Beschreibung des Vorschlags
In diesem Vorschlag sollen die Straßenbahnlinien 92 und (neu) 95 ab Gaußstraße auf eine neue Strecke nach Stahnsdorf verlängert werden. Das würde die Buslinien 601, 627, 690 und X1 entlasten und/oder verändern und die Verkehrslast auf eine Umweltfreundliche Alternative umstellen, was zu einer Lärmreduktion in Stahnsdorf und Güterfelde werden könnte.
Aber wie könnten nun die Linien verlaufen? Naja…
Die Straßenbahnlinie 92:
Die Linie 92 verkehrt in Potsdam zwischen Kirschallee und Bisamkiez (in der HVZ weiter nach Marie-Juchacz-Str.) würde ab Gaußstraße auf die Neubaustrecke geleitet werden und würde damit eine Direktverbindung zwischen Potsdam HBF und Stahnsdorf Waldschänke in einem 20min Takt anbieten. Allerdings würde die Waldschänke nicht direkt angefahren werden, sondern eine Haltestelle südlich erbaut werden in der Potsdamer Straße und zum neuen S-Bahnhof Stahnsdorf fahren würde.
Die Straßenbahnlinie 95:
Die 95 ist hierbei ein Arbeitstitel. Es könnte auch einfach die 99 sein. Diese Linie würde die 92 auf dem Abschnitt Potsdam HBF und Stahnsdorf Waldschänke verstärken und nachts ab Hauptbahnhof wie die 96 nach Campus Jungfernsee fahren. Hierbei würde dann die 95 sogar den N13 ersetzen.
Die Buslinie X1:
Würde in diesem Vorschlag komplett entfallen.
Die Buslinie 601:
Diese Linie würde nun den Abschnitt Waldschänke – Sigridshorst fahren im 20min Takt (HVZ alle 10 zwischen Waldschänke und Teltow Stadt).
Die Buslinie 602:
Auf der 602 würde es in der HVZ Fahrten geben, die vom S-Bahnhof Stahnsdorf starten und in den Green Park fahren und über die Iserstraße zur Teltower Warthestraße, damit die neuen S-Bahnhöfe, sowie die Straßenbahnerweiterung eine Erweiterung ergeben. Diese Fahrten würden dann ab dem S-Bahnhof Stahnsdorf als 624 weiterfahren
Die Buslinie 622:
Ab der Haltestelle Stahnsdorfer Hof würde die Linie direkt zur Waldschänke fahren um dort zu Enden.
Die Buslinie 624:
Auf der Linie würde es ein regulären Stundentakt geben, der ab dem S-Bhf Stahnsdorf fahren würde über Mühlenstr., Am Upstall, Am Weiher, Annastr., Hildegardstr., Bergstr., Amselweg, Bahnhofstr., Heinrich-Zille-Str., Friedrich-Naumann-Str., Bergstr., Hildegardstr., Annastr., Am Weiher, Am Upstall, Mühlenstr., fahren als Ringlinie (HVZ alle 30min), welcher mit der 627 koppeln würde.
Die Buslinie 627:
Der 627 würde bis zum S-Bahnhof Stahnsdorf verkürzt werden, sodass Sputendorf im Stundentakt mit dem S-Bahnhof verbunden ist. Am S-Bahnhof wird zur 624 gekoppelt
Die Buslinie 690:
Da im westlichen Abschnitt der 601er entfällt, müsste die Linie 690 wieder öfter fahren, nun aber im Mischbetrieb von den Stadtwerken Potsdam und regiobus Potsdam-Mittelmark, sowie würde die Linie vom Johannes-Kepler-Platz verlängert werden nach Güterfelde, wobei der Bus dort Anschluss an die Straßenbahn hat, dann in eine neue Wendestelle fahren würde und wartet, bis eine Straßenbahn aus Stahnsdorf kommt, dort würde der 690 die wartenden Fahrgäste aufnehmen und wieder Richtung Potsdam fahren.
Die Buslinie N12:
Bei einem Nachtverkehr auf der Straßenbahn würde der Abschnitt Waldschänke – Hildegardstr. entfallen.
Die Buslinie N13:
Bei einem Nachtverkehr auf der Straßenbahn würde der Abschnitt Waldschänke – Johannes-Kepler-Platz entfallen. Der Abschnitt Johannes-Kepler-Platz – Potsdam Hauptbahnhof könnte als N13 geführt werden, der Abschnitt Waldschänke – Teltow als N11.
Der ganze Vorschlag, eine Straßenbahn nach Stahnsdorf zu führen, ist nicht neu, würde aber mit der Verlängerung der S-Bahn nun mehr sinn ergeben, auch wenn es eine größere Veränderung im Busverkehr in Stahnsdorf mit sich führen würde.

Die Trasse braucht mMn eine Verlängerung nach Teltow. Dort ist die Besiedlung dicht und bandförmig, ideal für eine Straßenbahn. Stahnsdorf ist kleiner, dünner besiedelt und zersiedelt, so dass zur Erschließung Busse ohnehin notwendig sind. Die können dann auch gleich den Anschluss zur S25 herstellen.