch die neuen Abschnitte der A44 benutzen.
      Natürlich generiert man neue Fahrgäste, da man den Fernbahnhof Wilhelmshöhe und den Kasseler Westen von Kaufungen und den anderen Orten viel schneller erreichen kann. Die Kosten wären nicht größer, da man zwar zwischen Papierfabrik und Oberkaufungen mehr Züge hat, aber zwischen Oberkaufungen und Helsa weniger. Deinen Wirtschaftlichskeits-Argumentationsgang halte ich für nicht stichhaltig.

      Die Neubaustrecke ist ja auch eine Eisenbahnstrecke und keine Straßenbahnstrecke. Sie wird einfach entlang der Autobahnen und nicht durch die Straßen gebaut. Mehr Halte sind dort nicht notwendig. Die Straßenbahnlinien nach Bergshausen und Lohfelden sollten die Gebiete anbinden und mit dieser Strecke an den zwei Haltepunkten verknüpfen.

  3. Die Nutzung der Abkürzung in Oberkaufungen würde meines Wissens alleine eine Verkürzung der Fahrzeit von 4 Minuten bringen. Im Rahmen der Fertigstellung der A44 in dem Bereich wurde darüber nachgedacht, hier Züge lang zu führen, um konkurrenzfähigere Fahrzeiten zu ermöglichen. Verglichen mit deinen angepeilten 45 Minuten anstelle von 50 Minuten bisher zur Kasseler Innenstadt ließe sich somit wesentlich leichter eine ähnliche Fahrzeit erreichen.

    Natürlich würde davon Wilhelmshöhe nicht profitieren, allerdings wäre dafür nichts neu zu bauen, kein so großer Umweg notwendig und außerdem weiterhin eine Verdichtung des vorhandenen Angebots auf der Leipziger Straße vorhanden.

    Man könnte sich zum Beispiel überlegen, dass die langsame 4 Oberkaufungen oder Helsa endet (Zweirichter oder Wendeschleife Im Steinhof) und die Züge von Hess. Lichtenau entsprechend die Expressstrecke fahren sowie an einzelnen Stationen durchfahren. Problem ist bei all diesen Vorschlägen die Unmöglichkeit des Überholens sowie die teileingleisige Führung, welche selbst ein Begegnen verhindert.

    Wahrscheinlich wären selbst die Elektrifizierungskosten zu hoch, um einen dauerhaften Betrieb auf der Umfahrung Oberkaufungens zu rechtfertigen.

    1. Deshalb nutze ich auch die Umgehung. Das Problem wäre, dass man ab Niederkaufungen bis zur Innenstadt die Straßenbahnen nicht überholen könnte. Daher fährt diese RegioTram nur auf kurzen Abschnitten gemeinsam mit der Straßenbahn. Man nimmt nämlich bis zur Innenstadt noch Lohfelden, Waldau und den Westen Kassels mit dem Fernbahnhof Wilhelmshöhe mit und dürfte sogar minimal schneller da sein.
      Der Satz „Wahrscheinlich wären selbst die Elektrifizierungskosten zu hoch, um einen dauerhaften Betrieb auf der Umfahrung Oberkaufungens zu rechtfertigen.“ ergibt gar keinen Sinn. Du stellst die Investitions- und die Betriebskosten in einen seltsamen, sinnlosen Zusammenhang. Die Investitionskosten wären zu hoch, um hohe Betriebskosten zu rechtfertigen?! Erst ein dauerhafter Betrieb würde die Investition sinnvoll machen.

      1. Bei dem Satz ist mir ein Fehler unterlaufen.

        Gemeint war eigentlich: Wahrscheinlich wären selbst die Elektrifizierungskosten durch einen dauerhaften Betrieb der Umfahrung Oberkaufungens nicht zu rechtfertigen, da ja bereits vorhandene Infrastruktur vorhanden ist.

        Zum einen hat man die Elektrifizierungskosten und Ausbaukosten der Strecke nach Wilhelmshöhe, zum anderen wird das Angebot für die Orte die bislang von der 4 angebunden zum Teil ausgedünnt.

        In der Beschreibung ist unklar, ob die bisherigen Fahrten der 4 komplett bis Papierfabrik gehen oder wie das geplant ist. Sollten die bisher nach Hess. Lichtenau gehenden Fahrten komplett auf der 4 entfallen, würden Taktlücken entstehen, entsprechend gehe ich von einem Weiterbetrieb aus. Dies führt zu mehr Fahrzeugkilometern und einem Fahrzeugmehrbedarf, das kostet.

        Das alles nur um Wilhelmshöhe schneller zu erreichen?

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.