HH: U5 Verlängerung nach Ohlstedt

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Beschreibung des Vorschlags

Die geplante vollautomatische U5 endet nach aktueller Planung in Bramfeld. Die U1 fährt aktuell im Wechsel nach Ohlstedt und Großhansdorf. Das Ziel dieses Vorschlags ist es, die U5 über eine 2,3km lange Neubaustrecke zu erweitern, sodass diese auf die U1-Strecke gelangt und der U1 einen der beiden Äste (Großhansdorf / Ohlstedt) abnehmen kann. 

 

Verlauf der Strecke:

Die Endstation Bramfeld befindet sich unterirdisch. Der neue Abschnitt schließt im Osten an und verläuft 600m unterirdisch bis zur Steilshooper Allee. Dort taucht die U-Bahn auf und 200m weiter östlich entsteht eine neue Station. Diese bietet aktuell noch verhältnismäßig wenig Nutzen, aber mit einer U-Bahn-Station kann sich das umlegende Viertel entwickeln und es kann Wohnraum mit guter ÖPNV-Anbindung entstehen. Nach der Überquerung der Straße „Am Luisenhof“ verläuft die Trasse auf einem Bahndamm/Viadukt bis zur U1-Strecke. Da die Bebauung am Dornweg etwas eng ist, könnten die beiden Gleise hier übereinander verlaufen, da das Gleis stadtauswärts ohnehin überworfen werden muss, um Höhenfreiheit zu schaffen. Das „untere“ Gleis kann aus der Bestandsstrecke normal abzweigen. 

Der Abschnitt bis zur Station Farmsen sollte 4-gleisig ausgebaut werden, um einen flexiblen Ablauf zu garantieren. 

Ab der Station Farmsen fährt die U5 bis Volksdorf wie die U1 und anschließend fährt die U5 nach Ohlstedt, während die U1 nach Großhansdorf fährt. 

 

Baumaßnahmen an der Bestandsstrecke:

Die kurze Strecke zwischen NBS und U Farmsen sollte 4-gleisig ausgebaut werden und mit neuen Weichen versehen werden. Zudem brauchen die Stationen Farmsen, Oldenfelde, Berne, Meiendorfer Weg, Volksdorf, Buchhorn, Hoisbüttel und Ohlstedt Bahnsteigtüren, damit die U5 vollautomatisch fahren kann. Langfristig sollten alle U-Bahn-Linien diesen Schritt wagen, sodass diese Kosten ohnehin irgendwann anfallen.

 

Vorteile:

  • Die U5 kann das Betriebswerk bei Farmsen erreichen
  • Der Takt nach Ahrensburg/Großhansdorf und Ohlstedt wird erhöht
  • Fahrgäste entlang der U1-Strecke bekommen eine gute Anbindung u.a. in die City-Nord, zum UKE und zur Universität.
  • Verhältnismäßig geringe Baukosten für eine enorme Erweiterung
  • bei einer Sperrung der Strecke in der City kann über die andere ausgewichen werden und es können neue Linien entstehen (z.B. via Sengelmannstraße und Kellinghusenstraße)

 

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5 Kommentare zu “HH: U5 Verlängerung nach Ohlstedt

  1. Also ich weiß nicht. Das Fahrgastpotential zwischen Steilshoop und Farmsen dürfte gleich Null sein. In Ohlsdorf wird eine Werkstatt gebaut – für die U1 und die U5. Und wenn die U1 schon mit irgendetwas verknüpft werden sollte, dann böte sich in Ahrenburg West die Verbindung zur in Bau befindlichen S4 an – dort wäre der Nutzen ungleich besser.

  2. Also mindestens 2 der genannten Vorteile könnte man auch mit 0 (null) Baukosten erreichen und zwar indem man die U3 ab Wandsbek Gartenstadt verlängert. Offenbar besteht auf dem Außenast aber nicht so großer Bedarf das sich das lohnt. Und ich bezweifle, dass das mit der U5 anders wäre. Zumal eine Führung via Bramfeld ja schon einen ganz schönen Umweg Richtung Zentrum darstellt…

  3. Ich sehe einen größeren Vorteil darin, die U5 nach Rahlstedt zu verlängern. Eine Umsteigestation zur U1 würde bei Farmsen entstehen, und mit einer U55 könnte man zusätzlich eine schnelle Tangente schaffen. Auch wenn dein Vorschlag natürlich günstiger ist, der Nutzen ist entsprechend auch geringer.

  4. Also quasi das nochmal, was die U3 zwei Stationen weiter westlich schon macht? Das UKE sehe ich hier nicht als Faktor, da man auch einfach am Stephansplatz umsteigen könnte, oder bspw. an der Wartenau in die 25. Zum Airport kann man z.B. auch mit der U3 in Wandsbek-Gartenstadt und dann mit der S1 in Barmbek oder direkt mit der S1 an der Wandsbeker Chaussee umsteigen. Das einzige was ich hier wirklich als Vorteil sehe wenn man die U5 weiterführt ist die verbesserte Anbindung der City Nord und des Stadtparks, da diese direkt durch die U5 erschlossen werden. Ist halt aber die Frage ob es die Verlängerung wert wäre.

    Ich gehe nicht davon aus, dass es eine signifikante Anzahl Fahrgäste gibt die von Farmsen nach Steilshoop wollen.

    Ich muss aber sagen der Vorschlag von McManu gefällt mir gut. Eine Verlängerung nach Rahlstedt könnte eine sinnvollere Tangentiale schaffen und die Vorteile deines Vorschlags mit einbinden.

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