2 Kommentare zu “Potsdam – Fährverbindungen als CityCat – Linie F1 Kladow – Bhf. Pirschheide

  1. Wenn die Fähren nicht für Ausflügler gedacht sind, warum dann der Halt Pfaueninsel? Pirschheide würde ich auch weglassen, da fährt ja die Tram parallel. Eine Schleife Hbf – Hermannswerder – P.-West – Hermannswerder – Hbf könnte die bestehende Fähre ersetzen. Eine größere Fahrzeitreduktion verspricht lediglich Sacrow – Potsdam, allerdings liegt der Anleger in Sacrow weit weg von der Bebauung.

  2. Hallo Krake (was ein passender Name für einen Vorschlag einer Fährverbindung),

    besten Dank für den Kommentar. Tatsächlich sehe ich vieles genauso wie Du und deshalb wären die beiden Fähren ja auch wirklich ganz zum Schluss auf meiner Prioritäten-Liste weit nach einem Straßenbahn ZIELNETZ, der Stammbahn für die Regionalzüge und der S25 Verlängerung Teltow – Stahnsdorf – Stern – Horstweg – Hbf.

    Diese Fähre wäre dann on top „nur“ eine weitere Direktverbindung. Im Norden sehe ich allerdings fast weniger den täglichen Verkehr nach Sacrow sondern zwei Prämissen als Pro Punkte an. Zum einen die Anbindung nach Kladow (da ich ja keine umwegintensiven oder den UNESCO Status in Gefahr bringenden TRAM-Verbindungen zwischen Kladow und Potsdam ansetze. Zum zweiten aber vor allem die Kombination aus Fahrrad und Fähre, weshalb ja auch die Fahrradmitnahme gewährleistet werden muss. DANN ergeben nämlich die Halte Sacrow und Pfaueninsel (Festlandseite bei der Bushaltestelle natürlich) auch wieder Sinn. Mit dem Rad aus Sacrow zum Anlieger, weiter mit dem Boot ins Zentrum, vom Ausstieg seiner Wahl weiter mit dem Rad in Potsdam. Oder kombinierte Mobilität wie wir sie so gerne vernachlässigen: gemütliche Uferradstrecke von der Groß Glienicker Brücke bis Pfaueninsel, weiter mit der Fähre nach Kladow und von dort mit dem Rad weiter nach Groß Glienicke zum Arbeitsplatz bei den Landesbehörden. Auch die Havelradwanderwege wären durch diese Fährspange aufgwertet. Nach Süden würde ich übrigens mit Absicht den Anschluss an die Pirschheide beibehalten. Der Bereich wird eh in Zukunft dynamischen Entwicklungen ausgesetzt sein und auch den Anschluss an den Außenring wiederbekommen. Für Gäste des Inselhotels oder der Hoffbauerstiftung auf Hermannswerder geht es dann mit nur einem Umstieg an Pirschheide vom / zum BER. Die Summe solcher kleinen Aufwertungen rechtfertigt dann meiner Meinung nach die Konzeption einer solchen Fährlinien.

    Beste Grüße

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