Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag ist Teil meiner Idee, das bisherige Angebot von Regionalexpress-Zügen auszubauen und sinnvoll miteinander zu vernetzen.
Hintergrund und Konzept:
Schaffung von attraktiven RE-Linien zwischen großen Städten, damit die Region und Reisende mit Regio-Tickets (z.B. Quer-Durchs-Land-Ticket) ein attraktives Zugangebot bekommen. Das Konzept wird in diesem Vorschlag ausführlich erläutert.
Die Umsetzung:
Verlängerung des RE 50 von Fulda über Bad Hersfeld und Eisenach bis nach Erfurt.
Das Bedienkonzept:
Der Zug verkehrt auf seiner gesamten Länge weiterhin stündlich. Es kann überlegt werden, ob die zweistündlichen ICEs, welche bisher in Bad Hersfeld, Eisenach und Gotha halten, beschleunigt werden können, indem diese Halte ausgelassen werden. Die genannten Orte hätten trotzdem eine gute Verbindung nach Frankfurt / Fulda / Erfurt.
Sollte das Auslassen der ICE-Halte sich als schlechte Idee erweisen, könnte der hier vorgeschlagene RE auch zweistündlich versetzt mit dem ICE verlängert werden. Es fährt also nur jeder zweite Umlauf weiter von Fulda nach Erfurt, nämlich immer dann, wenn kein ICE in Bad Hersfeld etc. hält.
Die RB von Bebra nach Fulda könnte einige neue Halte erhalten, ohne dass Hünfeld und Bad Hersfeld Einbußen bei der Reisezeit erhalten. Generell könnte überlegt werden, die relativ kurze RB Eisenach – Bebra über beide Enden hinaus zu verlängern. Die RB aus Kassel kann über Bebra weiterfahren nach Eisenach bzw. Erfurt (ich kenne die Planung eines RE Kassel – Eisenach), die RB aus Fulda könnte statt nach Kassel nach Göttingen fahren, was geografisch mehr Sinn ergeben würde. Dazu werde ich aber nochmal einen separaten Vorschlag machen, denn hier soll es natürlich prinzipiell um den RE gehen.
Wichtig wäre nur zu betonen, dass dieser RE Bebra nicht erreicht und demnach keine guten Umsteigebeziehungen zu den beiden nördlichen Streckenästen von Bebra bieten kann. Diese Aufgabe müssen die RBs erfüllen.
Vorteile:
– Schaffung von vielen neuen Direktverbindungen, welcher bisher gar nicht, oder nur mit dem zweistündlichen ICE möglich waren. Viele große Orte wie Hünfeld / Bad Hersfeld / Eisenach werden schnell an die beiden Oberzentren Frankfurt und Erfurt angebunden, sowie an den Umsteigeknoten Fulda.
– Bad Hersfeld und Hünfeld werden direkt mit dem Kinzigtal und mit Erfurt verbunden
– viele größere Orte erhalten neben der langsamen Regionalbahn einen zweiten schnellen Regionalzug pro Stunde in die Oberzentren. Insbesondere Gerstungen und Hünfeld würden massiv profitieren, aber auch Eisenach und Gotha, welche derzeit nur durch eine stündliche RB mit Erfurt verbunden sind.
Nachteile:
– Evtl. Parallelverkehr zu bestehenden ICE-Linien. Da dieser RE aber ein anderes Publikum anspricht und auch noch öfter in der Region hält, hätte er aus meiner Sicht trotzdem seine Berechtigung.
– Bebra als wichtiger Umsteigeknoten kann nicht erreicht werden.
– Wesentlich längerer Umlauf der Linie kann das Verspätungsrisiko erhöhen
Einen ähnlichen Vorschlag, welcher sich auch mit einer RE-Verbindung Fulda – Erfurt beschäftigt, gab es hier schon mal, wo auch schon gute Argumente für und gegen so eine Verbindung eingebracht wurden.

Meines Erachtens sollte ein Sprinter RE errichtet werden zwischen Fulda und Erfurt Hbf, der nur in Hünfeld, Bad Hersfeld, Ronshausen, Gerstungen, Eisenach, Gotha und Neudietendorf hält. Dies würde speziell 2h-getaktet werden mit Regionalzugleistungen zwischen Bebra und Halle und Bebra-Frankfurt (Main). Trotz des Umsteigers könne man dann effektiv fahren zwischen Erfurt und Frankfurt.
Problem ist aber wahrscheinlich die Frage mit der Streckenbelegung mit Güterverkehr und FV, was traditionell auf Hauptstrecken schwierig ist.
Also bis auf den Halt in Fröttstädt beinhaltet mein Vorschlag doch genau das. Und ich würde den RE wenn er zweistündlich fährt, natürlich auch auf die ICE-Lücke takten.
Dann sollte aber von Bebra aus getaktet der RE50 starten nach Frankfurt, der alle Zwischenhalte bedient bis Fulda und danach den bekannten Laufweg nimmt nach Frankfurt.
Entweder ersetzt dieser dann die RB5, bildet mit der RB5 einen Halbstundentakt zur HVZ oder verkehrt im Wechsel zur RB5 im Zweistundentakt.
In Fulda sollte bei der ersten Variante dann entweder nördlich der RE50 überholt werden durch den RE aus Erfurt , oder in Fulda wartet dieser auf den Sprinter.
Warum siehst du denn so starken Bedarf von Fulda nach Bebra, dass du sogar zwei Regiozüge pro Stunde dorthin fahren lassen würdest, während es keinen Richtung Eisenach gibt?
Dies ist ein HVZ Verkehr, das bedeutet, dass nach Frankfurt bzw Fulda in der Hauptverkehrszeit zwei Züge durchaus sinnvoll sind. Besonders die Lage am Rande des RMV würde solch eine Angebotsausweitung durchaus rechtfertigen.
Aber dafür muss endlich die Entlastung der Kinzigbahn kommen mittels NBS, um den NV frei entfalten zu können.
Ja sehe ich auch so. Das wäre auch für den Regionalverkehr im Kinzigtal ein großer Fortschritt.
So recht überzeugt von dem Konzept bin ich nach wie vor nicht. Wenn’s denn unbedingt trotzdem so sein soll, dann wirst du an Bebra definitiv nicht vorbeikommen – immerhin werden einzelne Zugpaare da heute schon hinverlängert.
Dauert zwar was länger, aber flügel das Ding halt in Bebra. Fährt ein Teil weiter nach Kassel (soll das nicht ohnehin kommen?) und einer nach Erfurt, und du bist ganz nebenbei dem Problem begegnet, dass du anderenfalls ne Menge warmer Luft durch die Kante schüsselst. Die 6+x Doppelstockwagen frankfurtrauswärts brauchste spätestens in Fulda nämlich nicht mehr.
Naja selbst wenn du von dem Konzept nicht überzeugt bist, könntest du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass der RE sozusagen ein Lückenfüller ist, welcher dann nur zweistündlich von Fulda nach Erfurt verkehrt? So hättest du auch nicht so viel heiße Luft, da der RE als FV-Ersatz auch mit 6 Wagen gut gefüllt sein würde.
Anfangs habe ich auch überlegt in Bebra Kopf zu machen und dort attraktive Umsteigemöglichkeiten Richtung Kassel und Göttingen zu schaffen. Dann hab ich mich aber gefragt: warum? Auf den beiden nördlichen Strecken von Bebra liegt nun wirklich nicht viel und von Fulda gibt es ja schon eine durchgehende RB, wenn man nach Bebra und weiter möchte. Und von Frankfurt bin ich mit dem RV über Marburg viel schneller in Kassel oder Göttingen als über Fulda.
Begründe doch nochmal bitte ausführlich, warum denn unbedingt ein Zugteil nach Bebra fahren sollte.
Wenn ich mich mal einhaken darf?
Erst nimmst du ihm das Hauptargument, und dann soll er nochmal ohne begründen?
Ich will aber auch nochmal stellvertretend bzw. aus meiner Sichtweise antworten:
Es bleibt dabei NV ist kein FV-Ersatz und der Anteil an QDL-Reisenden bleibt „gering“.
Anfangs habe ich auch überlegt in Bebra Kopf zu machen und dort attraktive Umsteigemöglichkeiten Richtung Kassel und Göttingen zu schaffen. Dann hab ich mich aber gefragt: warum? Auf den beiden nördlichen Strecken von Bebra liegt nun wirklich nicht viel und von Fulda gibt es ja schon eine durchgehende RB, wenn man nach Bebra und weiter möchte.
Es gibt für Hessen gute Gründe, es genauso zu planen wie es bisher geplant ist. Du bestellst einen Zug für ein Bundesland, kommst dir da also nicht in die Quere. (RE Kassel – Eisenach (-Erfurt) scheint bisher vor allem an der Uneinigkeit auch in Sachen Finanzierung zu scheitern).
Wie jetzt schon sind RE 30 und RE 50 aus dem gleichen Fahrzeugpool, da bestellt man eine Sache und bekommt überall das gleiche. Die RB 5 bietet sich da an, weil nur in Hessen, Kassel – Fulda teilweise jetzt schon 7-teilig (Flirt) und halbstündlich in der HVZ gefahren wird, RE 50 teilweise schon bis Bebra verlängert werden und viele Zwischenhalte haben eben keinen FV und oder schnellen Anschluss an Frankfurt. (Der Plan für Hessen sieht ja eine Zentrierung auf Frankfurt vor.)
Für alles andere gibt’s den Hessen-Express der ALLES ist was du noch forderst nur bis Eisenach und halt noch Göttingen. Was auch vollkommen ausreicht. Weil du ab Eisenach auch z.B die RB 20 hast.
Verstehe ehrlich gesagt nicht wofür es den Vorschlag braucht.
Ok wenn auf der Strecke der RB 5 wirklich so eine starke Nachfrage herrscht, kann das schon berechtigt sein.
Die Grenzen eines Bundeslandes als Argument lasse ich aber nicht so einfach gelten. Es kann nicht sein, dass eine Durchbindung eines Zuges kompliziert wird, nur weil er eine Bundeslandgrenze passiert. Wenn es schon daran scheitert, dann kann man Pläne für neue RE und IRE Züge sowieso direkt vergessen.
Viele Fernbuslinien fahren übrigens auch lange Routen und schaffen damit zahlreiche Direktverbindungen – dauert zwar lang aber kommt scheinbar gut an. Wie ich bei einem anderen Vorschlag schon erwähnte, gibt es übrigens durchaus einige RE-Züge, welche gleich durch drei Bundesländer fahren. Wo ein Wille ist, sollte also auch ein Weg sein 😉
Die RB 20 von Eisenach aus erachte ich keinesfalls als ausreichend. Eisenach und Gotha sind nicht gerade unbedeutend und sind untereinander und nach Erfurt nur mit einer stündlichen Bahn (vom RE1 mal abgesehen) verbunden, die auch noch überall hält? Kein Wunder, dass man da noch ICE-Halte braucht.
Die RB 20 von Eisenach aus erachte ich keinesfalls als ausreichend. Eisenach und Gotha sind nicht gerade unbedeutend und sind untereinander und nach Erfurt nur mit einer stündlichen Bahn (vom RE1 mal abgesehen) verbunden, die auch noch überall hält? Kein Wunder, dass man da noch ICE-Halte braucht.
Ich verweise ein weiteres Mal auf den Deutschlandtakt und die Linie FR 36, da hast das Ganze.
> warum?
Darum: Auch aus Bebra gibt es Frankfurt-Pendler, für die einige RE50-Läufe auch heute schon dahin verlängert werden und für die es ein tägliches IC-Zugpaar gibt.
Ich find das zwar ziemlich krank, jeden gottverdammten Tag 2 Stunden im Zug zu hocken, dann 8 Stunden lang auf einen Bildschirm zu glotzen und anschließend wieder 2 Stunden lang heimzugondeln. Aber es gibt ganz offensichtlich Leute, die das tun, und es scheinen sogar erheblich mehr zu sein als in der Handvoll Flixbussen sitzen, die im vorgeschlagenen Korridor umherrollen.
Ja die heute schon verlängerten RE 50 Zugläufe sind mir auch bekannt. Ich denke aber, dass es von Bebra jetzt nicht all zu viele Tagespendler nach Rhein-Main gibt, dazu ist es einfach schon zu weit entfernt bzw. die Fahrzeit zu lang. Außerdem wird der RE50 sonst nur in Tagesrandlagen und nur 1 mal innerhalb der HVZ durchgebunden.
Und mit dem Halt in Ronshausen hätte man zumindest einen Halt welcher sehr nah an Bebra liegt, sodass man dorthin von Bebra aus schnell mit dem Auto oder Bus hinkommen kann.
Konkret ist diese Relation ja sogar schon als alternierende Verbindung nach Bebra und Eisenach im D-Takt als HeEx 5 in ähnlicher Form vorgesehen. Sogar gegenüber dem RE 50 nochmal beschleunigt (Halt zwischen Frankfurt und Fulda nur in Offenbach, Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern).
Man könnte durchaus überlegen die Verbindung nach Erfurt zu verlängern, wenn das Land Thüringen sich dazu bereit erklärt sich finanziell zu beteiligen.
Allgemein bin ich aber nach wie vor skeptisch, dass sich eine solche Verbindung lohnt oder ob sie nur zulasten finanzieller Unterstützung auf unrentablen Nebenbahnen geht, wo der Verkehr womöglich eingestellt wird. Die „Billig-Tickets“ wie QDLT und SWT sind ja nur so günstig, da sie quasi durch die Regionalisierungsmittel subventioniert werden. Und ob dies verkehrlich überhaupt sinnvoll ist als Parallelverbindung zum halbstündlichen ICE-Verkehr. Solchen fernverkehrsänlichen Verbindungen sollten eher auf Strecken angeboten werden, auf denen es nicht schon schnellen Verkehr gibt.
Das soll keine Antwort auf meinen Kommentar sein, oder? Kopier das mal in einen separaten Kommentar und dann kann ich diesen hier löschen.
Tut mir leid, das ist mir wohl verrutscht.
Ich erstelle einen neuen Beitrag. Ich würde Dich bitten, in diesem Zug gleich noch meine Beiträge zum Ausbau der Ennstalbahn (Topic von Julian) zu bearbeiten.
https://extern.linieplus.de/proposal/a-abs-nbs-leoben-st-johann-im-pongau/
Oh danke für die Info. Hast du vielleicht einen Link?
Den RE zwischen Frankfurt und Fulda zu beschleunigen wäre natürlich noch besser. Aber wie geht das dann mit den Trassen im Kinzigtal? Soll die RB von Wächtersbach nach Fulda verlängert werden und gibt es dann etwa drei Regionalzüge die Stunde?
Ich bin wie gesagt von dem Konzept des „RE-Fernverkehrs“ überzeugt. Vielfach könnten dadurch auch ICEs beschleunigt werden, sodass man dann drei Zuggattungen hat. Die RB, welche wirklich alles erschließt, den RE, welcher schnell die Region mit den Oberzentren verbindet und den ICE, der dann auch wirklich nur noch in Großstädten hält und nicht in kleinen Orten wie Bad Hersfeld oder Gotha.
Zudem ist ja meine Idee, die Fahrgäste vom stark wachsenden Fernbus wieder in die Bahn zu holen. Da kann man das QDL-Ticket meiner Meinung nach sogar noch günstiger machen. Lieber nur 30€ von Fahrgast eingenommen als gar nichts.
Und zumindest zweistündlich sollte sich diese Linie ab Fulda doch auf jeden Fall lohnen, um Bad Hersfeld und co. wenigstens eine stündliche Verbindung nach Erfurt etc. bieten zu können.
Deutschlandtakt Hessen ^^
Das Konzept des Hessen-Expresses kommt erst nach der Kinzigtal-NBS, dann hat man genug Platz.
„Lohnen“ ist so eine Frage… Sicher werden die Züge gut genutzt werden, aber zu welchen Kosten? Mit solchen Langläufer REs und Billigangeboten wie QDL auf Strecken wo es guten FV gibt, würde sich die Bahn einfach sehr ins eigene Bein schießen und die Fahrgäste aus den ICEs ziehen. Weil: Wer würde denn überhaupt noch im ICE sitzen, wenn er für 30 Euro (Gruppen noch deutlich günstiger) pro Person von Frankfurt nach Erfurt kommt? Höchstens Fahrgäste nach Berlin. Wobei: Wenn man dein Konzept deutschlandweit einführt, gäbe es vermutlich auch einen „RE Berlin – Erfurt“ und viele wären mit einmal umsteigen von Frankfurt in Berlin. Die ICEs würden dann vermutlich deutlich seltener fahren, kürzer sein, bräuchten dann nur noch 1. Klasse und wären außerhalb von SFS kaum noch zu sehen. Zudem müssten die Regionalisierungsmittel vervielfacht werden. Ist das ein sinnvolles Zu(g)kunftskonzept?
Meiner Meinung nach wäre ein so ein Angebot eher als IC zu verwirklichen, da er Mittelzentren miteinander verbindet. Die „ICE-isierung“ der Bahnwelt finde ich auch nicht überall sinnvoll. Stattdessen sollte es unterhalb der ICE mit günstigeren IC2-Zügen ein gutes Angebot für Mittelstädte geben, was jedoch durch die Preisgestaltung die Fahrgastströme sinnvoll steuern kann.
Das wage ich ein wenig zu bezweifeln. Nahverkehr auf so langen Strecken ist nicht jedermanns Sache und der Zeitnachteil ist nach wie vor gegeben. Daher gehe ich nicht davon aus das viele Fahrgäste den Zug auf voller Länge nutzen werden.
Zumal sicherlich mit solchen Maßnahmen auch einige MIV auf die Schiene verlagert werden könnten.
Mal abgesehen von der generellen Debatte um den FV-Ersatz weiß ich nicht, was ich von dem Ende in Erfurt halten soll. Mir wäre eine Verlängerung des aktuellen Thüringer RE3/RE50 nach Eisenach lieber, da ich die Verkehrsbedürfnisse innerhalb des Thüringer Städtebandes für interessanter halte als von der Mitte Thüringens nach Hessen. So wird es ja auch schon mit der RB20 gehändelt, auch wenn dort der Fahrgastwechsel wohl in Erfurt am größten ist.
Ich finde es sinnvoll, wenn ein langer RE dort endet, wo die Fahrgastströme in viele verschiedene Richtungen gehen (vorausgesetzt dort ist genug Platz). Das ist z.B. in Eisenach nicht der Fall, wenn man nicht dort wohnt, kann man nur Richtung Bad Salzungen umsteigen. Erfurt ist hingegen ein großer Knotenpunkt, wo es in viele verschiedene Richtungen geht, unter anderem auch nach Nürnberg / München mit dem FV.
Natürlich könnte man über eine Verlängerung nach Leipzig nachdenken, nur wäre die Linie dann schon sehr lang und ein Großteil der Fahrgäste würde wahrscheinlich ohnehin in Erfurt aussteigen.
Ich sehe hier auch keine Notwendigkeit zum bereits erarbeiteten Konzept.
RE 50 mit RB 5 verknüpfen klingt da sinniger, trotzdem gibts mit dem Hessen – Express bereits ein RE-ähnliches (oder noch gehobeneres) Konzept zwischen Frankfurt und Eisenach/Göttingen. Das sollte deinem QDL-Wünschen zu Genüge entsprechen. FV gibts auf der Relation auch genug, dann lieber einen RE für Kassel – Eisenach – Erfurt, welcher für beide Seiten, dank fehlendem FV sinnvoll ist.
Danke für dein Feedback! Hast du einen Link auf den du dich beziehst?
Warum erachtest du die Verknüpfung des RE50 mit der RB 5 als sinnvoll? Von Rhein-Main geht es über Marburg immer schneller nach Kassel und ab Bebra liegen kaum noch nennenswerte Orte auf der Strecke. Wer würde deiner Meinung nach von einer Verbindung dieser beiden Linien im Gegensatz zu meinem Vorschlag profitieren?
Da die RB von Kassel nach Bebra vergleichsweise wenig hält und mir zwei Züge in der Stunde etwas viel erscheinen, was hältst du von einer durchgebundenen RB von Kassel nach Erfurt?
Das sind alles ernst gemeinte und interessierte Fragen. Ich freue mich auf deine Antwort!
Îch weiß zwar nicht ganz, wie du den Deutschlandtakt seit Oktober verpasst hast, aber ich habe dir den unter Intertrains Vorschlag und hier mal verlinkt.
Ich will dir für die Übersichtlichkeit nochmal antworten, nehme mir aber raus strg+c strg+v zu benutzen.
Warum erachtest du die Verknüpfung des RE50 mit der RB 5 als sinnvoll? Von Rhein-Main geht es über Marburg immer schneller nach Kassel und ab Bebra liegen kaum noch nennenswerte Orte auf der Strecke.
Es gibt für Hessen gute Gründe, es genauso zu planen wie es bisher geplant ist. Du bestellst einen Zug für ein Bundesland, kommst dir da also nicht in die Quere. (RE Kassel – Eisenach (-Erfurt) scheint bisher vor allem an der Uneinigkeit auch in Sachen Finanzierung zu scheitern).
Wie jetzt schon sind RE 30 und RE 50 aus dem gleichen Fahrzeugpool, da bestellt man eine Sache und bekommt überall das gleiche. Die RB 5 bietet sich da an, weil nur in Hessen, Kassel – Fulda teilweise jetzt schon 7-teilig (Flirt) und halbstündlich in der HVZ gefahren wird, RE 50 teilweise schon bis Bebra verlängert werden und viele Zwischenhalte haben eben keinen FV und oder schnellen Anschluss an Frankfurt. (Der Plan für Hessen sieht ja eine Zentrierung auf Frankfurt vor.)
Da die RB von Kassel nach Bebra vergleichsweise wenig hält und mir zwei Züge in der Stunde etwas viel erscheinen, was hältst du von einer durchgebundenen RB von Kassel nach Erfurt?
Ist nicht viel, wird teilweise schon so mit Verstärkern gefahren,
Ist für die Zukunft genauso geplant und oft hält die RB auch noch. Sorry aber die Aussage mutet schon skurril an 😀
Zu Kassel – Erfurt:
War nen großer Freund von und wenn der RRX nicht durch ganz Deutschland pendeln soll als NV-Zug, dann wäre das auch wünschenswert mit nur wenigen Halten.
Ich warte mal auf morgen (nächste Deutschlandtaktpräsentation 😉 ) und schaue was noch so geändert wurde.
Danke dir!
Natürlich ist mir der D-Takt ein Begriff, nur kenne ich davon auch nicht jedes Detail auswendig 😉
Was meinst du jetzt plötzlich mit dem RRX?
Wenn du dir mal die Pläne zum Deutschlandtakt anschaust, heißt es für die Linie FR 36 Aachen – Dresden:
„MDV: Durchgehende Linie FR 36 Aachen -Dresden aus System RRX“
Soll heißen: Auf der ganzen Relation fährt ein Zug mit zumindest teilweiser NV-Freigabe. Mindestens aber wohl Aachen – Kassel, eher die ganze Relation. Und das ganze wurde geboren aus dem RRX Aachen – Kassel, der ja eigentlich nichts anderes ist als der Enkel des damaligen IR Aachen – Dresden.
Alles noch nicht so ganz klar. Und ob das überhaupt umsetzbar ist, bezweifle ich zumindest mal.
und Reisende mit Regio-Tickets (z.B. Quer-Durchs-Land-Ticket) ein attraktives Zugangebot bekommen.
Haha der war gut. Also Du reduzierst den Sinn Deiner Verbindung eigentlich nur auf den billigeren NV-Tarif.
Das Quer-durchs-Land kostet derzeit 44 Euro für eine Person. Nach Fulda, Eisenach oder Gotha bekomme ich meist noch kurzfristig Sparangebote für den ICE, die das zumindest noch deutlich unterbieten.
Auch Stammgäste mit BC-Ticket bekommen auf die Sparpreise nochmals Rabatt, den man auf das Quer-durchs-Land-Ticket nicht erhält.
Das Ländertickets gelten grundsätzlich nur ab 9 Uhr.
Die relevante Zielgruppe besteht dann höchstens noch aus Gruppenreisenden mit Sparzwang ohne BC-Abo. Das schränkt es doch ziemlich ein, findest Du nicht. ?
Und dann gibt es ja immerhin noch die grünen Busse, die in dem Segment Konkurrenz machen. Sehe ich einfach nicht.
Da wird es billiger sein, das Land zahlt DB Fernverkehr einen Zuschuss, dass im ICE Ländertickets gelten. Aber selbst da halten sich die Vorteile in Grenzen.
Schwerpunkt des Nahverkehrs auf der Strecke sollte sein, Pendler in die Zentren zu bringen, d.h. Erfurt, Kassel und ganz besonders Frankfurt. Aber gerade dafür taugt Deine Verbindung ganz und gar nicht, weil sie ja zwischen Hanau und Fulda alle Käffer abklappert.
Die Nutzung von schnellen RE-Zügen mit NV-Tarif ist immer nur ein Teilnutzen meiner Vorschlagsreihe. In diesem Falle würden z.B. Bad Hersfeld und Eisenach massiv profitieren, da sie einfach mehr Direktzüge in die Oberzentren erhalten.
Auch zweifel ich nicht an, dass ein ICE oft günstiger ist. Aber gerade an Spitzentagen kann ich ohne BC schon mal eine dreistellige Summer für meine 4-5 stündige Fahrt loswerden, das steht einfach in keinem Verhältnis. Und den Fernbussen will ich mit solch attraktiven REs ja eben gerade Konkurrenz machen 😉
Die Gruppenreisen würde ich insbesondere am Wochenende nicht unterschätzen. 60€ pro Tag für beispielsweise 3 Personen (Hin- und Rückfahrt) ist einfach unschlagbar günstig, da können selbst die günstigsten Sparpreise nicht mithalten – zumal man noch vollste Flexibilität hat.
Wie ich auch schon in den anderen Kommentaren geschrieben habe, würde ich es begrüßen zwischen Fulda und Hanau nur 2 mal zu halten. Aktuell gibt das aber die stark belastete Strecke im Kinzigtal nicht her 3 Regiozüge in der Stunde aufzunehmen. Wenn man die RB 51 bis nach Fulda verlängern würde, könnte man zumindest auf 4 Halte verzichten. Was hältst du davon?
Was nützt mir Flexbilität, wenn das Angebot auf NV beschränkt ist.
Und den Fernbussen will ich mit solch attraktiven REs ja eben gerade Konkurrenz machen
Nur fahren diese Fernbusse eigenwirtschaftlich. Du willst diese „Konkurrenz“ durch Geld von Staat und Land.
Okay, zugegeben, ohne Busmaut ist auch der Fernbusverkehr subventioniert. Das ist jetzt aber wieder was anderes.
Aber gerade an Spitzentagen kann ich ohne BC schon mal eine dreistellige Summer für meine 4-5 stündige Fahrt loswerden, das steht einfach in keinem Verhältnis.
Aber gerade zu Spitzenzeiten kann das Ticket unter der Woche auch nicht benutzt werden.
Wie ich auch schon in den anderen Kommentaren geschrieben habe, würde ich es begrüßen zwischen Fulda und Hanau nur 2 mal zu halten.
Und warum fährst Du dann mit dem RE nicht über die künftige NBS? Damit könnte man einen schnellen Stadtexpress nach Frankfurt anbieten, der die Umgebung von Fulda schnell ins Rhein-Main-Gebiet bringt. Nach Frankfurt gibt es eigentlich immer Bedarf.
Ich verstehe deine Meinung und bin ja auch bei einigen Punkten bei dir.
Aber was meinst du mit Spitzenzeiten? Das QDL-Ticket gilt ab 9 Uhr und ist nicht primär für Berufstätige gedacht. Für Fernreisende ist aber der Reisebeginn ab 9 Uhr völlig ausreichend.
Die kommende NBS nach Fulda ist für den FV gedacht und wird damit auch schon gut gefüllt. Wenn der RE auf der Bestandsstrecke ohne viele Halte fahren kann wäre das schon sehr gut.
Wenn er ohne viele Halte fahren soll, dann kann man ihn auch gleich über die NBS leiten, das spart nochmal einiges an Fahrzeit. Eine bessere Anbindung des Raums um Fulda an Frankfurt wäre gerade für Pendler schon sehr begrüßenswert.
Warum sollte man als Staat den Bussen Konkurrenz machen wollen? Schließlich war es doch maßgeblich das Verkehrsministerium, dass für die Liberalisierung des Marktes verantwortlich war – man hätte es ja auch sein lassen können unter Berufung auf Umweltschutzaspekte und die Konkurrenz zum SPNV – aber Moment, die existiert ja gar nicht, schließlich gibt es das 50-Kilometer-Bedienungsverbot, sodass ja der Fernbusmarkt formal gar nicht die Zielgruppe der SPNV-Nutzer umfasst – und andersherum.
Die Liberalisierung des Marktes halte ich für gar keine schlechte Idee.
Wenn ein Unternehmen es schafft eine Fernverbindung mit einem Bus günstiger anzubieten als die DB ist das schon mal eine Ansage, die auch zum Überdenken das Bahn-Preissystems anregt.
Ich denke auch, wenn die Politik ein gutes vernetztes RE-System fördert, mit dem man auch problemlos längere Strecken bewältigen kann, könnte das wahrscheinlich auch schon eine Menge bewirken.
Wenn ein Unternehmen es schafft eine Fernverbindung mit einem Bus günstiger anzubieten als die DB ist das schon mal eine Ansage, die auch zum Überdenken das Bahn-Preissystems anregt.
Von „Schaffen“ kann nicht die Rede sein. Würde man die hohen Gebühren für die Nutzung der Schiene (Trassenpreise) senken und im Gegenzug auch eine angemessene Abgabe für die teure Zerstörung des Autobahnbelags (Busmaut) einführen, dann könnte der Wettbewerb auch auf der Schiene stattfinden, z.B. mit alten n-Wagen oder Bimz mit weniger Komfort und mehr Fahrzeit, und nicht auf der aus vielen Gründen benachteiligen Straße (Staus, Erreichbarkeit Innenstädte i. Vgl. zur Bahn).
Aber dazu gibt das BMVI als Anwort, dass der Fernbusverkehr ein Erfolg ist und vor allem für Reisende mit kleinem Budget gedacht ist, den man nicht zertreten will. Hat mit obigen Überlegungen nicht im geringsten was zu tun.
Ich lobe Flixmobility für das Engangement, ihre Marktanteile auf der Schiene zu erweitern, obwohl das zum Gesamtumsatz kaum beiträgt, auch wenn – das muss an der Stelle auch gesagt sein – das Angebot im wesentlichen Rosinenpicken auf extrem nachfragestarken Relationen ist.
Apropos Flixbus: Über was für Gespenster reden wir hier eigentlich? Von Frankfurt nach Erfurt gibt es 2 tägliche Direktverbindungen; dienstags und mittwochs sogar nur eine.
Ah, danke, sehr interessant. Dann ist mein RE Hamburg–Herzberg–Nordhausen–Erfurt ja doch gar nicht so unsinnig. 😉
Aber aber … du kannst doch jetzt nicht mit Fakten kommen?! Das ist voll unfair 😀
Gefühlt fahren alle Menschen doch nur noch Flixbus, weil der Fernverkehr wirklich unverschämt teuer ist und man bei Nutzung des QDL-Tickets ernsthaft nach 100 Kilometern mal umsteigen muss…