GL/K: Bus Bergisch Gladbach – Thielenbruch

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Es gibt derzeit keine Direktverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Thielenbruch. Im Rahmen des Ausbaus der Linie S11 fällt diese derzeit und in den kommenden Jahren immer wieder zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Dellbrück aus.

Ich schlage vor, eine neue Buslinie einzurichten, die Bergisch Gladbach mit Thielenbruch verbindet. Diese soll im 20-Minuten-Takt verkehren und direkt auf die Linie 3 getaktet sein. Für den Betrieb sind leider 2 Fahrzeuge notwendig, da die Strecke nicht unter 10 Minuten zu schaffen ist.

Die Straße „Im Eichenforst“ ist leider zu schmal, daher muss die Linie über die Waldhausstraße fahren.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

10 Kommentare zu “GL/K: Bus Bergisch Gladbach – Thielenbruch

  1. Es gibt derzeit keine Direktverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Thielenbruch.

    Zwischen Hintertupfingen und Kleinkleckersdorf gibt es auch keine Direktverbindung.
    Wieso braucht es hier eine Direktverbindung?

    Im Rahmen des Ausbaus der Linie S11 fällt diese derzeit und in den kommenden Jahren immer wieder zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Dellbrück aus.

    Und dann wird ein SEV eingerichtet.

    1. Bergisch Gladbach hat über 100.000 Einwohner. Die Anbindung an die Stadtbahnen der Linien 3 und 18 ist für viele Berufspendelnde enorm wichtig. Das zeigt auch die starke Auslastung der Linie 436, die jedoch deutlich länger unterwegs ist, da sie über Bergisch Gladbach Markt und Gierath fährt und dabei 22 Minuten bis Dellbrück Hauptstraße braucht.

      Meine Linie fährt von der S-Bahn ohne Halt direkt bis Gronau Kirche und braucht bis Thielenbruch ca. 13 Minuten.

    2. Der SEV bringt den Menschen wenig, denn der S-Bahnhof Dellbrück liegt ziemlich abseits, die Leute wollen zur Stadtbahn. Das wird auch schon lange von der Politik gefordert:

      https://fdp-koeln.de/politik/einrichtung-einer-direkt-busverbindung-zwischen-bergisch-gladbach-und-thielenbruch

      Der Schienenersatzverkehr zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Mülheim benötigt 47 Minuten und verkehr im 30-Minuten-Takt (zur HVZ 20 Minuten). Mit der Stadbahn braucht man von Thielenbruch bis Buchheim Frankfurter Str. nur 11 Minuten. Meine Buslinie und 5 Minuten Warte-/Pufferzeit addiert, ist man dann bei 11+13+5 = 28 Minuten, was deutlich schneller ist.

      Siehe auch: https://www.zuginfo.nrw/download/1759942594927_S11_Kompakt.pdf

        1. Den Anschluss an die Linie 3 hatte ich genannt und es reicht auch ohne Ortskenntnisse ein Blick auf die Karte, um sowohl diesen Anschluss als auch die Größe der Stadt Bergisch Gladbach zu erkennen. Der Nummernkreis 1 – 100 ist im Raum Köln/Bonn für Stadtbahnlinien reserviert. Hätte ich vielleicht noch erwähnen sollen.

  2. „Zwischen Hintertupfingen und Kleinkleckersdorf gibt es auch keine Direktverbindung.
    Wieso braucht es hier eine Direktverbindung?“

    Bergisch Gladbach ist nicht Hintertupfingen (wo immer das liegen mag), sondern eine prosperierende Großstadt mit über 100.000 Einwohnern, die eng mit Köln verzahnt ist. Im Kölner Osten gibt es einen selbstironischen Spottspruch, Bergisch Gladbach sei „das bessere Köln“.

    Und Thielenbruch im Osten des Kölner Stadtteils Delbrück ist zwar an sich kein wichtiges Ziel – aber es ist nun einmal eben die Endstation der Kölner Stadtbahnlinien 3 und 18, perspektivisch auch der Linie 13 (ab dem kommenden Fahrplanwechsel).

    Der Schienenersatzverkehr über die Bergisch-Gladbacher Straße im Kölner Nordosten hat für zahlreiche Pendler in beide Richtungen nur wenig Nutzen, da er

    a) an den reichlich abgelegenen S-Bahn-Stationen hält, die zudem abweichend von der geraden Route extrem umwegig angefahren werden müssen.

    b) da er durch die Tempo-30-Zone, die nahezu die gesamte, mehrere Kilometer lange Bergisch-Gladbacher-Straße paralysiert, massiv ausgebremst wird.

    Beide Aspekte zusammengenommen machen die SEV-Busverbindungen geradezu unerträglich langsam.

    Historisch führte der Stadtbahnvorläufer (damals natürlich noch als Straßenbahn) ohnehin über Thielenbruch hinaus bis Bergisch Gladbach. Diese Strecke wurde erst 1958 stillgelegt, wahrscheinlich weil die Stadt Bergisch Gladbach, ähnlich wie auch die Stadt Leverkusen in vergleichbaren Fällen, einen Abfluss von Kaufkraft nach Köln befürchtete und dem Gladbacher Streckenteil daher ihre Unterstützung entzog.

    Diese äußerst kurzsichtige Nahverkehrspolitik rief bei der Bevölkerung der Region große Verärgerung hervor. Ich selbst erinnere mich zwar nicht mehr an die eigentliche Stilllegung (damals war ich für die Wahrnehmung derartiger Ereignisse noch zu klein), habe aber den daraus in den Jahren danach folgenden Katzenjammer der zahlreichen von der Stilllegung betroffenen Pendler (von BG nach K sowie auch umgekehrt) durchaus schon mitbekommen.

    1. Der SEV fährt eine Stichfahrt über Köln-Holweide, wodurch etwa 12 Minuten Zeit verloren gehen. Ersatzweise könnte ich mir vorstellen, eine Ersatzhaltestelle an der Piccoloministraße, Abzweigung Buschfeldstraße vor der Ampel einzurichten. Von dort wäre die Haltestelle „Vischeringstraße“ in fußläufiger Entfernung. Ich weiß aber nicht, ob das ausreicht, um die Beförderungspflicht zu erfüllen. Die Linie 157 kann so weiterhin erreicht werden, die Siedlung Goldregenweg jedoch nicht.

      Was hältst du davon?

      1. Ich weiß aber nicht, ob das ausreicht, um die Beförderungspflicht zu erfüllen.

        Ja, das reicht aus.
        In Karlsruhe ist man da extrem radikal: Dort wird der SEV eher als eigene Buslinie und nicht als 1:1 Ersatz für den Zug gedacht, mit dem Ergebnis, dass der SEV den Hauptstraßen folgt und keine Stichfahrten zu den Bahnhöfen macht. Die Entfernung vom Bahnhof zur Ersatzhaltestelle kann auch schonmal mehr als ein halber Kilometer sein.

        1. Ja gut, das gibt es für die U76 zwischen Düsseldorf und Krefeld auch. Der SEV hat einen anderen Fahrweg als die Stadtbahn, hält dann z. B. an den Haltestellen Neusser Feldweg (statt Kamperweg), Kapellenstraße (statt Hoterheide), Eichhornstraße (statt Grundend und Fischeln), Niederbruch (statt Königshof). In Dießem hat sie allerdings eine Ersatzhaltestelle, die näher an der Straßenbahnhaltestelle ist als die Haltestelle der Linien 52 und 57.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.