München: Straßenbahn Südtangente

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Beschreibung des Vorschlags

Meine Straßenbahnstrecke nach Solln via mittlerer Ring war ein heikles Thema, aber als Fazit ziehe ich dass der mittlere Ring bedingt bebaut werden kann. 

Um den tangentialen Verkehr zu stärken, sowie Viertel neu zu erschließen schlage ich eine neue Südtangente vor, die an der Westtangente bei Holzapfelkreuth abzweigt und am Effnerplatz endet. Zwischen St. Martin Straße und Harras bräuchte man etwa 29 Minuten, mit der S7 bräuchte man 22 Minuten, so ist die Südtangente auch eine berechtigte Alternative.

Infrastruktur und Verlauf 

Nach Holzapfelkreuth zweit die Straßenbahnstrecke an der Westtangente ab, und in der Waldfriedhofstraße entsteht eine weitere Haltestelle Waldfriedhof. Geradeaus weiter, baue ich Eigenkreuzungen am Luise-Kiesselbach-Platz sowie am Waldfriedhof ein, damit auf der Strecke auf eigenem Gleiskörper Mittelbahnsteige gebaut werden können. Am Luise-Kiesselbach-Platz kreuzt die Strecke meine Sollner Neubaustrecke.

Weiter führt Sie entlang der Albert-Roßhaupter-Straße zum Knotenpunkt Harras, wo Umstieg zur U6, zur S7 sowie 2 RB-Linien besteht. Am Harras entsteht dann eine Wendeschleife. Danach biegt die Strecke in die Plinganserstraße und dann leider Gottes auf den mittleren Ring. An der Haltestelle Brudermühlstraße besteht Umstieg zur U3. 

Via Brudermühlbrücken werden die Isaraun gequert, und die Strecke trifft auf die Tegernseer Landstraße (25). Am Candiplatz ist Umstieg zur U1 möglich. Entlang der Tegernseer Landstraße ist Umstieg zu den Linien 18, U2, U7 und U8 möglich. Nach Carl-Armery-Platz biegt die Strecke in die Welfenstraße und führt geradeaus weiter bis zum Ostbahnhof. Hier besteht Umstieg zu allen S-Bahn-Linin außer der S7/S20 sowie zu Regional und Fernzügen, und zur 21 und U5. Hier entsteht noch eine Gleisschleife zum Wenden.

Ab der Haltestelle Einsteinstraße führt die Strecke entlang der Richard-Strauß-Straße bis zum Effnerplatz teilweise straßenbündig, teilweise auf eigenem Gleiskörper. Umstieg besteht an der Haltestelle Einsteinstraße zur 19, am Böhmerwaldplatz zur U4, und am Effnerplatz zu den Linien 16 und 17.

~ Die straßenbündigen Körper sind insofern gerechtfertigt, da auf betreffenden Abschnitten, sich der Verkehr als moderat erweist, sodass eine Straßenbahn hier auch noch Platz findet ~

Am Bahnhof Laim sollte eine Gleisschleife entstehen, denn meine Südtangente sollte vorallem auch eine alternative zur Schnellbahn bieten, weswegen ich auch mit der 12 keinen weiteren Verkehr bis Romanplatz erwünsche. 

Betrieb

Grundsätzlich soll auf der Südtangente ein T10, sowie zur HVZ ab Harras bis Ostbahnhof ein T5/5/10 gelten. Gleichzeitig sollte die Linie 12 wie in meiner Westtangente beschrieben zwischen Laim und Aidenbachstraße auf einen T7½ ausgedünnt werden. 

Linie 13

Laim – Laimer Platz – Luise-Kiesselbach-Platz – Harras – Candiplatz – Ostfriedhof – Ostbahnhof – Einsteinstraße – Böhmerwaldplatz – Effnerplatz

– Mo-So T10, HVZ Harras – Ostbahnhof T15/5/10

Linie 16

Romanplatz – Hackerbrücke – Hauptbahnhof – Karlsplatz/Stachus – Sendlinger Tor – Maxmonument – Tivolistraße – Effnerplatz – Prinz-Eugen-Park – Johanneskirchen

– Mo-So T10

Metadaten zu diesem Vorschlag

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23 Kommentare zu “München: Straßenbahn Südtangente

  1. 1. Was soll mit der heutigen Metro-Buslinie 54 passieren? Parallelverkehr zwischen Tegernsee Landstraße und Waldfriedhof? Dafür baut man keine Straßenbahn.

    2. Dann verlöre das Einzugsgebiet des Tram-Abschnitts nördlich von Effnerplatz jegliche Direktverbindung nach Max-Weber-Platz und auch die Verbindung nach Isartor, Sendlinger Tor und Hauptbahnhof würde geschwächt. Dafür darf man mit der Tram drei Stationen parallel zur U4 fahren. Lass doch die 13 am Effnerplatz enden und die 16, so wie sie ist.

    1. Frage 1 gilt auch für Linie 59. Für einen Parallelverkehr brauchts tatsächlich keine neue Tramstrecke, und ein Ersatz durch die Straßenbahn wäre eine deutliche Verschlechterung des Netzes, da die Anbindung an Schwabing (U3/U6) wegfällt.

      1. wäre eine deutliche Verschlechterung des Netzes, da die Anbindung an Schwabing (U3/U6) wegfällt.

        Die Planungen für die Nordtangente wurden nur pausiert, in irgendeiner Weise wird diese wahrscheinlich noch gebaut werden, da diese übrigens in aller Parteien Interesse ist, denn bestritten wird nur wie diese gebaut werden soll. Das Problem hätte sich dann erledigt. Aber man kann die Linie 59 nichtsdestotrotz im T10 bestehen lassen, denn aus meiner Sicht werden hohe Kapazitäten nicht schaden, und die Bahnen wären immernoch gut gefüllt.

        1. > in aller Parteien Interesse ist

          Najaaaaa. Es gibt da eine in Bayern leider sehr einflussreiche Partei, die grundsätzlich Straßenbahnen sagen wir mal skeptisch gegenüber steht, zumindest der Münchener Ableger hat hier eine klare Meinung. Das Problem ist nun: der Englische Garten gehört der Bayerischen Schlösserverwaltung, befindet sich also in Staatsbesitz und wird nicht von der Stadt München als Gemeinde verwaltet. Und die Staatsregierung lehnt bekanntlich bisher jeden Vorstoß für eine Straßenbahn durch den Englischen Garten ab. Als Argumente werden gerne Denkmalrecht, Rodungsarbeiten für den Bau oder Verkehrssicherheit (Radler und Trambahnen? Geht nicht!) – und selbst absurde Verrenkungen wie oberleitungslose Abschnitte mit Batterietrams werden am Ende blockiert. Eine endlose Posse, kann man von halten was mal will.

    2. Was soll mit der heutigen Metro-Buslinie 54 passieren? Parallelverkehr zwischen Tegernsee Landstraße und Waldfriedhof? Dafür baut man keine Straßenbahn.

      Einkürzung auf den Abschnitt Candiplatz – Ostbahnhof für die Erschließung von Giesing. Das ist in Ordnung.

      2. Dann verlöre das Einzugsgebiet des Tram-Abschnitts nördlich von Effnerplatz jegliche Direktverbindung nach Max-Weber-Platz und auch die Verbindung nach Isartor, Sendlinger Tor und Hauptbahnhof würde geschwächt. Dafür darf man mit der Tram drei Stationen parallel zur U4 fahren. Lass doch die 13 am Effnerplatz enden und die 16, so wie sie ist.

      Dein Einzugsgebiet was du beschreibst sind lediglich zwei Haltestellen, nämlich St. Emmeram und Fritz-Meyer-Weg. Die Linie 17 verkehrt ganztags bis Johanneskirchen. Ich finde eine Direktverbindung Richtigung Ostbahnhof und co aus St. Emmeram ist interessant, und diese Linie nach Johanneskirchen zu führen ist Schwachsinn, da man nach Johanneskirchen einfach die S8 oder in Zukunft S23X nimmt.

      1. Glaub mir, der direkte Weg in die Innenstadt ist für die meisten Fahrgäste in München der wichtigste. Nach Verlängerung der heutigen 19 nach Berg am Lain wurde diese zunächst auf die 25 nach Giesing durchgebunden – es hat einen großen Fahrplanwechsel gedauert, und der Ast nach Berg am Laim bekam nach Fahrgastprotesten eine direkte Innenstadtroute.

  2. Ich würde ab Ostfriedhof eher zum Ostbahnhof fahren und ab dort dann weiter zur Einsteinstraße, da einerseits so die X30 komplett ersetzt werden kann und andererseits der Ostbahnhof nochmal deutlich mehr Potential bietet als die Sankt Martins Straße.

    1. 100% Zustimmung.
      Nicht nur, dass man so mehr Fahrgäste bekommt, der Bau wird auch deutlich billiger da man dann im Ostabschnitt nur in der Welfenstraße und der Orleanstraße neue Schienen verlegen muss. Dies entspricht auch der offiziellen Vorplanung zur Südtangente, die kürzlich dem Rotstift zum Opfer gefallen ist,

      Im Nordabschnitt würde ich – wenn man wirklich zum Effnerplatz will – nicht über Einsteinstraße und Mittleren Ring fahren, sondern dem Vorschlag von elo folgen (am Herkomerplatz natürlich mit einer Kurve nach Norden). Auch dies dürfte mehr Fahrgäste anziehen und – falls Bayern doch einmal eine vernünftige Regierung bekommt – hätte man auch gleich einen Anschluss zum Nordring und zur Münchner Freiheit.

      1. Im Nordabschnitt würde ich – wenn man wirklich zum Effnerplatz will – nicht über Einsteinstraße und Mittleren Ring fahren, sondern dem Vorschlag von elo folgen (am Herkomerplatz natürlich mit einer Kurve nach Norden). Auch dies dürfte mehr Fahrgäste anziehen und – falls Bayern doch einmal eine vernünftige Regierung bekommt – hätte man auch gleich einen Anschluss zum Nordring und zur Münchner Freiheit.

        Darüber kann man reden, ich ändere das jetzt aber nicht im Vorschlag, damit hier alle noch mal darüber streiten können.

  3. Eine Kritik an Linie Plus:
    Hier wurde der Vorschlag nach der Veröffentlichung vom Ersteller entscheidend verändert, ohne dass dies für den Leser irgendwie nachvollziehbar ist. (Oder gibt es eine Funktion dafür, die ich noch nicht entdeckt habe?)
    Es gibt auch keinen Kommentar zur Änderung.

    Wenn man jetzt einige alte Kommentare – auch meinen – mit dem aktuellen Vorschlag vergleicht, sind diese völlig unverständlich und man fragt sich – wenn man den ursprünglichen Vorschlag nicht im Kopf hat – was spinnen die Kommentatoren herum.

    Ich sehe da Nachbesserungsbedarf.

  4. Wenn Du einen Halt an einer bereits existierenden Haltestelle planst, solltest Du deren Namen verwenden. das erleichtert die Diskussion.

    „Auerbachstraße“ => „Aurbachstraße“

    „Balanstraße“ => „Auerfeldstraße“ („Balanstraße“ gibt es ebenfalls schon, aber die ist ganz woanders)

    Wenn Dir die bestehenden Namen nicht passen, kannst Du sie in einem gesonderten Vorschlag umbenennen.

     

    Bei den inzwischen gelöschten Abschnitt durch Ramersdorf hattest Du da noch mehr Unsinn verzapft, insbesondere mit der Haltestelle „Anzingerstraße“

    1. Danke dir, dass liegt eher am ungenauen Lesen.

      Balanstraße“ => „Auerfeldstraße“

      Hatte ich so vorgeschlagen weil die meine Haltestelle näher an der Kreuzung Balanstraße liegt an der Kreuzung Auerfeldstraße.

      1. Hatte ich so vorgeschlagen weil die meine Haltestelle näher an der Kreuzung Balanstraße liegt an der Kreuzung Auerfeldstraße.

        Du hast sie komplett auf der Auerfeldstarße eingezeichnet, nicht auf der Balanstraße. Ich würde sie aber noch ein kleines Stück Richtung Tassiloplatz verschieben. Dort ist etwas mehr Platz als direkt an der Balanstraße.

        1. Ich habe noch einmal übre die Haltestellen „Aurbachstraße“ und „Auerfeldstraße“ nachgedacht.
          Beide stammen aus einer Zeit, als es weder einen Carl-Amery-Patz noch einen Schwestre-Eubulina-Platz gab. Von den gleichnamigen Haltestellen ganz zu schweigen. Daher ist der Abstand der Haltestellen zwischen Ostfriedhof und Ostbahnhof bzw. Regerplatz und Ostbahnhof schon für eine Buslinie sehr kurz – für eine Straßenbahnlinie zu kurz.

          Ich würde deshalb beide Haltestellen streichen und durch eine neue Haltestelle in der Welfenstraße auf der Höhe des Tassiloplatzes (oder direkt westlich davon) ersetzen.Die neue Haltestelle könnte man dann „Tassiloplatz“, „Welfenstraße“ oder „Schwester-Eubulina-Platz“ nennen.
          Auf der Linie 62 kann die Haltestelle „Auerfeldstraße“ ersatzlos wegfallen.

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