Beschreibung des Vorschlags
Die Idee dieses Vorschlags ist es, zwei neue U-Bahn-Linien zu schaffen, die auf jeweils unterschiedlichen Teilen der U3-Strecke fahren. Dies wird möglich, durch einen Ausbau der U3 (Langzüge und vollautomatisches Fahren).
Die erste neue Linie, die U6, fährt von Othmarschen über Altona, St. Pauli, Landungsbrücken, Hauptbahnhof Süd nach Wandsbek-Gartenstadt.
Die zweite neue Linie, die U7, fährt von Othmarschen über Altona, Sternschanze, Kellinghusenstraße, Sengelmannstraße (City Nord) nach Ohlsdorf. Dies ist somit die erste Linie in Hamburg, die den Hauptbahnhof umfährt.
Die U6 nach Othmarschen teilt sich eine Trasse mit der U7 nach Ohlsdorf und die U6 nach Wandsbek-Gartenstadt teilt sich eine Trasse mit der U7 nach Othmarschen. Idealerweise fahren beide Linien im fünf Minuten Takt. (Annahme: auf der U3-Strecke können vollautomatisch 6 Züge pro Richtung pro 10 Minuten fahren, also alle 100 Sekunden ein Zug pro Richtung, davon fährt die U3 vier Trassen und die U6/U7 fahren zwei Trassen).
Dadurch dass die zwei neuen Linien auf großen Abschnitten wie die U3 fahren (U6 zwischen St. Pauli und Wandsbek-Gartenstadt; U7 zwischen Sternschanze und Kellinghusenstraße), ist mit einer Teil-Fahrgastverlagerung zugunsten der neuen Linien zu rechnen. Theoretisch (!!!) ließe sich dadurch der U3-Takt etwas ausdünnen.
Die gestrichelte Linie zwischen Othmarschen und Altona ist etwas inspiriert von dem Vorschlag von Ulrich Conrad (unten verlinkt). Diesen Verlauf könnte ich mir sehr gut vorstellen aufgrund der dichteren Stationsabständen.
Baumaßnahmen:
Die größten Baumaßnahmen sind vermutlich die höhenfreien Abzweige aus dem Bestand. Der U6-Abzweig bei U St. Pauli kann in offener Bauweise gebaut werden und der U7-Abzweig bei U Feldstraße kann oberirdisch gebaut werden.
Die Kreuzung der beiden Abzweige (Höhe Thadenstraße) sowie die Station sollten in offener Bauweise gebaut werden.
Optional könnte man eine Station „Wohlers Park“ bauen.
Auch die Station Max-Brauer-Allee kann in offener Bauweise gebaut werden.
Die S-Bahn-Station Altona hat laut Wikipedia bereits eine Betonbodenplatte, da man beim Bau schon eine mögliche U-Bahn in Altona berücksichtigt hat.
Die Station St. Pauli soll ein drittes Gleis für die Bahnen aus Othmarschen bekommen, sodass diese sich optimal in den U3-Takt einfädeln können.
Ausbau der gesamten U3-Strecke mit CBTC (Urbalis von Alstom, wie bei der U5) für den vollautomatischen Betrieb sowie die Verlängerung der Bahnsteige für Vollzüge. Somit wird die Kapazität der Strecke (mehr Züge möglich) als auch die der Züge (längere Züge möglich) gesteigert.
Der erste Bauabschnitt soll die Abzweigungen sowie die Strecke bis Altona beinhalten. Die Stationen westlich von Altona können ggf. später und schrittweise in Betrieb genommen werden.
Erweiterungsmöglichkeiten:
Mit einem Abzweig aus dem U7-Abzweig könnte eine Verbindung zur U2-Strecke (bei U Gänsemarkt) hergestellt werden. Diese dritte Linie könnte dann einen Ast der U2/U4 übernehmen oder auf einer U2-Verlängerung (nach Glinde oder Bergedorf) verkehren. Somit würden dann drei Linien auf dem neuen Abschnitt (Othmarschen-Altona-Thadenstraße) fahren
Beim Hohenzollernring könnte eine weitere Linie in Richtung S Bahrenfeld und Trabrennbahn Bahrenfeld (Science City) abzweigen.
Die U-Bahnen könnten langfristig über Othmarschen hinaus verlängert werden. Zum Beispiel nach Osdorf oder ebenfalls zur Science City.
Fazit:
Ich denke die U-Bahn-Anbindung von Altona wurde nicht ohne Grund schon vor Jahrzehnte vorgesehen. Um den chronisch überlasteten Hauptbahnhof zu entlasten, braucht es in Hamburg weitere Umsteigeknoten. Altona eignet sich aufgrund der aktuellen Verkehrsanbindung sehr gut dafür. Nur die U-Bahn fehlt noch. Durch die Verknüpfung von mehreren Linien auf dem Ast nach Altona wird das NKV gesteigert. Zudem bietet der Verlauf eine Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten an.
Ähnliche Vorschläge:
Von Linus S: U6: Osdorf – Elbbrücken:
Wir haben einen identischen Verlauf zwischen Othmarschen und Hohenzollernring (Kreuzkirche). Allerdings verkehrt seine Linie nicht über Altona (warum auch immer?) und stellt eine ganz neue Linie dar, während meine in die U3-Strecke zweigt. Eine Verlängerung nach Osdorf, wie er sie dargestellt hat, halte ich für möglich und habe es als Option mal erwähnt.
Von Tramfreund94: HH: Nordost – Osdorf:
Auch hier ist der Verlauf zwischen AK Altona und Hohenzollernring sehr ähnlich. Allerdings umfährt er/sie das dichtbesiedelte Ottensen. Außerdem ist meine Strecke deutlich kürzer, da meine U-Bahn-Station in Altona quer zu den S-Bahn-Gleisen ist (möglich aufgrund der Bauvorleistung).
Von Intertrain: HH: U-Bahn Elbbrücken – Stadthausbrücke – Bahrenfeld – Osdorf:
Der gewählte Verlauf westlich von Altona gefällt mir und ließe sich auch bei meinem umsetzen. Die Anbindung Ottensens gefällt mir, allerdings wird das AK Altona leider nicht angeschlossen. Die Trassierung im Westen ließe sich meiner Meinung nach auch ab Othmarschen als Erweiterung umsetzen.
Von Stuboy: U6 Zweiter Ring in Hamburg:
Der Verlauf zwischen St. Pauli und Altona ist ziemlich ähnlich, wobei ich die Max-Brauer-Allee anbinde, während er die Große Bergstraße anbindet. Welche Trassierung jetzt „besser“ ist, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls zweigt er nicht aus der U3 ab, sondern hat ein ganz anderes Konzept
Von Starke97: U5 Hamburg – Alternative Linienführung:
Wie in meiner Erweiterungsmöglichkeit zweigt die Strecke aus der U2 ab. Hält ebenfalls an der Thadenstraße aber führt zur S Bahrenfeld und nicht zur S Othmarschen. Die Verlängerung nach Schenefeld könnte man ebenfalls in diesen Vorschlag integrieren.
Von Ulrich Conrad: HH: Jungfernstieg – Altona – Finkenwerder:
Die Station Ottenser Hauptstraße haben wir quasi beide. Danach verläuft meine Strecke etwas nördlicher, aber es ist ebenfalls ein Halt am AK Altona vorgesehen. Nach etwas überlegen gefällt mir der Verlauf sogar fast noch besser, weil dort mehr Stationen möglich wären (Bleickenallee, AKK, AK Altona, Emkendorfstraße) und die U-Bahn ferner von der S-Bahn ist und sich die Einzugsgebiete der Stationen weniger überschneiden. Der Schwenk nach Finkenwerder ließe sich theoretisch auch noch später bei meinem Verlauf ergänzen (sofern das sinnvoll ist).
Von McManu: HH | U-Bahn Altona – Rothenburgsort:
Sehr ähnlicher Verlauf zwischen St. Pauli und Altona. Die Stationen liegen minimal verschieden, aber auch er zweigt nicht von der U3-Strecke ab. Nach Westen deutet er eine Verlängerung nur an.
Von OEV-Fahrgast: U-Bahn nach Osdorf als U3-Ausfädelung statt S-Bahn in ferner Zukunft:
Hier wird auch aus der U3 ausgefädelt, allerdings nur aus einer Richtung. Somit ist der Abschnitt St. Pauli-Barmbek nicht optimal ausgenutzt. Diese Lücke nutzt mein Vorschlag. Zudem wird in diesem Vorschlag die U-Bahn über Diebsteich geführt.
Von Pistl134: HH-Alsterhalbring: U6 Altona – Schlump – Wandsbek – Jenfeld:
Die Führung ab der Querung der U3 ist recht ähnlich. Allerdings ist dort der Haltestellenabstand deutlich größer und die Haltestellen liegen meiner Meinung nach etwas ungünstiger. Ein Halt an der Ottensener Hauptstraße bietet sich gut zum Shoppen an und ein Halt nahe des Hohenzollernrings und des Kinderkrankenhauses halte ich für unabdingbar. Außerdem finde ich einen Halt an der Max-Brauer-Allee und einen an der Thadenstraße (Wohlerspark) besser als nur einen Halt an der Holstenstraße (Süd).
Ich hoffe ich habe alle ähnlichen Vorschläge berücksichtigt. Sollte ich einen vergessen haben, teilt es mir gerne in den Kommentaren mit.

Ich hab deine Beschreibung noch nicht genau durchgelesen, aber offenbar kannst du meine Gedanken lesen, auf genau der Relation hab ich mir das auch schon mal überlegt. Ebenso auch mit der Möglichkeit einer U2-Ausfädelung.
Ich hatte auch überlegt, ob man den nördlichen Abzweig vor Sternschanze machen kann, dann muss man aber mehr Tunnel buddeln. Dafür kann die Sternbrücke besser erschlossen werden.
Ich könnte mir als Linienkonzept auch eine U3 als Ringlinie wie in Oslo vorstellen, wo der untere Teil des Ringes doppelt befahren wird (ist in Oslo die Linie 5, aber leider etwas verwirrend). Durch den halben Takt nach Altona passt dann die zweite Linie auf den restlichen Halbring, müsste aber bis Barmbek geführt werden. Dafür wäre eine Verlängerung nach Bramfeld oder Jenfeld möglich. Allerdings ist die Option Sengelmannstraße auch gut, würde dann aber definitiv bis Ohlsdorf fahren. Muss natürlich in die U1 reinpassen.
Das wäre natürlich auch möglich, aber dann würde die Anbindung an die Sternschanze wegfallen. Ich denke dort wird langfristig ein Regionalbahnhof entstehen (bzw. an dem Vorschlag arbeite ich gerade). Damit der Hauptbahnhof entlastet wird, sollten an anderen Knoten (wie Sternschanze) möglichst viele Umstiegsmöglichkeiten entstehen. Neu davon profitieren würden die Abschnitte Othmarschen bis Ottensener Hauptstraße (Altona ist am besten über Diebsteich erreichbar (S3, S4) bzw. von Sternschanze auch mit der S2), Max-Brauer-Allee und Thadenstraße sowie Hudtwalckerstraße bis Olsdorf.
So ähnlich ist es auch hier. Die U6 und U7 teilen sich eine U3-Trasse. Die U6 fährt den unteren Teil, also über Hbf Süd nach Wandsbek-Gartenstadt und die U7 den oberen Teil bis zur Kellinghusenstraße. Danach würde sie dann auf die U1 Strecke wechseln, sofern das möglich ist. Alternativ könnte man sie auch, wie du vorgeschlagen hast, bis nach Barmbek führen.
Folglich werden bei meinem Vorschlag nur die Abschnitte St. Pauli-Feldstraße und Kellinghusenstraße-Barmbek nicht von U6 und U7 befahren. Die restliche Strecke wird immer von genau einer Linie befahren.
Ja, du hast recht. Wenn man schon über die U1-Strecke fährt, dann kann man auch bis Ohlsdorf fahren. Ergänze ich.
Eigentlich kann die Linie zumindest in der HVZ auch bis Norderstedt durchfahren, sofern es vom Takt her Sinn macht, ich kenne den aktuellen nicht auf dem Abschnitt.
Ich würde übrigens versuchen, die Kreuzung nicht unter die Thadenstraße zu quetschen, sondern das vorher vor dem Arrivati-Park zu machen, da ist unter dem Neuen Kamp mehr Platz für die Baugrube. Der südliche Ast müsste dann direkt vor der Feldstraße abzweigen. Vielleicht lässt sich sogar eine Haltestelle da rein quetschen, dann müsste der Halt in der Thadenstraße weiter nach Westen rücken.
Ich habe den Vorschlag entsprechend abgeändert. Die Radien betragen ca. 250m und die Strecke tangiert nicht die Fundamente des Millerntorstadions.
Den Halt Thadenstraße habe ich etwas verschoben. Einen Halt „Neuer Pferdemarkt“ habe ich ergänzt. Wenn man die U-Bahn im Hamburger Westen allerdings als Gesamtkonzept plant, und nicht nur als einzelne Linien, würde sich vom Haltestellenabstand ein Ost-West-Halt unter der Feldstraße anbieten, sofern der U2-Abzweig realisiert wird.
Ich finde den Vorschlag an sich gut, aber vielleicht müsstest du noch etwas deutlicher machen, dass er eine Automatisierung der gesamten U3 mit CBTC vorsieht.
Es ist angesichts der Pläne, die U5 nach Osdorf zu verlängern, gerade recht fragwürdig, ob in der Ecke überhaupt eine Schnellbahn Sinn ergibt. Auf jeden Fall rücken solche Projekte (einschließlich meines Vorschlags) wahrscheinlich weit nach unten in der Prioritätenliste.
Inhaltlich nutzt du die Ringstrecke besser aus als ich. Allerdings würde ich erwarten, dass tatsächlich die meisten Fahrgäste auf dem Ring bleiben und nicht nach Altona fahren möchten. Denkst du nicht auch, dass die Fahrgastnachfrage ein wenig schwach wäre und man nicht lieber den Takt ins Zentrum verstärken sollte? Im allgemeinen sind Linien, die zunächst Richtung Zentrum verlaufen und kurz vorher abschwenken und woanders hin fahren, meist nicht so erfolgreich.
Eine U2-Ausfädelung würde ich auch eher auf der Höhe Emilienstraße sehen. So fahren weiter alle Züge durch das dicht besiedelte Eimsbüttel.
Ok danke. Ich werde versuchen das im Vorschlag noch stärker hervorheben.
Wobei ich die Schnittmenge hier nicht als besonders groß erachte. Klar kann man sich fragen, wie weit die U-Bahn nach Westen geführt werden soll, aber bis mindestens Altona/Ottensen halte ich es schon für sehr sinnvoll. Und wenn eh eine S6 (dann hoffentlich als U-Bahn) gebaut wird, finde ich eine Anbindung Altonas sehr sinnvoll, gerade wenn man sich mal die Busauslastung anschaut.
Zustimmung, weil es ja überall an Geld fehlt. Selbst bereits beschlossene Projekte verzögern sich u.a. aufgrund von Finanzierungsfragen. Da Hamburg aber sehr ehrgeizig im ÖPNV-Ausbau ist, halte ich dieses Projekt für durchaus realistisch.
Nein, denke ich nicht. Ich denke viele Nutzen die U3 zwischen Wandsbek-Gartenstadt und St. Pauli, wo dann ja auch die U6 fahren würde. Klar gibt es auch viele, die weiter als bis St. Pauli fahren wollen und auf die U3 angewiesen sind, allerdings wird die U3 durch diesen Vorschlag ja nicht ausgedünnt (auch wenn ich die Möglichkeit erwähnt habe). Ganz im Gegenteil, durch den (von mir vorgeschlagenen) vollautomatischen Ausbau wird der Takt auf der U3 verdichtet (auf unter 3 min -> 4 Bahnen pro 10 Min, also ca. alle 2,5 min eine U3, plus die Teil-Verstärkung durch U6 und U7, also an vielen Stationen ein 100 Sekunden Takt) bei gleichzeitig längeren Zügen!
Außerdem ist auch für andere U-Bahn Reisende der Umstieg von U-Bahn zu U-Bahn komfortabler als der lange Weg am Hauptbahnhof von U- zu S-Bahn. Somit wird der Umstieg für Reisende nach Altona deutlich komfortabler. Der U1-Umstieg (zur U6 von/nach Altona) wäre bahnsteiggleich am Hbf und der U2-/U4-Umstieg (zur U6 von/nach Altona) wäre bahnsteiggleich am Berliner Tor. Am Hbf lägen die Laufwege zur S-Bahn nach Altona bei hunderten von Metern. Ich denke die Entlastungswirkung für den Hbf muss ich hier nicht nochmal explizit erwähnen.
Wie oben geschrieben wird ja auch der U3-Takt durch meinen Ausbau verbessert. Und einen 90 Sekunden Takt für die U3 halte mit der Vollautomatisierung zwar für möglich, allerdings sollten 4 lange Züge pro 10 Minuten für ausreichend, wenn dafür gleichzeitig noch zwei neue Linien geschaffen werden, die jeweils alle 5 Minuten pro Richtung fahren.
Und die U6 fährt ja ebenfalls ins Zentrum. Nur die U7 ist eine tangentiale Linie. Und die U7 habe ich ja eingeführt, weil diese kaum Mehrkosten verursacht (nur die Verbindungskurve nördlich von der Feldstraße) und sie sich mit der U6 eine Trasse teilen kann.
Ja, aber das wäre dann meiner Meinung nach eine andere Linie. Ich denke auch, dass man dort ausfädeln und eine S6-ähnliche U-Bahn über Diebsteich planen sollte (siehe Vorschläge von Intertrain und Ulrich Conrad).
Das ist ein Paralellverkehr zur S-Bahn. Die U3 wird dann von den Landungsbrücken über Altona nach Othmarschen verkehren. Genau diese Verbindung bedient auch die S1.
Wenn man dagegen Lurup/Osdorf ohne U5 bzw. S6 erschließen will, dann sollte man einen U2 Ast bauen (Vom Tierpark bzw. Emillienstraße). Die U3 über Altona ist aber zu lang!
VG Geomaus007
Ja, und? Zwischen Altona und Jungfernstieg verkehren außerdem noch die S3 und zukünftig auch die S4, weil die Nachfrage auf dem Abschnitt so groß ist.
Meine U-Bahn Linie hingegen schließt viele neue Gebiete an. Gerade zwischen Verbindungsbahn und City-Tunnel ist die ÖPNV-Anbindung verbesserungsbedürftig. Auch zwischen Blankenser Bahn und Elbe sind die Stadtteile sehr dicht besiedelt, sodass eine U-Bahn Linie viele Passagiere erschließt.
Die U5 hat schon ihre Daseinsberechtigung und das zweifle ich auch nirgends an. Die Trasse der S6 auch, allerdings fände ich eine U-Bahn passender, da man diese ab Lurup mit der U5 verknüpfen könnte und auch nach an eine U-Bahn nach Altona anschließen könnte. Zudem dürfte die U-Bahn deutlich günstiger im Bau sein und die Stadt Hamburg hat mit der Hochbahn deutlich bessere Erfahrung als mit der S-Bahn (Diebsteich, S4 etc.).
Die S6 (bzw. dann U6) kann gerne aus der U2 Strecke abzweigen und über Diebsteich geführt werden.
Widerspruch. Außerdem wäre das dann ja eher die U6 und U7. Die U3 bleibt unverändert (abgesehen vom vollautomatischen Betrieb und dem daraus resultierenden dichteren Takt).
Bevor man das Hochbahnnetz derart umstrukturiert, muss man erstmal sehen, was mit dem Fernverkehr/Hauptbahnhof passiert. Ideen, wie mit der Überlastung des Hauptbahnhofs umzugehen ist, gibt es einige, aber es steht noch keine Lösung fest. Zudem ist Hamburg mit U5, U4 und diversen S-Bahnstrecken gerade genug beschäftigt in Sachen Schnellbahnbau. Die aktuell vorgesehene Lösung für den Westen (U5 in den Born, S-Bahn maximal kurze Stichstrecken nach Bahrenfeld) finde ich auch gut.
Ich kann mir auch mehr U-Bahn in Hamburg vorstellen als nur die U1-U5, aber wie gesagt, das schaut man lieber dann, wenn sich für den Fernverkehr eine sinnvolle Lösung abzeichnet.
Moin,
den Vorschlag von mir könntest du auch noch mit aufnehmen. Hat im Westen ja einen ähnlichen Linienweg 🙂
Danke für den Hinweis. Den Vorschlag habe ich ergänzt.