Ein Kommentar zu “München: Tram 27,28 über Klinikviertel zum Esperantoplatz.

  1. Während der Zeit des Oktoberfests sollen Verstärker zwischen dem Esperantoplatz und dem Sendlinger Tor verkehren.

    Eher müsste die Strecke während des Oktoberfests aus Sicherheitsgründen komplett stillgelegt werden.

    1. Die am Sendlinger Tor wendenden Linien vom Scheidplatz würde ich auch für eine irgendwann potenzielle Re-Schienifizierung der Lindwurmstraße vorhalten, wenn irgendwann der abgängige U-Bahnhof Poccistraße geschlossen und ersetzt wird. Die Station entstand erst nach Eröffnung der U6 im laufenden Betrieb und durch damaligen Pfusch ist die Station in einem baulich bedenklichen Zustand, es können nur noch Bestandssicherungsarbeiten durchgeführt werden. Eine Vollsanierung ist nicht mehr möglich und die Station samt Tunnel muss mittelfristig durch einen Ersatzneubau ersetzt werden.

      Die Planung war lange, dies im Zuge der U9 samt des sowieso notwendigen Umbau des Knotens Implerstraße zu erledigen, samt Verlegung des Streckentunnels der U3 zum Südbahnhof hin (der ja auch wieder Personenhalt werden soll). Durch die angespannten Haushaltslagen ist die U9 nun aber wieder in weitere Ferne gerückt, mal schauen wie man sich da potenziell noch Jahrzehnte durchwurschteln will.

  2. Wenn Du das Viertel besser an die Tram anschließen willst, baue besser die 17-Süd mit Halt am Beethovenplatz wieder auf. Die würde als Teil des City-Rings auch über das Viertel hinaus eine wichtige, zentrumsnahe Tangentialverbindung bieten.

    Dein Endziel, der Esperantoplatz, wird dagegen mit der geplanten Station der U9 für 90% des Jahres SPNV-mäßig eher überversorgt sein. Und in den 5% des Jahres, wo man zusätzliche Kapazitäten dort gut gebrauchen könnte, müsste – wie Baum schon ausgeführt hat – Deine Tramverbindung eh stilllegt werden, weil die Wendeschleife im Sicherheitsbereich liegt.

    Überhaupt: Die Nußbaumstraße hat man im Klinikbereich stillgelegt und abgesperrt. Da will man garantiert keine Tramdurchfahrt.

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