Beschreibung des Vorschlags
Zwischen Jena und Pößneck unterer Bahnhof verkehrt RB28. Einen Umstieg zu den am oberen Bahnhof haltenden RE12 und RB22 gibt es nicht. Die Bahnhöfe liegen 2km auseinander.
Mit einer neuen Verbindungskurve soll die Orlabahn in die Bahnstrecke Leipzig – Probstzella einfädeln. Das erfordert eine höhenfreie Kreuzung der B281 und die Beseitigung weniger Kleingärten.
RB28 wird dann verlängert bis zum oberen Bahnhof, der in „Pößneck Hauptbahnhof“ umbenannt wird. Die Verlängerung kostet keinen zusätzlichen Umlauf. Die alte Trasse mit dem unteren Bahnhof wird stillgelegt und der Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Zur Kompensation sollen RB22 und RB28 einen neuen Haltepunkt „Pößneck Ost“ an Rosa-Luxemburg-Str. oder Kurzackerstr. erhalten. Hier sind Industriegebiet, Platte und Schulen erreichbar. Optional könnte man noch den Bustreff zum Hbf verlegen.
So wird der Saale-Orla-Kreis besser mit Jena verbunden. Der Umweg über Saalfeld oder Gera entfällt. Jena verfügt über 2% Wohnungsleerstand und 29000 Einpendler. Eventuell profitiert auch der Güterverkehr vom Stahlwerk Unterwellenborn.

Ich bezweifle sehr stark ob man für eine eingleisige Nebenbahn jetzt einfach eine Kleingartenanlage kaputt machen kann. Du kannst das Gleis ja etwas nach Süden verschwenken, und da könnte man auch über einen neuen Halt Pößneck-Nord nachdenken, an sich aber ein guter Vorschlag
Ich habe eine Variante ohne Eingriff in die KGA erstellt. Wahrscheinlich ist diese politisch leichter durchzusetzen. Allerdings fällt da die Überführung länger und teurer aus, weil die Neustädter Str. auch gekreuzt wird. Freie Flächen für neue KG-Parzellen gibt es ausreichend.
👍👍
Aber bei der Kreuzung mit der L1108 kann man wenn man das Überwerfungsbauwerk nicht will auch einen ebenerdigen Bahnübergang bauen, bei Land und Kreisstraßen ist das möglich.
Verkehrlich sicherlich eine sinnvolle Ergänzung im Schienennetz.
Von Neustadt (von Triptis sowieso) ist man aber wohl mit dem Bus via Stadtrode trotdem weiterhin schneller in Jena.