8 Kommentare zu “Reaktivierung der Bahnstrecke Krefeld – Rheydt

  1. Ich würde zusätzlich empfehlen, einen Halt an der Gladbacher Straße zu errichten. Dort verlaufen bereits die Gleise der Krefelder Straßenbahn, wodurch eine direkte Anbindung an den Straßenbahnverkehr möglich wäre. Außerdem befindet sich dort ein relativ großer Parkplatz, der sich gut für eine Park-and-Ride-Lösung eignen würde

    Googlemaps: 51°18’20.8″N 6°32’31.3″E

    1. Das ist eine sehr gute Idee, insbesondere der direkt an der B57 liegende Parkplatz, der sich für P&R anbieten würde dürfte dazu führen, dass sich die Einrichtung eines zusätzlichen Haltes lohnt. Ich habe deine Anregung entsprechend ergänzt.

      Unsicher bin ich mir, ob sich parallel die Reaktivierung der Straßenbahn bis zur Tackheide lohnen würde, da ja mit der Regionalbahn bereits eine hervorragende Anbindung an die Innenstadt und den Hauptbahnhof bestünde. So oder so halten dort aber auch jetzt noch einige Buslinien, die parallel zum P&R-Parkplatz eine gute Anbindung an den neuen Bahnhof gewährleisten würden.

  2. Bitte mal mit dem Kreistool prüfen, welcher Radius am Abzweig von der Bahnstrecke MG-Viersen möglich bzw. nötig wäre und entsprechend einzeichnen. Für mich sieht das noch etwas eckig aus und dürfte arg knapp werden, wenn man das ausrundet.

    1. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, wie man dieses Tool einsetzt. Habe dennoch mal versucht, einen großzügigeren Radius einzuzeichnen. Wird ein solcher oder noch größerer Radius benötigt, müsste man sich tatsächlich eine andere Lösung für eine Trassenführung an dieser Stelle überlegen (unterirdisch / erhöht).

  3. Auch die alte Strecke hatte eine Verbindungskurve nach Mönchengladbach Hbf, die aber leider überbaut ist.
    Ich würde versuchen, eine neue Verbindungskurve zwischen der alten Trasse und Deinem Vorschlag zu bauen. Dann kann man länger auf der alten Trasse bleiben und würde den Sportplatz und die Kleingartenanlage verschonen. Größtes Problem ist, dass man dann die Zufahrt zum Gebäude Süchtener Straße 89 queren muss. Aber wahrscheinlich braucht man dort wegen der Querung des Nordrings und der Einfädelung in die Strecke MG-Viersen ohnehin Hoch- oder Tieflage.

    Noch etwas:
    Meines Wissens ist die Strecke zwischen MG-Hbf und MG-Rheydt überlastet. Wenn man dort noch freie Kapazitäten hat, würde ich sie lieber für eine Verlängerung der S8 nutzen und dafür Deine Verbindung in MG-Hbf enden lassen.

    Ansonsten ein sehr guter Vorschlag.

    1. Das klingt nach einer sinnvollen Idee, aber was meinst du damit, länger auf der alten Trasse zu bleiben – wo sollte die Strecke deiner Meinung nach am besten lang führen ab dem Halt in Neuwerk / Dünn?

      Das die Strecke zwischen Mönchengladbach Hbf und Rheydt überlastet ist, stimmt wohl. Tatsächlich wäre es auch kein großer Verlust, die Direktverbindung nach Rheydt aufzugeben. Die meisten werden ohnehin nach Mönchengladbach Hbf wollen und von dort aus gibt es hervorragende Verbindungen nach Rheydt.

      Für den Fall, dass es dennoch freie Kapazitäten gibt (oder die Strecke mal ausgebaut wird), werde ich die Linie dennoch erstmal weiterhin in Rheydt enden lassen, auch um die Orientierung an der alten Strecke (im Titel) zu verdeutlichen.

      1. Jetzt hast Du ohne weiteren Kommentar die Linienführung an dieser Stelle geändert, so dass mein Kommentar, der sich auf Deine alte Linienführung bezog, komplett unverständlich wird, wenn man sich nicht exakt an Deinen Original-Vorschlag erinnert.

        Das ist IMHO ein großer Mangel an Linie-Plus. Man sollte als Leser die Änderungen ab der Erstveröffentlichung nachvollziehen können – oder zumindest den Stand des Vorschlags auf den sich Kommentare beziehen.

        Deine neue Linienführung an der Kurve zur Strecke Viersen-MG ist völlig unrealistisch, da sie mitten durch zehn Gebäude an der Süchtelner Straße geht. Da wäre selbst die alte Trasse besser. Die geht „nur“ mitten durch ein Gebäude und touchiert zwei weitere (Du kannst sie Dir mit dem OpenRailMap-Overlay einblenden).

        Meine Idee wäre eine Trasse leicht nordwestlich Deiner und der alten Verbindungskurve. Von Krefeld kommend folgst Du der alten Trasse bis zum alten Abzweig nördlich der Boettgerstraße. Dort folgst Du noch ca. 50m der alten Trasse Richtung Güterumgehung. Unter der Hochspannungsleitung biegst Du dann Richtung Süden ab, kreuzt die Wendeschleife des Hovener Kamp und den Nordring. Dann führt die Strecke westlich der Gebäude an der Süchtelner Straße, aber östlich des zurückgesetzen Gebäudes Nr. 89 Richtung Süden auf die Strecke Viersen-MG. Dabei kreuzt Du die Zufahrt zum Haus Nr. 89. Evtl. sind da noch zwei Rückgebäude von Haus Nr. 85 im Weg.
        Ob diese Trasse wirklich möglich ist, und wie man sie dann höhenmäßig realisieren sollte, kann ich mangels detaillierter Ortskenntnis nicht beurteilen. In jedem Fall sollte man höhenfrei die Strecke Viersen-MG kreuzen (wie das wohl bei der alten Strecke der Fall war) oder in sie einfädeln. Sonst schafft man sich da einen neuen Engpass.

        1. Ja, ich habe versucht, den Kritikpunkt eines anderen Kommentars umzusetzen, werde mir diesen Streckenabschnitt aber zeitnah nochmal genauer anschauen, um eine realistischere Streckenführung zu finden.

          Danke für den Tipp mit dem OpenRailMap-Overlay, das werde ich mir mal anschauen.

          Deine genaue Beschreibung ist sehr hilfreich, ich werde das sobald ich Zeit habe anpassen und deinen Vorschlag weitestgehend umsetzen, da er deutlich realistischer zu sein scheint als meine ursprüngliche Streckenführung.

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