11 Kommentare zu “Rheinfähre Köln (Innenstadtlinie)

    1. Die Frage der Taktung ist interessant. Im oben genannten Beispiel von Bordeaux verkehren die Fähren im 45-Minuten Takt. Dieser funktioniert dort ganz gut, gerade weil die Fähren viel von Touristen benutzt werden. Er wäre mMn allerdings zu wenig für Köln, da er für Pendler unattraktiv ist. Von daher wurde ich, wie in Hamburg, einen Halbstundentakt anstreben. Dieser kann bei Bedarf zu Stoßzeiten verdichtet werden.

    1. Ich glaube eine längere Linie bis zum Stadtrand könnte wirklich den Pendlern eine Alternative bieten.
      Nicht wirklich: Da die Höchstgeschwindigkeit von Fähren nicht so groß ist und für einen Halt direkt mehrere Minuten draufgehen, wird kaum jemand längere Strecken mit der Fähre fahren.
      Ich würde mal vermuten, dass der Großteil der Fahrgäste eine oder drei Stationen fahren würde, damit man von der linken auf die rechte Seite kommt.

      1. Also ich könnte mir wirklich vorstellen die Linie je nach Bedarf zu erweitern. Beispielsweise eine Erweiterung im Süden: Poller Wiesen + Rodenkirchen; Im Norden: Mühlheim (Ideenerweiterung muss nicht kommentiert werden)

        1. Der Stadtrand könnte durch die Pendlerfähre (siehe https://extern.linieplus.de/proposal/rheinfaehren-als-teil-des-vrs-gebietes/) erschlossen werden, welche „kleinere“ Halte (wie z. B. Poller Wiesen) vermeidet. Dadurch könnte die Reisezeit zwischen den Vororten und der Innenstadt verkürzt werden. Zusätzliche Haltestellen der Innenstadtlinie in Rodenkirchen oder Mühlheim wären aber trotzdem nützlich, sollte Bedarf bestehen. Der Vorteil einer Fähre ist, dass Haltestellen (nach Bedarf) mit geringem Aufwand (zeitlich und wirtschaftlich) zum Liniennetz hinzugefügt werden können.

  1. Für Touristen ist das sicherlich hoch interessant. Da kommt es nicht so sehr auf die Fahrzeit an. Dafür ist ein Schiff mit Rheinblick deutlich interessanter als eine Stadtbahn im Tunnel.

    Eine Nutzung durch Pendler, wo es auf die Fahrzeit und den Takt ankommt, sehe ich (über ein paar Einzelfälle hinaus) nicht.
    Wie Baum schon geschrieben hat: Im Vergleich zu einer Stadtbahn sind Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit des Schiffes deutlich geringer. Jeder Zwischenstop kostet einige Minuten zusätzlich für das An- und Ablegen.
    Hinzu kommt, dass die Umsteigewege zu anderen Verkehrsmitteln deutlich länger sind. Auch sind die meisten Anlegestellen nicht gerade an Schwerpunkten des Verkehrsaufkommens (Welcher Pendler will zum Tanzbrunnen oder den Poller Wiesen?). Folglich kann auch der Takt der Linie nicht besonders dicht sein, was auf Pendler zusätzlich abschreckend wirkt.

    1. Ich denke auch, dass der Schwerpunkt der Innenstadtlinie der Tourismus wäre. In Hamburg, Bordeaux und auch anderen Städten sind solche Fahren als Alternative zum herkömmlichen Tourismusschifffahrt sehr beliebt. Ich glaube trotzdem, dass die Linie vereinzelt auch für Pendler/Nicht-Touristen attraktiv wäre. Gerade Poller Wiesen- Ubierring ermöglicht eine Verbindung zwischen der rechten Rheinseite und der Südstadt, welche bisher schlecht verbunden sind. Diese Verbindung sehe ich schon als interessant für Pendler. Im Großen und Ganzen stimme ich dir jedoch zu.

      1. Mir fehlt hier die Ortskenntis, aber was wollen die Pendler bei den „Poller Wiesen“? Wenn ich auf die Karte schaue sehe ich dort nur ein paar Hafenbetriebe (wobei die meisten davon auf der anderen Seite des Deutzer Hafens sind, die mit der Linie 7 deutlich besser erreichbar ist), keine Büros, Schulen, Wohnbebauung oder arbeitsplatzintensive Industrie.

        Das spricht höchstens für Freizeitverkehr…

        1. Das wäre für die Zukunft interessant, wenn dort das neue Quartier Hafen Deutz entsteht mit tausenden Neubau Wohnungen. Aber ansonsten muss ich dir zustimmmen, dass dort kaum Interesse ist, insbesondere während Pendlerzeiten.

  2. Eine solche Linie wäre wohl nur für Touristen interessant. Ehrlich gesagt, welcher Berufspendler soll die dann benutzen? Bzw. wieviel Geld wollt Ihr den Leuten dafür bezahlen, damit sie die Linie benutzen? Also so eine Art negativer Fahrpreis. Denn Zeit ist auch Geld. Rheinaufwärts ließe sich die Strecke ja schon zu Fuß fast in der gleichen Zeit bewältigen.

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