Beschreibung des Vorschlags
Nachdem ich erfahren habe, dass man sich im Verkehrsverbund Tirol Gedanken um Seilbahnen als Teil des ÖPNVs macht, habe ich mir mal überlegt, wo so etwas am ehesten sinnvoll sein könnte.
Die vorgeschlagene Seilbahnstrecke sollte mit kleinen Gondeln in dichter Folge bedient werden. An den Stationen müssten die Gondeln von den Zugseilen abgekoppelt werden, um zu halten, dabei ist an einer Reihe von Stationen ein leichter Knick vorzusehen, da die Strecke zweckmäßigerweise nicht ganz gerade anzulegen ist.
Mit der Bedienung der Orte Neu Götzens, Götzens, Birgitz, Axams und Oberperfuss könnten zudem Orte bedient werden, die auf Grund ihrer Höhenlage kaum auf der Schiene erreichbar zu machen wären.
Die Innsbrucker Straßenbahn würde an der Haltestelle Klinik / Universität erreicht werden, wo vor der Hauptbibliothek eine Seilbahnstation über der Straße errichtet werden könnte. Da die Bibliotehk fensterlos ist, sollte dort ein Gebäude nicht stören.
An der Hst. Freiburger Brücke wäre bereits ein leichter Knick erforderlich, der eine Hst. erzwingt.
Eine weitere Hst. sollte an der Karwendelbahn liegen, um dort ein Umsteigen zu einem ebenfalls zu schaffenden Hp. der Bahn zu ermöglichen.
An der Hst. Peterbrünnl wäre wieder ein Knick erforderlich, aber auch der Anschluss zur Arlbergbahn, sowie die Bedienung von Mentlberg sinnvoll.
Im weiteren Verlauf habe ich darauf geachtet, dass die Strecke über keine privaten Grundstücke verläuft und Knicke nur an den erforderlichen Stationen liegen. Außerdem wollte ich in Götzens die Talstation der Nockspitzbahn bedienen, umhier ein Umsteigen zu ermöglichen.
Dass die Stationen in den gemeinden auf dem Höhenzug alle recht peripher liegen, ist die unvermeidbare Folge, wenn man die Überquerung privater Grundstücke, die ich für nicht durchsetzbar halte, vermeiden möchte. Ganz ideal finde ich das selbst nicht, vielleicht lässt sich da noch etwas verbessern.
Als Alternative habe ich auch einen Abzweig der Stubaitalbahn nach Axams angedacht.

Erstmal eine sehr interessante Idee. Von mir dazu ein paar Anmerkungen:
– Seilbahnkabinen werden zwar in den Stationen vom Seil abgeklemmt, kommen aber dort nicht zum Stillstand. Sie werden mittels Reifenförderern mit üblicherweise 0,2-0,3 m/s durch die Station gefahren, was selbst für Rollstuhlfahrer kein Problem zum Einsteigen ist.
– Leichte Knicke auf der Strecke bis ein paar Grad lassen sich noch mit etwas verstärkten Masten machen, wo die Seilrollen dafür etwas angeschrägt sind, um den leichten Schrägzug aufzunehmen.
– Ein Gedanke: Wie wäre es, die Seilbahn noch von Oberperfuss über die Talstation der Bergbahn bis zum Bahnhof Zirl zu verlängern? Dann hättest du den kompletten Höhenzug aus zwei Richtungen erschlossen und auch das Skigebiet von Oberperfuss direkt mit angebunden (auch im Sommer interessant).
– Wie wäre es evtl. ähnlich wie beim Projekt Neue Wälderbahn hier das CityCableCar (CCC) von Doppelmayr zu nutzen, wo die Kabinen an einer Stationen vom Seil genommen und auf eine Art kleine Schlitten gesetzt werden, so dass sie dann an festen Fahrwegen hängend auch engere Kurven fahren können? Die Seilbahnstation könnte ich mir an der Freiburger Brücke vorstellen, von wo es dann über der B174 über den Hauptfriedhof, den Westbahnhof und das Glockenmuseum bis zum Hauptbahnhof gehen würde. Dann hättest du wirklich eine perfekte Vernetzung. Die Frage wäre nur, ob dies städtebaulich gewollt wäre.
Schau am Besten mal nach, ob du was davon nutzen kannst, um damit deinen Vorschlag noch besser zu machen. Auf jeden Fall ein guter Ansatz.