EC „Gardasee“

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Beschreibung des Vorschlags

Mit Eröffnung des „Brenner Basistunnel“ rückt auch die von deutschen Urlaubern stark frequentierte Region des Gardasees ein Stück näher an Deutschland. Es bietet sich dabei an, analog zum IC „Königssee“ auch einen EC „Gardasee“ einzuführen. Dieser fährt zwischen Hamburg und Rosenheim die selbe Route wie der IC „Königssee“, dort biegt er ab und fährt in Richtung Verona. Dort wird die Lok umgesetzt, und es geht über die Garda-Städte nach Mailand. so wird auch eine Direktverbindung zwischen München und Mailand hergestellt, auch wenn in München nur in Pasing und am Ostbahnhof gehalten wird.

Der Zug soll in Richtung Süden 2 Stunden vor dem IC Königssee, im selben Takt verkehren. Somit verlässt er Hamburg Hbf um 05:29 Uhr, hält um 12:10 Uhr in München Ost, um ca. 17 Uhr in Verona und um ca. 19 Uhr in Milano.

In die Gegenrichtung fährt er zwischen Augsburg und Hamburg 4 Stunden hinter dem IC „Königssee“, verlässt Augsburg also um 16:30 Uhr und erreicht Hamburg Hbf um 22:29 Uhr. Der 30-minütige Aufenthalt des IC Königssee in Augsburg ist nicht nötig, daher kann um ca. 15:45 in München Ost gehalten werden. Daraus ergibt sich die Abfahrt in Verona um ca. 11 Uhr und in Milano um ca. 9 Uhr.

Gefahren wird mit maximal 200 km/h. Die DB hat vor, für den IC „Königssee“ die neu bestellten Wagen von Talgo einzusetzen. Diese wären hier ebenfalls gut geeignet. Zudem ist die mehrsystemfähige Siemens ES64U4 („Taurus III“) hierfür gut geeignet, wobei auf einen großen Bestand dieser Lokomitiven seitens der ÖBB zurückgegriffen werden kann, welche den Zug im Abschnitt Kufstein-Fortezza wohl auch betreiben wird.

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7 Kommentare zu “EC „Gardasee“

  1. Wäre das als Nachtzug nicht besser? Selbst mit BBT und irgendwelchen anderen Ausbauten, die im Nordzulauf noch kommen mögen ist das eine ganz schön lange Reise. Nachts runter von Hamburg, tagsüber gerne als Mediolanum-Neuauflage von München. Auch eine Flügelung des Nachtzuges nach Venedig wäre denkbar.

     

    Allgemein wäre eine Urlauberverbindung nach Norditalien allerdings wünschenswer.

    1. Es wäre für den ein oder anderen vielleicht besser, das kann ich so genau nicht beurteilen. Für jeden Endkunden, der die Nacht nicht im Sitzwagen verbringen will, wäre es aber definitiv deutlich teurer. Daher glaube ich, dass eine Tagverbindung, analog dem angesprochenen IC „Königssee“, mehr Fahrgastpotential bietet.

      1. Bei der ÖBB gibts die Sparschiene Nightjet, Sitzplatz ab 30 und Liegewagen ab 60 Euro. So viel teurer wäre das gar nicht, wenn man will.

        Bei Nachtzügen gäbe es auch noch die gerade für so eine Relation sehr interessante Autoverladung. Nachmittags in Hamburg rein, am nächsten Morgen in Verona wieder raus, das Auto ist dabei und man ist flexibel, erspart sich aber die strapaziöse Autofahrt.

        1. Betonung liegt auf AB. Ab 30, ab 60 Euro.

          Zudem ist das meiner Meinung nach zu lang für einen Nachtzug. Wenn ich mal von mir selbst ausgehe: Den Tag-EC Hamburg-Prag-Budapest, Fahrzeit 14 Stunden, schätze ich sehr, ich bin den Tag über im Sitzwagen mit zumindest akzeptablem Sitzkomfort, kann mir die Beine vertreten, kann mal ins Bordrestaurant gehen. Die gleiche Zeit im Liegewagen verbringen, wo ich nicht vernünftig sitzen kann, und der ganze Boden im Abteil voller Gepäck ist, möchte ich lieber nicht.

          Ist aber nur meine Meinung.

          1. Auch wahr, wir müssen uns da ja auch nicht einigen.

            Wollte eben nur zu Protokoll geben, dass man da auch mal über eine Nachtfahrt nachdenken kann. Die Verbindung an sich ist ja nicht verkehrt. Tagsüber wäre schon überhaupt mal wieder eine Direktverbindung München – Mailand schön, seit 2011 heißt es umsteigen in Verona.

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