Östliche Anbindung von Landsberg am Lech, Verlängerung der S-4

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Beschreibung des Vorschlags

Der Großraum München expandiert ungebremst. Die Reichweite der S-Bahn ist aber seit der Gründung des MVV kaum über die damaligen Grenzen gewachsen. So hat eine simple Verlängerung oft keinen Sinn, weil die Fahrzeiten zu lang werden oder sich, wie hier, die S-Bahn mit dem Regionalverkehr ins Gehege kommt, falls nicht aufwendige neue Trassen bereitgestellt werden. Trotzdem hier ein Vorschlag um Landsberg besser an München anzubinden. Bisher geschieht das mit der Lechfeldbahn, verbunden mit dem zeitraubenden Umsteigen in Kaufering. Vor allem vom Osten Landsbergs ist man schneller auf der Autobahn als an den  Bahnhöfen in Landsberg oder Kaufering, die nur durch die enge Altstadt umständlich zu erreichen sind. Warum nicht die S-4 verlängern, aber eben nicht Richtung Buchloe, sondern auf dem bereits vorhandenen Gleis zum Flugplatz Penzing mit einer kurzen Verlängerung nach Landsberg?      

Hätte auch den Nebeneffekt, daß der Flughafen Penzing, so er einmal zivil umgenutzt wird, gleich einen S-Bahnanschluß hat und die bislang etwas verlorenen Bahnhöfe Epfenhausen und Schwabhausen ihre Funktion zurückerhalten. Der Aufwand dürfte sich in Grenzen halten wenn man ihn mit anderen Projekten im Großraum vergleicht

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3 Kommentare zu “Östliche Anbindung von Landsberg am Lech, Verlängerung der S-4

  1. Ja, eine Verlängerung der Münchner S-Bahn nach Landsberg würde Sinn machen. Ebenfalls eine S-Bahn von Landsberg nach Augsburg.

    Deinem Vorschlag stehe ich aber skeptisch gegenüber. Es stimmt, für den Landsberger Osten wäre Dein Vorschlag eine große Verbesserung. Wenn ich mir die Landkarte anschaue, frage ich mich aber: Für wieviele Menschen? Die Siedlungsschwerpunkte in Landsberg liegen eindeutig westlich des Lechs entlang der bestehenden Bahnlinie und in der Altstadt, die zwar östlich des Lechs liegt aber trotzdem deutlich besser vom jetzigen Bahnhof aus erreichbar ist, als von einem weit außerhalb liegenden neuen Bahnhof im Nordosten. Zudem würde eine Linie über die Bestandsstecke auch Kaufering mit immerhin 10.000 EW anbinden.

    Mein Vorschlag wäre deshalb, Landsberg über die bestehende Strecke ans S-Bahn-Netz anzuschließen. Jede zweite S-Bahn sollte mit Kopfmachen in Kaufering nach München gehen, die andere Hälfte nach Augsburg und dabei in Kaufering einen Anschluss an den RE nach München bieten. Damit wärst Du dann wahrscheinlich trotz Umsteigen schneller von Landsberg in München als mit Deiner S-Bahn.

    Immerhin soll jetzt die Strecke von München zumindest bis Eichenau viergleisig ausgebaut werden. Damit werden Regional/Fernverkehr und S-Bahn zumindest etwas entzerrt. Ein verlängerter Ausbau bis Buchenau oder gar Geltendorf wäre wünschenswert.

    1. Auch wenn der Osten Landsbergs im Moment noch hinterherhinkt in der Besiedelung würde die S-Bahn dort eine Vorreiterrolle spielen. Warum soll die Bahn immer erst kommen wenn alles bereits zugebaut ist.

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