(I)RE Nürnberg – Göttingen via Bamberg, Coburg, Ilmenau, Erfurt

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Beschreibung des Vorschlags

Es ist wirklich praktisch dass zwischen Nürnberg und Erfurt jetzt REs fahren, leider gestaltet sich der Anschluss Richtung Norden häufig schwierig, eine Durchbindung wäre denkenswert und würde zusätzlich eine Verbindung in der Nord Süd Richtung abseits der mehr befahrenen Korridore anbieten. Gleichzeitig könnte die Universitätsstadt Ilmenau eine Interregionale Verbindung bekommen.

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5 Kommentare zu “(I)RE Nürnberg – Göttingen via Bamberg, Coburg, Ilmenau, Erfurt

  1. Bitte ein wenig mehr recherchieren und detaillierter ausführen: Welche Fahrzeug(typen), ähnliche Vorschläge, Eintaktung in das bestehende/geplante Angebot, mögliche Probleme…

  2. Erfurt – Leinefeld ist nicht elektrifiziert. Wenn du da Züge duchbinden willst, musst du entweder: Zweisystemloks nutzen (teuer), zwei Lokwechsel durchführen (aufwendig), oder ca. 200km elektrifizierte Strecke mit Dieselloks befahren (wahnsinn). M.W. soll Gotha – Leinefeld in den kommenden Jahren elektrifiziert werden, Erfurt – Bad Langensalza aber (meine ich) nicht.
    Eine durchgebundene Linie gibt die derzeitige Infrastruktur nicht her.

  3. Der Bahnhof Wolfsberg bei Ilmenau existiert bislang nicht. wäre aber durchaus sinnvoll. Aber Schalkau ist nicht mehr als ein Vermessungspunkt, dort werden mit Sicherheit niemals Züge der Schnellstrecke halten

  4. Was versteht man unter einem IRE?
    Und von wem wird dieser finanziert bzw. bestellt?
    Wenn ich die Karte mit nicht existenten Halte wie Schalkau sehe, wohl eher ein länderfinanzierter Nahverkehrszug.

    Bei der aktuellen Bahnpolitik der Länder kann ich mir kaum vorstellen, dass hier mehr als 2 Bundesländer zusammenarbeiten. Es ist ja oft schon ein Wunder, dass es so länderübergreifende Verbindungen (z.B. BY: RE29 oder RE90) gibt. Dass dann die Anschlüsse im anderen Bundesland nicht klappen bzw. berücksichtigt werden kann man dann nicht auch noch verlangen, zumal die Verspätungen dann den Betrieb im Zuständigkeits des anderen Auftraggebers stören könnten. Daher ist die Praxis, das zu trennen. Wenn der Nürnberger in Erfurt zu spät ank0mmt, fährt halt dann der Göttinger trotzdem pünktlich ab. Wobei der RE1 hier mit seinem Laufweg ein Sonderling ist.

  5. Ja, das wäre vielleicht praktisch. Aber es wäre – nicht nur wegen der fehlenden Elektrifizierung – mit signifikanten Mehrkosten verbunden:

    1. kostspielige Mehrsystemfahrzeuge wegen der fehlenden Elektrifizierung,
    2. ETCS-Ausrüstung für Regionalzüge Erfurt – Göttingen,
    3. deutlich höhere Fahrzeugkapazität Erfurt – Göttingen (ja, ist stellenweise sinnvoll, aber halt nicht immer und definitiv nicht in dem Umfang, der für Nürnberg – Erfurt nötig ist),
    4. höhere Verspätungsanfälligkeit

    Hältst du es für gerechtfertigt, dass diese Mehrkosten aus öffentlichen Geldern bezahlt werden, um eine Gesamtrelation abzudecken, die im Fernverkehr (über Würzburg – Fulda – Kassel) bereits sehr gut bedient wird? Mit dieser Konkurrenz zum Fernverkehr wird dessen Auslastung auch reduziert, was wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

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