Beschreibung des Vorschlags
Hier findet man alle meine Vorschläge für die ÖBB.
Grau – Ausbau ohne neue Linienführung (Ertüchtigung der Schienen, Schwellen, Oberbau, Oberleitung, größere Überhöhung, neue Positionierung der Signale, bessere Sicherung der Bahnübergänge, usw.)
Orange – Abriss und Neubau der Trasse.
Zahl – neue Höchstgeschwindigkeit in km/h
Um die Bahn attraktiver gegenüber dem Auto zu machen, sollen auch kleinere Abschnitte von Bahnstrecken beschleunigt werden. Genau dann, wenn zwei bereits schnurgerade Abschnitte, oder Abschnitte mit großen Radien von einem Abschnitt mit kleinen Radien getrennt sind, sollte der mittlere Abschnitt begradigt werden. Hier sind nur die Stellen, die kein eigener Vorschlag geworden sind. Wer einen Abschnitt vermisst, sollte in einen dieser Vorschläge nachschauen:
Linzer Lokalbahn
Mühlkreisbahn
Donauuferbahn
Ennstalbahn
Almtalbahn
Lokalbahn Lambach – Gmunden
Mattigtalbahn
Passauer Bahn
Salzkammergutbahn
Zwischen Ebensee und Bad Ischl hält weder der IC noch der REX. Dabei ist hier tatsächlich viel Platz für eine kürzere und doppelt so schnelle Trasse (140km/h). Dafür muss die Bahn 10-20hm höher und hinter den Häusergruppen statt wie vorher zwischen Häusern und Fluss verlaufen. Es sind nur zwei ca. 600m lange Tunnel und zwei Querungen der Traun notwendig. Häuser der Kläranlage und eine Malerei wären neu zu errichten. Hier könnte man aber auch leicht mit 900m Kurvenradien für 120km/h trassieren und einen Rückbau vermeiden. Die Begradigung verbindet bei Bad Ischl einen geraden Abschnitt und bei Ebensee zuerst eine Kurve, die ohne neue Linienführung auf 110km/h ertüchtigt werden kann. Der Abschnitt danach kann ähnlich beschleunigt werden.
In Zukunft würde man in 10min statt 15min zwischen Ebensee und Bad Ischl mit dem IC fahren. Mit dem Auto sind es 18min. Da auf dieser Achse keiner gerne mit dem Auto fährt, könnte das die Fahrgastzahlen der Bahn deutlich steigern.
Rudolfsbahn
Der neu eingeführte REX zwischen Linz und Steyr zeigt schon, dass zeitempfindliches Pendeln hier ein Thema ist. Die Strecke zwischen St. Valentin und Steyr kann auf durchgehend 110km/h ausgebaut werden.
Der REX würde zwei Minuten einsparen und auch die S-Bahn kann hier auf mind. 3km Haltestellenabstand die 110kmk/h ausfahren und eine Minute einsparen. Dafür sind nur ein 500m und ein 700m langer Tunnel notwendig. Für eine Strecke, die mit voll besetzten Zügen im 20-Minuten-Takt befahren wird, zahlt sich das aus.
Kammerer Bahn
Im Rahmenplan soll die Kammerer Bahn bis nach Vöcklabruck verlängert werden. Daher sollte man über eine weitere Attraktivierung der Bahn nachdenken. Momentan wird mit max. 60km/h gefahren. Diese Geschwindigkeit ist schnell erreicht, weshalb eine Ertüchtigung der Schienen, wenn auch nur Abschnittsweise, schnell zu großen Fahrzeitersparnissen führt. Auf vielen Abschnitten könnte man bereits bestandsnah, also sehr günstig die Streckengeschwindigkeit erhöhen. Auch auf dem südlichen Abschnitt kann der Ausbau wohl noch komplett innerhalb der Flächen, die im Beistz der ÖBB liegen erfolgen. Somit könnte man die Fahrzeit von heute 15min auf ca. 11min reduzieren und einen Halbstundentakt mit weiterhin nur einer Garnitur anbieten. Die Bahn muss sowieso mit der unmittelbar anliegenden Autobahn konkurrieren.
Hausruckbahn
Durch eine Begradigung, die auch ein Hobbyverein schaffen würde, ließe sich hier eine Minute Fahrzeit einsparen. Hier wird der 80km/h schnelle Abschnitt verlängert. Warum solche Schlenker es bis ins 21. Jahrhundert geschafft haben, ist mir schleierhaft.
Edit 4.2.26: Komplette Überarbeitung des Vorschlags. Einige Begradigungen wandern in eigene Vorschläge

Ich mag diese kleinen Begradigungen und Streckenoptimierungen. Das Paradebeispiel ist für mich der Römerbergtunnel bei Schwanenstadt, durch den Züge jetzt quasi die doppelte Geschwindigkeit von vorher fahren können. Und wie du sagst, auch weniger Kurvenquietschen, was auch hässliche Lärmschutzwände ersparen kann.
Vorsichtig sollte man sein bei Streckenverlegungen ins unbebaute Feld weg von der Siedlung wie in Steinhaus bei Wels. Dadurch werden Wege länger und das Praktische der Öffis in Städten (kurze Fußwege) kann am Land nicht genutzt werden und die Leute müssen mit einem anderen Verkehrsmittel zur Haltestelle.
Eine Reaktivierung der Ampflwanger Bahn sehr ich als unrealistisch an, da wäre Geld besser und in eine Streckenoptimierung und Haltestellenattraktivierung bei der Hausruckbahn zwischen Attnang-Puchheim und Ried bzw. Schärding angebracht.
Hast du eine Übersicht aller deiner Vorschläge dieser Art? Das würde einfacher ein Gesamtbild zeigen, was z. B. in Oberösterreich für Möglichkeiten bestünden.
Da hast du durchaus Recht. Habe jetzt die Begradigung angepasst sodass der neue Bahnhof nur mehr 300m vom Alten entfernt ist. Quasi der gesamte Ort ist in unter 15 min Gehzeit von diesem entfernt und er befindet sich näher an den neueren Häusern im Ort.
Alle meine Vorschläge die ich hier veröffentlicht habe sieht man so: https://linieplus.de/vorschlagskarte/#!?mtl-catid=all&mtl-userid=5387&mtl-statusid=all&orderby=date&order=DESC&num=25&search=
Alternativ auch über Maphub, wo ich die Linien auch zeichne weil gutes Kartenmaterial, Linie als gesamtes nicht unabsichtlich verschiebbar und Änderung auch verdammt nochmal gespeichert werden (anders als in My Maps). Der Link ist folgender: https://maphub.net/Knaeckebrot/map