D/NE/KR: Nachtverkehr auf der K-Bahn (U74, U76)

 

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Beschreibung des Vorschlags

Die K-Bahn (Düsseldorf – Krefeld) hat folgendes Problem: In den Nachtstunden gibt es kein gutes Nachtangebot von/nach Meerbusch, weil die U76 ab Krefeld nur bis 2 Uhr fährt, ab Düsseldorf fährt die letzte Bahn sogar schon um 1:09 Uhr.

Es gibt zwar zwischen den Hauptbahnhöfen noch den RE10 (in Ri. Düsseldorf bis 2 Uhr, in Ri. Krefeld sogar bis kurz vor 3 Uhr), aber in Meerbusch selbst gibt es ansonsten gar keinen (längeren) Nachtverkehr (noch nicht mal ein Nachtbus ist vorhanden). Die einzigen Tage, an welchen die K-Bahn deutlich länger verkehrt, sind Großveranstaltungen (v.a. Karneval, Japan-Tag, Kirmes, Dokomi) sowie die Neujahrsnacht.

Zum Vergleich: Auf der D-Bahn (Düsseldorf – Duisburg) gibt es abgesehen von der Lücke Wittlaer – St.-Anna-Krankenhaus ein deutlich besseres Nachtangebot in Form vom U79 (Düsseldorf Hbf – Wittlaer, T30) und NE4 (Duisburg Hbf – Huckingen, T60): Beide Linien fahren an Wochenendnächten mindestens bis 4 Uhr oder die ganze Nacht hindurch.

Wenn man noch zusätzlich bedenkt, dass in den Nachbarstädten Krefeld und Düsseldorf ein reges Nachtleben herrscht, dann kann man sich denken, dass der Nachtverkehr in Meerbusch stark zu wünschen übrig lässt und somit Potenzial verschenkt wird.

Um dieses Angebotsdefizit zu beheben, schlage ich vor, die K-Bahn (mindestens die U74/U76) auch an Wochenendnächten fahren zu lassen.

Da die U74 an Abenden und Wochenenden auf einen T30 ausgedünnt wird (ab Düsseldorf Hbf :09 und :39 bzw. Rheinstraße :29 und :59), soll ihr Betrieb (analog zu den anderen NE-Linien und -Stadtbahnen im Düsseldorfer Nachtnetz) mindestens bis 4 Uhr verlängert werden, sodass Meerbusch und Krefeld deutlich länger erreichbar sind. Ab Lörick sollte jede zweite Fahrt als U76 verlängert werden, sodass beide Städte nachts im T60 erreicht werden.

Kurz: Die abendliche und sonntägliche Durchbindung von U74 und U76 (T30) soll auch nachts angeboten werden, im Stundentakt geht es ab Lörick weiter nach Krefeld.

Die Erweiterung des Nachtverkehrs hat mehrere Vorteile:

  • Zum einen können Nachtschwärmer deutlich länger in Düsseldorf und Krefeld feiern, ohne sich Gedanken zur Heimfahrt machen zu müssen. Da sowohl U74 als auch U76 in den jeweiligen Stadtzentren halten und Corona-Maßnahmen mittlerweile kein so großes Thema mehr sind, dürfte die Nachfrage immer weiter wachsen.
  • Zum anderen werden Meerbusch und einige Krefelder Stadtteile deutlich besser an die Nachtnetze in Düsseldorf und Krefeld angeschlossen. Den Vorteil kann man besser ausspielen, indem man auch in Meerbusch ein Nachtnetz etabliert.
  • Es werden mehrere auch im Nachtleben bedeutende Orte angeschlossen: Düsseldorfer Hauptbahnhof, Königsallee, Altstadt (u.a. längste Theke der Welt), Krefelder Hauptbahnhof und Krefelder Innenstadt.

Es gibt nur wenige Nachteile:

  • höhere Betriebskosten als bei einem Nachtbus, der einfach parallel zur U76 verläuft

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3 Kommentare zu “D/NE/KR: Nachtverkehr auf der K-Bahn (U74, U76)

  1. Wenn man noch zusätzlich bedenkt, dass in den Nachbarstädten Krefeld und Düsseldorf ein reges Nachtleben herrscht, dann kann man sich denken, dass der Nachtverkehr in Meerbusch stark zu wünschen übrig lässt und somit Potenzial verschenkt wird. Um dieses Angebotsdefizit zu beheben, schlage ich vor, die K-Bahn (mindestens die U76) auch an Wochenendnächten fahren zu lassen.

    Man könnte es hier sehr einfach machen und die U76 mit der U74 vereinigen. So entfällt der Nachteil mit dem Nachtnetz.

    Insbesondere lässt die Fahrplanlage sogar sowas zu

    U74 -> Ankunft in Lörick XX:24 (Quelle: Rheinbahn)

    Umwandelung zur U76: Abfahrt XX:26

    Ankunft an der KR-Rheinstraße um XX:52

    Alle Straßenbahnen und Busse des Nachtverkehrs fahren zu vollen Stunde und auch die Krefelder S-Bahn (RB33). Daher sehe ich das Problem bei den Nachtnetzen eher weniger. Ein T15 ist auf der Strecke absolut nicht rentabel,dafür sind Einwohnerzahlen zu gering.

     

    1. Tut mir leid für die späte Antwort, aber vielen Dank für deine Anregung.

      Man könnte es hier sehr einfach machen und die U76 mit der U74 vereinigen. So entfällt der Nachteil mit dem Nachtnetz.

      Insbesondere lässt die Fahrplanlage sogar sowas zu

      U74 -> Ankunft in Lörick XX:24 (Quelle: Rheinbahn)

      Umwandelung zur U76: Abfahrt XX:26

      Ankunft an der KR-Rheinstraße um XX:52

      Alle Straßenbahnen und Busse des Nachtverkehrs fahren zu vollen Stunde und auch die Krefelder S-Bahn (RB33). Daher sehe ich das Problem bei den Nachtnetzen eher weniger.

      Du meinst, in den Abend- und Nachtstunden könnte man die U74 und U76 durchbinden? Das wird meines Wissens nach tatsächlich so durchgeführt, das wäre eine gute Idee. Man würde dann etwas an Personal einsparen, und dafür neue Verbindungen anbieten.

      Die Befürchtung, dass man die Stadtbahn nachts schwer auf die Nachtnetze abstimmen kann, beruht darauf, dass in Düsseldorf Hbf sämtliche Nachtexpresslinien um :36 losfahren (einige Linien sogar um :06), in Krefeld Rheinstraße hingegen um :05.

      Die U74 (von Lörick nach Düsseldorf Hbf) fährt um :05 (:35) in Lörick ab und kommt um :21 (:51) am Hauptbahnhof an, wo man in aller Ruhe zum NE umsteigen kann. Wenn man sie als U76 nach Krefeld durchbindet, würde sie in Krefeld um :52 ankommen (d.h. 13 Minuten Umsteigezeit zu den Nacht-Straßenbahnen).

      In Gegenrichtung müsste es so aussehen: Wenn eine Bahn auch nachts 45 Minuten Fahrzeit benötigt, dann müsste die U74/U76 an der Rheinstraße um :36 (:06) abfahren. Die Straßenbahn käme um :24 an der Rheinstraße an, dann noch 12 Minuten Umsteigezeit, passt also ganz gut.

      Fazit: Tatsächlich kann man die K-Bahn (U74/U76) doch gut auf beide Nachtnetze abstimmen und die Umsteigezeiten sind gar nicht so lang.

      Ein T15 ist auf der Strecke absolut nicht rentabel,dafür sind Einwohnerzahlen zu gering.

      Wenn man noch bedenkt, dass nirgendwo eine ganze Stadt erschlossen wird, dann dürfte der T15 definitv zu weit gegriffen sein, ein T30/T60 dürfte den Bedarf auch abdecken. Könnte man dann da nicht paar Ausnahmen machen, wie z.B. zur Kirmes oder zum Japantag? Weil gerade an diesen Tagen die Bahnen prall gefüllt sind.

      1. Wenn man noch bedenkt, dass nirgendwo eine ganze Stadt erschlossen wird, dann dürfte der T15 definitv zu weit gegriffen sein, ein T30/T60 dürfte den Bedarf auch abdecken. Könnte man dann da nicht paar Ausnahmen machen, wie z.B. zur Kirmes oder zum Japantag? Weil gerade an diesen Tagen die Bahnen prall gefüllt sind.

        Ein T60 reicht vollkommen insbesondere, wenn der RE10 länger fahren soll als bis jetzt.

        Die U74 (von Lörick nach Düsseldorf Hbf) fährt um :05 (:35) in Lörick ab und kommt um :21 (:51) am Hauptbahnhof an, wo man in aller Ruhe zum NE umsteigen kann. Wenn man sie als U76 nach Krefeld durchbindet, würde sie in Krefeld um :52 ankommen (d.h. 13 Minuten Umsteigezeit zu den Nacht-Straßenbahnen).

        Wie auch zu der RB33 um 59 und die NE-Busse.

        Du meinst, in den Abend- und Nachtstunden könnte man die U74 und U76 durchbinden? Das wird meines Wissens nach tatsächlich so durchgeführt, das wäre eine gute Idee. Man würde dann etwas an Personal einsparen, und dafür neue Verbindungen anbieten.

        Die Befürchtung, dass man die Stadtbahn nachts schwer auf die Nachtnetze abstimmen kann, beruht darauf, dass in Düsseldorf Hbf sämtliche Nachtexpresslinien um :36 losfahren (einige Linien sogar um :06), in Krefeld Rheinstraße hingegen um :05.

        Ob man dadurch Personal und Fahrmaterial einspart naja, das wage ich zu bezweifeln. Es wird eher etwas mehr gebraucht als jetzt. Wenn die U74 in Düsseldorf als T30 fahren soll.

         

         

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