Dortmund: Bustrasse zur Universität

 

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Beschreibung des Vorschlags

Der Busverkehr zur Universität Dortmund ist chaotisch und unübersichtlich.Wer an der Uni in den Bus zur Palmweide steigen will, weiß erstmal gar nicht zu welchem Steig er muss. Die Bushaltestelle ist vom S-Bahnhof nur schwer zu finden. Ausgeschildert ist gar nix. Die Strekche zwischen Ortsmühle / Klein-Barop und An der Palmweide ist nicht wirklich bustauglich. Die Kurven sind so eng, dass die Busse in den Gegenverkehr ausschwenken müssen, was bei Stau nicht möglich ist. Und Stau ist dort oft. Häufig steht man 5 bis 10 Minuten. Auch Falschparker et cetera bereiten immer mal wieder Probleme.

Bei Heimspielen des BVB fahren die Shuttlebusse von der Uni zum Stadion meist alle 30 bis 120 Sekunden, um die Massen zu transportieren, die einerseits von der S-Bahn, aber auch von den großen Parkplätzen zum Stadion wollen. Trotzdem sind die regulären Fahrten noch extrem überfüllt. Immer wieder passiert es, dass Fahrgäste an der Haltestelle zurückbleiben. Weitere Fahrten sind mindestens sinnvoll, zeitweise sogar dringend notwendig. Auch im regulären Betrieb sind die Busse häufig sehr voll.

Also halten wir fest der aktuelle Busbetrieb ist verspätungsanfällig, unübersichtlich und bietet teilweise zu geringe Kapazitäten. Also schlage ich vor, eine teilweise unabhängige Bustrasse zur Universität zu schaffen. Es gäbe dafür mehrere Optionen, aber da die meisten Buslinien in Richtung Süden (Hombruch weiterfahren, halte ich die hier dargestellte Variante für die sinnvollste. Für den BVB-Shuttle wäre die hier vorgeschlagene Trasse zwar ein Umweg gegenüber einer nördlicheren Trasse zum Theodor-Fliedner-Heim, die Fahrzeitverlängerung beträgt aber nur etwa 40 bis 80 Sekunden und ist daher verkraftbar.

Die Linie 447 würde zwischen Am Beilstück und Otto-Hahn-Straße die Strecke der heutigen 445 übernehmen und dann zur Verstärkung der Linie 462 nach Marten fahren. Die Linie 445 würde in diesem Abschnitt dann entfallen. Die neue Endstelle der 462 wäre dann Am Beilstück, wobei die Möglichkeit bestehen würde diese weiter in Richtung Süden zu verlängern. Beispielsweise nach Hombruch oder Löttringhausen. Durch die Überlagerung der Linien 447 und 462 hätte man dann einen sauberen 10-Minuten Takt. In der Hauptverkehrszeit wird die Fahrplanlage leicht verschoben und die Linien  447 und 462 zwischen Marten-Süd und Am Beilstück auf einen 7-13-Minuten-Takt verschoben. Durch Verstärkerfahrten zwischen Otto-Hanhstraße und Gablonzstraße erhält man in der HVZ einen attraktiven 6-7-7-Minuten-Takt zwischen Universität und Am Beilstück. Die heutige Linie 445 wird dann verkürzt zum Knotenpunkt Barop Parkhaus und verkehrt nur noch in den Hauptcverkehrszeiten, da die Fahrten zur Universität ja entfallen. Die heutige 447-Nord endet dann in Groß-Barop und verkehrt weiterhin im üblichen 20-Minuten-Takt, mit Ausdünnungen nördlich der Bandelstraße.

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6 Kommentare zu “Dortmund: Bustrasse zur Universität

  1. Das ist ja fast schon eine Busautobahn 😉

    Ich denke nicht, dass eine derartige Größenordnung nötig ist. Wenn der Autoverkehr stört, hat man den Autoverkehr zu beseitigen, nicht den ÖPNV! Immerhin wäre die Betontrasse über 6 Meter breit, ist nicht leicht, das der Bevölkerung als Kampf für den Klimaschutz zu verkaufen, während man Felder mit Beton versiegelt.

    Zumindest westlich von Klein-Barop kann man doch locker über die Emil-Figge-Str. verkehren, oder?

    1. Die Trasse selbst finde ich garnicht mal schlecht, als Stadtbahn könnte man den östlichen Abschnitt zwischen den beiden Feldern aber auch den westlichen Abschnitt zwischen Bahnstrecke und Feld per Rasengleis realisieren und hätte damit deutlich weniger Probleme mit Umweltschützern.
      Den wegfallenden Radweg zwischen Bahnstrecke und Feld könnte man kompensieren, indem das Kreuzungsbauwerk über die Bahnstrecke um eine Radspur erweitert, das ergäbe dann einen durchgehenden Radweg vom RS1 bis nach Menglinghausen.
      Weil Dortmund keine Voll U-Bahn hat könnte man auf das Kreuzungsbauwerk mit der Emil Figge Straße ebenfalls verzichten.

  2. Wenn diese Trasse mit den von dir vorgeschlagenen Kreuzungsbauwerken gebaut würde, könnte man darauf auch gleich Schienen verlegen, der Mehraufwand für eine Stadtbahn wäre angesichts des dadurch wegfallenden Umsteigezwangs vermutlich nicht allzu groß.

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