Beschreibung des Vorschlags
Normalerweise fährt der RE6 zwischen Köln Flughafen und Düsseldorf Hauptbahnhof über Köln Hauptbahnhof, Dormagen und Neuss Hauptbahnhof.
Aufgrund einer Umleitung werden die Halte Köln Hbf, Dormagen und Neuss Hbf nicht bedient, stattdessen Köln Messe/Deutz tief.
Der Zug fährt dann über die Güterzugstrecke über Hilden, allerdings ohne Halt zwischen Köln und Düsseldorf und bleibt dort bis zu 19 Minuten stehen.
Ich schlage vor, die insgesamt 55 Minuten zwischen Abfahrt in Köln und Abfahrt in Düsseldorf zu nutzen, um weitere Halte anzufahren.
Die wichtigste Verbesserung: Solingen bekommt eine Expressverbindung nach Düsseldorf.
Die Umleitung dauert bis mindestens Ende 2022, solange soll der RE6 auch diese Halte befahren.

Warum wird der Zug so lange umgeleitet?
Warum wird der Zug so lange umgeleitet?
Wegen Brückenarbeiten in Köln-Deutz
Geht’s da nicht eher um RRX-Ausbauten im Bereich Mülheim und Langenfeld?
Nee, der RE6 fährt normalerweise linksrheinisch über Neuss. Vom RRX ist er also nicht betroffen.
Ich dachte ursprünglich, die Umleitung erfolge wegen den Bauarbeiten in D-Bilk. Aber die dauern nicht bis Ende 2022.
Oh, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass zwischen Köln Hbf und Flughafen nur noch S-Bahnen fahren.
Oder mit der RB27.
In diesem Vorschlag geht es aber nicht darum, dass der RE6 umgeleitet wird, sondern dass auf der Umleitungsstrecke noch fünf weitere Halte angefahren werden sollen.
Na ja das ist leider sehr unwahrscheinlich, da der Betreiber bei DB Netz und Db Station&Service zusätzlich zahlen müsste. Da hat das EVU keine Lust drauf und das Land NRW auch nicht^^ Außerdem muss der RE6 ja ab Deutz wieder im Fahrplan sein. Wenn er über Solingen fahren würde, kostet ihn das zu viel Zeit, um mal von den Fahrtrassenkonflikten mit der S1 abzusehen
Außerdem muss der RE6 ja ab Deutz wieder im Fahrplan sein.
Muss er das wirklich? Nach Deutz kommt ja schon direkt Köln Flughafen, die Endstation.
da der Betreiber bei DB Netz und Db Station&Service zusätzlich zahlen müsste. Da hat das EVU keine Lust drauf und das Land NRW auch nicht.
Die Vorteile durch die Anbindung der 5 Stationen würden wohl volkswirtschaftlich gesehen die leicht höheren Kosten um ein Vielfaches übersteigen.
Klar wäre es für viele Pendler von Vorteil. Das will ich auch gar nicht abstreiten.
„Muss er das wirklich? Nach Deutz kommt ja schon direkt Köln Flughafen, die Endstation.“
Ich befürchte dass dem leider so ist. Der RE6 macht im Flughafen ein Zeitaufwändiges Rangiermanöver, was ihn sehr viel Zeit kostet. Deswegen ist die Wendezeit dort auch so hoch. Außerdem sind die Fahrtrassen bis zur Abzw. Steinstraße sehr eng und Verschiebungen hätten weitreichende Folgen für Fern- und Güterverkehr.
Davon mal abgesehen, ist der RE6 in der letzten Zeit auch immer häufiger über die Schnellfahrstrecke gefahren, statt über Hilden. Klar kann man da auch über Fahrgastwechsel in Benrath und Leverkusen reden, aber das nimmt zu viel zeit in Anspruch, da die einzige Überholmöglichkeit auf der gesamten Strecke in Leverkusen ist (Mitte und Küppersteg). Und das ist für RE1 und 5 schon schwierig genug und sehr häufig laufen die Fernzüge spätestens in Langenfeld auf.
Oder mit der RB27
Laut Fahrplanauskunft wird auch die RB27 umgeleitet. Sie fährt nicht über K-Hbf sondern K-Süd.
Das ist aber nur eine sehr kurze Baustelle.
Der Halt der RE6 am Flughafen wurde bisher ziemlich überbewertet. Zwischen Köln Hbf und Flughafen ist die S19 viel attraktiver. Nur für Fahrgäste aus Neuss war die Direktanbindung sinnvoll.