Beschreibung des Vorschlags
Erbach und Michelstadt (zusammen knapp 30000 Einwohner) sind schlecht Richtung Westen und Südwesten angebunden, siehe Liniennetz. 45 endet zweistündlich in Gras-Ellenbach mit 16min Wartezeit auf 667, in der Gegenrichtung ein unsicherer einminütiger Anschluss. Varioflo schlug den Bau einer Eisenbahntrasse Fürth – Schönnen vor, der wegen hügeligen Terrains wohl leider zu teuer geriete.
Von mir daher ein Vorschlag für eine Expressbuslinie: X68 verkehrt täglich im Stundentakt zwischen Heppenheim und Erbach. Dafür genügen zwei Kurse. Zwischen Fürth und Erbach lässt X68 alle Haltestellen aus, um die Anschlüsse an die Züge zu gewährleisten. Zwischen Heppenheim und Fürth ersetzt X68 teilweise 660, und hält daher überall.
Heppenheim ab06 (RB67/68 aus Heidelberg 57, RB67/68 aus Frankfurt 01)
Fürth 30 (RB68 an18 ab34)
Erbach 00 (RB82 aus Frankfurt 48/52, RB82 nach Frankfurt 06)
Fürth 30 (RB68 an18 ab34)
Heppenheim an54 (RB67/68 nach Frankfurt 57, RB67/68 nach Heidelberg 01)
660 fährt dann Mo-Fr stündlich Gras-Ellenbach – Fürth – Heppenheim um 30min versetzt zu X68, und am Wochenende Gras-Ellenbach – Fürth stündlich mit Anschluss an X68. Buslinie 50 nach Beerfelden, der NaTourBus 40N nach Amorbach und eine Citybuslinie nach Michelstadt werden ebenfalls an X68 ausgerichtet, mit stündlichem Treffpunkt am Erbacher Bahnhof, die Bushaltestelle wird dafür ausgebaut.
X68 ersetzt die fehlende Schienenverbindung, und beschleunigt viele Verbindungen zwischen Odenwald und Bergstraße/Rhein-Neckar-Kreis.

Und warum braucht es dann genau hier so einen Nonstop-Bus?
Wenn das eine Verbesserung für Erbach/Michelstadt sein soll, wieso fährt der Bus dann nach Hetzbach und nicht z.B. nach Erbach oder Michelstadt?
Von Fürth nach Erbach oder Michelstadt schafft man es laut Routenplaner nicht unter 30min. Somit hätte man entweder nur einen unattraktiven Zweistundentakt. Oder benötigte zwei Kurse für den Stundentakt bei doppelten Kosten und unwahrscheinlicherer Realisierung.
Ein Bus ist schnell eingeführt und ebenso schnell wieder abgeschafft. Dann wird man sehen ob für diese Relation ein Bedarf besteht. Ich glaube eher nicht, weil die Fahrzeiten (Bus und Zug) sehr lang werden. Denn Fürth und Hetzbach sind allenfalls zum Umsteigen gut aber keine bedeutenden Ziele.
Ich würde die Linien wie die Linie 660 bis nach Heppenheim verlängern, das wären nochmal ca. 25 Minuten Fahrzeit. Also z.B. 05 ab Heppenheim (Anschluss an 00-Knoten der RB 67), dann zur Minute 30 in Fürth (mit Anschluss RB 69) und zur Minute 00 nach Erbach mit Anschluss an die RB 82. Ein Umstieg in Oberzent-Hatzbach finde ich auch recht unschön / unattraktiv.
Wobei für die notwendigen Ruhe- und Pufferzeiten da sehr wahrscheinlich zwei Umläufe draus werden. Insofern hätte dann ein Ende in Erbach auch den Vorteil, dass man auch auf andere Linien durchbinden kann
Interessant. Im Osten könnte X68 noch nach Amorbach weiterfahren (ohne Zwischenhalt). Dann wäre auch die RB84 eingebunden. Zwischen Heppenheim und Fürth nur wenige Halte (Lehrstr., Kirchstr., Hirschklingenstr.), 660 dann nur noch stündlich.
Heppenheim ab03
Fürth 25
Erbach 55
Amorbach 25an 32ab
Erbach 02
Fürth 32
Heppenheim an54
Ich würde noch in Weschnitz Wendeplatz, Hiltersklingen Mitte und Hüttenthal Molkerei halten. Dadurch kannst du dort auch Anwohner sowie Umsteiger mitnehmen bzw. absetzen.
Ich lasse jetzt den Expressbus wie gefordert von Heppenheim nach Erbach fahren. In Erbach und Fürth können Verknüpfungspunkte mit lokalen Buslinien eingerichtet werden.