Beschreibung des Vorschlags
Die Linie 349 verbindet aktuell den S-Bahnhof Grunewald mit dem Messegelände, dem ZOB, dem Theodor-Heuss-Platz und dem S-Bahnhof Heerstraße Mo-Fr im 40-Minuten-Takt mit einem Kleinbus.
Mit diesem Vorschlag soll die Linie 349 erweitert werden. Ab Theodor-Heuss-Platz wird die Ringlinienführung aufgehoben und die Linie verkehrt in beiden Richtungen über den S-Bahnhof Heerstraße zum U-Bahnhof Neu-Westend. Anschließend verkehrt sie auf neuer Linienführung über den S-Bahnhof Olympia-Stadion, das Olympia-Gelände, die Glockenturmstraße, die Havelchaussee und den Tiefwerderweg nach Tiefwerder und endet dort. Folgende Ziele werden damit u.a. neu angebunden:
- Halbinsel Tiefwerder (hier besteht aktuell keine ÖPNV-Anbindung, was sich im hohen Motorisierungsgrad niederschlägt, und die Anbindung ist aufgrund der Straßenverhältnisse auch nur mit einem Kleinbus möglich)
- IKEA (neue Verbindung aus Richtung Heerstraße/Grunewald/Theodor-Heuss-Platz)
- Zahlreiche Sportanlagen im Olympia-Gelände
- Waldbühne
Für die Strecke sind ca. 20 Minuten zusätzliche Fahrzeit pro Richtung einzuplanen, zuzüglich drei Minuten für die Bedienung S Heerstraße in beiden Richtungen. somit verlängert sich die Fahrzeit hin und zurück um ca. 43 Minuten auf 70 Minuten. Hier würde es sich anbieten, mit der neuen Linienführung gleichzeitig den Takt auf 30 Minuten zu verdichten. Dadurch werden 2 zusätzliche Fahrzeuge und 4 Fahrpersonale benötigt.

Die Linie 349 hat ihre höchste Auslastung auf dem Abschnitt U Theodor-Heuss-Platz – U Neu-Westend, also auf der Reichsstraße. Diese hat in diesem Bereich auch weitaus mehr Bedeutung, als das kurze Stück Heerstraße. Die Linie sollte auf diesem wichtigen Abschnitt und dieser wichtigen Straße bleiben, den Ringbetrieb hier aufzugeben, halte ich für kontraproduktiv.
(Ich habe vor ein paar Wochen nicht schlecht gestaunt, als ich ganze 19 Leute im Kleinbus gezählt habe…)
Ansonsten ist diese Buslinie in allen anderen Bereichen lange überflüssig; im Olympiapark, auf der nördlichen Havelchaussee und auch in Tiefwerder. Tiefwerder und Pichelsberg sind so unglaublich schlecht miteinander verbunden, dass man kaum glaubt, dass beide Ortslagen am gleichen Ufer der Havel und zwischen den gleichen Hauptstraßen liegen.
Eine Verbesserung wäre es meiner Meinung nach, wenn man das Paulinen-Krankenhaus und die Heerstraße erreichen würde. Damit wäre nochmal ein deutlich größerer Bereich und sehr viel mehr Menschen abgedeckt. Die verlorene Zeit kann man sparen, siehe oben.
Wenn man das Potenzial der Linie betrachtet (Auslastung von 143 und 349, Verkehr über die Havelchaussee und Wohnmöglichkeiten im Olympiapark), kann man hier durchaus über eine richtige Buslinie nachdenken.
Stimme dir zu.
Eine richtige Buslinie hätte nur leider keine Wendemöglichkeit in Tiefwerder.
Die Bewohner Tiefwerders streben wohl eher zu Bahnhof und Altstadt Spandau. Daher würde ich diese Route vom 349 gesondert organisieren.
Diese kann mit einem Umstieg an der Teltower Straße bewältigt werden. Die durchgehende Linienführung ermöglicht zusätzliche Bedarfsabdeckung.