Marburg (Lahn): Südbahnhof zur Konrad-Adenauer-Brücke verlegen

 

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Beschreibung des Vorschlags

Ich freue mich sehr, dass es mein Vorschlag für eine Ringstraßenbahn in Marburg in die Sortierphase geschafft hat. Ich habe den Vorschlag damit begründet, dass Marburg (75000 EW) von Norden nach Süden bandardig gestreckt ist und gleichzeitig abseits auf den Lahnbergen die Universität liegt, sodass sich hier durchaus ein hochsleistungsfähiges Schienenverkehrsmittel von der Innenstadt auf die Lahnberge rechnet. 

Was aber bei der Straßenbahn auffällt ist, dass sie knapp den Südbahnhof verpasst. Ich denke mir aber, dass Fahrgäste aus südlichen Richtungen dort gerne in die Straßenbahn umsteigen möchten. Sie müssten dann aber gut 200 m von der Konrad-Adenauer-Brücke zum Südbahnhof laufen. Das fände ich ein wenig umständlich. Gleichzeitig liegt der Südbahnhof näher an der Bebauung und 200 m sind auch eine gute Bahnsteiglänge. 

Deswegen möchte ich den Bahnhof ein wenig nach Norden zur Konrad-Adenauer-Brücke verlegen, wo sie dann über einen neuen Ausgang mit dieser verknüpft wird. Aus Platzgründen wird ein Mittelbahnsteig gewählt. Der Abstand zur Stadtautobahn ist zwar groß genug für einen Außenbahnsteig, aber nicht breit genug für einen Außenbahnsteig mit einer Treppe oder einem Aufzug dran, und Aufzüge oder Rampen sind aus Gründen der Barrierefreiheit heute Pflicht. Dagegen ist östlich der Bahnstrecke bis zum Radwanderweg über 12 m Platz, sodass sich ein Mittelbahnsteig planen lässt. Der neue Südbahnhof bekommt einen Südausgang, der mittels einer Fußgängerbrücke an die bestehende Fußgängerbrücke am heutigen Südbahnhof anschließt. So kann das Siedlungsgebiet weiterhin gut erschlossen werden. Die Haltestelle Südbahnhof am heutigen Bahnhof und künftigen Südausgang bekommt den neuen Namen „Südbahnhof (Karl-Theodor-Bleek-Platz)“. So heißt laut Google Maps der Bahnhofsvorplatz, der nach dem Marburger Oberbürgermeister Karl-Theodor-Bleek (FDP, Oberbürgermeister von 1946 bis 1951) benannt ist. Die Haltestelle auf der Konrad-Adenauer-Brücke erhält logischerweise den Namen „Südbahnhof (Konrad-Adenauer-Brücke)“.

Eine Führung der Straßenbahn über den bestehenden Südbahnhof wäre zwar eine Alternative, doch ich schließe sie aus, weil eine Straßenbahn auf dem Vorplatz des Südbahnhofs nicht wenden kann. Eine notwendige Stichfahrt wird deswegen letztendlich zu umwegig, da sie über die Frauenbergstraße und an der psychiatrischen Klinik vorbei zur Cappeler Straße führen muss. Letztendlich wird also die Stichfahrt die Straßenbahn deutlich entschleunigen, weshalb ich sie als Lösung ausschließe. Deswegen möchte ich den Südbahnhof lieber näher an die Straßenbahn an die Konrad-Adenauer-Brücke bringen.

 

Wundert euch nicht warum ich im Titel „Marburg (Lahn)“ schreibe. Das mache ich zur besseren Differenzierung von „Marburg (Drau)“, dem heutigen Maribor, der zweitgrößten Stadt und zweiten Großstadt Sloweniens.

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Ein Kommentar zu “Marburg (Lahn): Südbahnhof zur Konrad-Adenauer-Brücke verlegen

  1. Kostengünstiger wäre es wohl eine neue Brücke für Straßenbahn (und ggf. Kraftfahrzeuge) zu errichten, als die Eisenbahn entlang des Hangs neu zu trassieren. Hast du da mal drüber nachgedacht?

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