Beschreibung des Vorschlags
HINWEIS: Die Einführung dieser Linie setzt den 2-gleisigen Ausbau der Strecke München – Kreuzstraße voraus.
Infos:
Takt: 1x Stündlich, ganztägig
Fahrtzeit (Schätzung:) 87 Minuten, (München Hbf. – München Ost: 8 Minuten, – Neuperlach Süd: 10 Minuten (statt wie mit S5 12 Minuten) – Höhenkirchen-Siegertsbrunn: 13 Minuten (statt wie mit S5 16 Minuten) – Aying: 6 Minuten (statt wie mit S5 7 Minuten) – Kreuzstraße 8 Minuten (statt wie mit S5 9 Minuten)) Hoffe, das ist realistisch.
Einführung:
Die S5 ist momentan der einzige Zug auf der eingleisigen Strecke von München bis Kreuzstraße. Eines Tages soll diese Strecke ausgebaut werden. Da ich allerdings eine Taktverdichtung für unrealistisch erachte, der Fokus sollte im Falle der S5 eher auf der Betriebsstabilität liegen, schlage ich eine einstündliche Verbindung von München Hbf. nach Rosenheim über die S5 vor. Es handelt sich hierbei um eine RB. Aufgrund der RB5X-Linienfamilie nenne ich die Linie RB50. Auch, weil alle anderen RB50er in Bayern schon belegt sind.
Begründung:
Es entsteht eine Direktverbindung zwischen den vielen Gemeinden entlang der S5 und Rosenheim. Zusätzlich wird ein vierter Zug auf der S5-Strecke pro Stunde eingeführt, der etwas schneller ist, gerade aus Sicht der Bewohner in „Kreuzstraße“ und „Aying,“ sowie „Höhenkirchen-Siegertsbrunn.“ Ich habe mich gegen einen Haltepunkt in „Neubiberg“ und „Ottobrunn“ entschieden, da vor allem letztere S-Bahn Station dürftig an den Rest des Siedlungsraums angebunden ist. Nichtsdestotrotz würde die Strecke von einem Haltepunkt in der Nähe der Gemeinden profitieren, gerade in Anbetracht des Ausbaus des Ludwig-Bölkow-Campus und des bestehenden Bundeswehrcampus in Neubiberg. Deshalb ist auch eine Haltestelle in „Neuperlach Süd“ eingeplant, von dort aus kommt man ganz gut zu beiden Unis und in den gesamten Siedlungsraums. Durch die dortige U5 und die ganzen Buslinien nutzt man Synergieeffekte und einfache Umstiege. Wenn die U5 eines Tages verlängert ist, verkürzt sich die Reisezeit zum Ludwig-Bölkow-Campus auch nochmal. Auf einen Halt in „Giesing“ habe ich aktiv verzichtet, man kommt von „Ostbahnhof“ und „Neuperlach Süd“ gut dorthin.
Probleme:
Der Ausbau lässt noch auf sich warten. Außerdem weiß ich nicht, ob das, an München gut angebundene Rosenheim die Strecke wirklich braucht. Wie gesagt, die RB soll die Gemeinden der S5 einfach besser mit München und Rosenheim vernetzen, nicht zwingend die beiden Endhaltepunkte selbst miteinander. Auch ist mir nicht klar, ob man zwischen „Kreuzstraße“ und „Rosenheim“ nicht ein paar Haltepunkte auslässt und das ganze als RE behandelt und vermarktet. Dann wäre die Fahrtzeit auch höchstens 80 Minuten wie bei einigen anderen Linien im Raum München, wenn das besser ist.

Eine Linie einzuführen, nur um eine neu ausgebaute Strecke auszulasten, klingt nicht sehr sinnvoll.
Was den Ausbau der S5 angeht: Soweit ich weiß, ist der nicht offiziell geplant, die Anliegergemeinden hätten ihn aber gerne. Ich persönlich halte einen zweigleisigen Ausbau im nördlichen, dicht besiedelten Abschnitt bis Ottobrunn für sehr sinnvoll. Dort ist auch ein 10-min-Takt der S5 angebracht. Im südlichen Abschnitt Aying-Kreuzstraße wäre ein solcher Ausbau dagegen überdimensioniert. Bis wohin der zweigleisige Ausbau genau gehen soll, kann man diskutieren. Wahrscheinlich wäre Höhenkirchen-Siegertsbrunn ein guter Kompromiss.
So eine Änderung würde dann auch die Betriebsstabilität verbessern – anders als wenn die S-Bahn die Gleise mit einer RB teilen muss.
Wenn man die S5 südlich von Aying verbessern will, könnte man über eine Durchbindung nach Holzkirchen nachdenken. Dafür müsste man Holzkirchen-Kreuzstraße zweigleisig ausbauen, nicht Aying-Kreuzstraße.
Wenn Deine RB kommt, sollte sie auch in München-Süd halten. Dieser Bahnhof ist jetzt offiziell geplant.
Dein Vorschlag hat aber noch drei weitere Probleme. Kannst Du da bitte im Detail erklären, wie Du sie lösen willst: