MG: RE42 bis Rheydt Hbf verlängern

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Beschreibung des Vorschlags

Der RE13 aus Hamm kommt immer zur Minute 11 in Mönchengladbach Hbf an, macht dort Kopf und führt seine Fahrt zur Minute 25 über Viersen nach Venlo fort.

Der RE42 aus Münster kommt zur Minute 42 in Mönchengladbach Hbf an und fährt erst zur Minute 22, und damit knapp vor dem RE13 zurück.

Zwischen Mönchengladbach Hbf und Viersen ist der RE42 aufgrund der Parallelverbindung kaum ausgelastet. Bisher habe ich keinen einzigen Fahrgast beobachtet, der in dem RE13 nicht sitzengeblieben ist, wenn er nur nach Viersen will (der Umstieg ist am selben Bahnsteig möglich).

Um die Auslastung des RE42 zu verbessern und die Wendezeit besser zu nutzen, schlage ich vor, die Linie bis Rheydt Hbf zu verlängern. Hierzu schlage ich zusätzlich einen neuen Haltepunkt an der Hochschule Niederrhein vor, von dem insbesondere Studierende und Mitarbeiter der Hochschule profitieren.

Zur Minute 41 fährt die RB27 von Mönchengladbach Hbf über Rheydt Hbf nach Koblenz. Der RE42 würde ihr dann zur Minute 43 hinterherfahren, jedoch zusätzlich an der Hochschule halten, sodass er zur Minute 49 in Rheydt Hbf ist.

Ein Umstieg vom RE42 in die RB27 ist nicht möglich, weshalb Reisende aus Viersen derzeit mit dem RE13 fahren und in Mönchengladbach in die RB27 umsteigen müssen. Mit der Verlängerung des RE42 würde eine durchgehende umsteigefreie Verbindung von Viersen nach Rheydt Hbf mit Halt an der Hochschule geschaffen.

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9 Kommentare zu “MG: RE42 bis Rheydt Hbf verlängern

    1. Ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist, aber zwischen den Bahnsteigen 2 und 3 ist im Hauptbahnhof Rheydt genug Platz, um noch ein bis zwei weitere Gleise (5 und 6) zwischen ihnen zu platzieren, allerdings ist ein Gleispaar zwischen den Bahnsteigen 2 und 3 nur möglich, wenn an den Gleisen 2 und 3 (ebenso 5 und 6) nur Vorbeifahrten < 160 km/h stattfinden, sodass Hochgeschwindigkeitszüge im Richtungsbetrieb außen fahren müssten. Der Platz zwischen den Bahnsteigen 2 und 3 kann gut genutzt werden, um zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Züge in Rheydt Hbf zu schaffen.

      Natürlich ist der Vorschlag, den RE42 so in Rheydt enden zu lassen, nicht ohne Umbau von Rheydt Hbf möglich.

    1. Mir ist bewusst, dass die Streckenauslastung sehr hoch ist. Dennoch ist der Abschnitt Mönchengladbach – Viersen für den RE42 ziemlich sinnlos derzeit, außer vielleicht wenn RE7 und RB37 mal wieder ausfallen und man von Neuss über Mönchengladbach nach Krefeld fährt und dabei vom RE13 in den RE42 umsteigt. Der RE42 steht eh in Mönchengladbach 40 Minuten dumm herum. Um mehr Fahrgäste für den RE42 zu gewinnen und zudem die Hochschule anzubinden, bietet es sich an, der RB27 hinterherzufahren. Die umsteigefreie Verbindung von Viersen nach Rheydt mit Halt an der Hochschule wäre ein enormer Zugewinn.

        1. Richtig ist aber natürlich auch, dass die lange Standzeit am MGer Hbf leider suboptimal ist.

          So gesehen wäre eine Verlängerung der Linie nach Rheydt Hbf mit Halt an der Hochschule Niederrhein schon eine sinnvolle Ergänzung. Aber natürlich nur, sofern die Streckenauslastung das hergibt.

    2. Man könnte natürlich auch überlegen, eine SPNV-Leistung zwischen Mönchengladbach und Rheydt in den RE42 übergehen zu lassen, um so die zusätzliche Fahrplantrasse zu sparen. Ich habe mal überlegt, ob du nicht, den RE42 von Mönchengladbach über Rheydt weiter über den Eisernen Rhein (RB34 Schwalm-Nette-Bahn) verlängern könntest. Dieser müsste natürlich zunächst elektrifiziert werden. Die Linie RE42 hat in Möchengladbach Hbf 40 Minuten Wendezeit, 6 davon müssen als Mindestwendezeit für den Führerstandwechsel eingeplant werden, sodass max. 34 Minuten Umlauf, also je Fahrtrichtung 17 Minuten für eine Verlängerung übrig bleiben; 17 Minuten fährt die RB34 von Mönchengladbach Hbf nach Wegberg Bf. Die Linie RE42 müsste dann in Wegberg mit Überholmöglichkeit enden und zwischen Dalheim und Wegberg ersatzweise Busse verkehren, wenn die Verlängerung fahrzeugneutral sein soll. Nach Dalheim sind ein zusätzliches Fahrzeug und eine Ausweiche zwischen Wegberg und Arsbeck notwendig; zweigleisiger Ausbau denkbar. Da Linie RB34 befährt die 20 km Eisernen Rhein zwischen Rheydt und Dalheim bereits mit der Streckenhöchstgeschwindigkeit von 100 km/h, aber man kann bei der notwendigen Elektrifizierung natürlich auch in einen Streckenausbau investieren, der die Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h anhebt und so die Fahrzeit zwischen Rheydt Hbf und Dalheim von 20 Minuten auf 12 Minuten absenken, was letztendlich eine fahrzeugneutrale Verlängerung der Linie RE42 von Mönchengladbach über Rheydt nach Dalheim ermöglicht.

      Das mit dem Eisernen Rhein ist natürlich so nur ein Gedankenspiel. Priorität bei einer Verlängerung der S8 und RE42 von Mönchengladbach nach Rheydt haben der mehrgleisige Ausbau Mönchengladbach – Rheydt und der zweigleisige Ausbau Rheydt – Odenkirchen.

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