Bremen: Straßenbahn nach Habenhausen

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Beschreibung des Vorschlags

Moin!
Dies ist ein Vorschlag für die Verbesserung des Süd-Bremer ÖPNVs durch eine neue Straßenbahnstrecke durchs Obervieland.
Problem
1. Der ÖPNV ist im Bremer Süden überlastet. Sowohl die Straßenbahnlinie 4, als auch die beiden Stadtbuslinien aus dem Zentrum. Diese beiden Linien fahren zusammen in einem T10, die SL4 in einem T6-8. Auch dieser ~3-Minuten-Takt reicht mittlerweile nicht mehr aus. Alleine aus diesem Grund würde ich eine zweite Straßenbahnlinie ins Obervieland befürworten.
2. Der ÖPNV im nördlichen Teil des Obervielands (10.000 Einwohner) ist unattraktiv. Zugegeben, durch 2 große Maßnahmen in den letzten Jahren hat sich die Situation deutlich verbessert. Mittlerweile gibt es mit der 26 eine Direktverbindung in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof und mit der Einführung der 23 hat sich die allgemeine Situation gebessert. Allgemein ist Habenhausen einer der wenigen Orte dieser Größe Bremens ohne Straßenbahn. Nach wie vor braucht man auf der Direktverbindung City-Habenhausen 30 Minuten, 22 Minuten dauert es mit einem Umstieg in Huckelriede. Dass der direkte Weg so lang ist, liegt zum einen daran, dass Weg an sich länger ist, als mit einem Umstieg, allerdings zum anderen auch daran, dass die Linie 26 aufgrund der engen Straßen und vielen Haltestellen nicht als Direktverbindungs- sondern als Feinerschließungslinie ausgelegt ist.
Idee
Meine Idee ist eine neue Straßenbahnstrecke durchs Obervieland, welche möglichst viele Teile anbindet und trotzdem für eine schnelle und attraktive Verbindung sorgt. Damit die Fahrt auf dieser neuen Strecke eben nicht so lange dauert, wie die Fahrt mit der 26, führt sie zur Hälfte am Autobahnzubringer entlang, wodurch sie eine zu 100% eigenständige Trasse besitzt und auch der Stationsabstand gering ist. Die Habenhauser Brückenstraße wird, wie von dem Autobahnzubringer, im Einschnitt unterquert. Danach führt die Strecke mitten durch Habenhausen, auf dem schnellsten Weg zur (H) Habenhauser Brückenstraße, wo es eine unterirdische Wendeschleife gibt.
Auswirkungen
Da es mit dieser Strecke eine schnelle Verbindung von der Innenstadt nach Habenhausen gibt (~20 Minuten), kann sich die Linie 26 noch mehr auf die Feinerschließung konzentrieren. Daher soll diese zwischen (H) Staustraße und (H) Hermann-Helms-Weg über den Baumhauser Weg fahren. Auch soll jede dritte Fahrt bereits in Huckelriede enden, da ein T20 aufgrund des Parallelverkehrs nicht mehr nötig ist. Auf Höhe der Anschlussstelle des Autobahnzubringers an der Habenhauser Brückenstraße erhält die Buslinie 22 eine zusätzliche Haltestelle als Umstiegspunkt zur neuen Straßenbahnstrecke.
Betrieb
Auf dieser Strecke soll eine neue SL Bürgerpark – Habenhausen über Am Brill & Neuer Markt fahren. In der Hvz auf der ganzen Strecke im T10, außerhalb dieser im T15 bzw. T20 und teilweise nur bis Arsten-Nord.
Ähnliche Vorschläge
Dieser Vorschlag bindet deutlich weniger Einwohner an, während die Fahrt im Verhältnis sogar länger ist, als bei meinem.
Dieser Vorschlag löst Problem 2 (s.o.) nicht, da er einfach die Linie 26 im Obervieland zu einer Straßenbahnlinie macht.
Dieser Vorschlag hat das gleiche Problem, nur in einer noch extremeren Variante.

Viele Grüße

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2 Kommentare zu “Bremen: Straßenbahn nach Habenhausen

  1. Meine Idee ist eine neue Straßenbahnstrecke durchs Obervieland, welche möglichst viele Teile anbindet und trotzdem für eine schnelle und attraktive Verbindung sorgt. Damit die Fahrt auf dieser neuen Strecke eben nicht so lange dauert, wie die Fahrt mit der 26, führt sie zur Hälfte am Autobahnzubringer entlang, wodurch sie eine zu 100% eigenständige Trasse besitzt und auch der Stationsabstand gering ist. Die Habenhauser Brückenstraße wird, wie von dem Autobahnzubringer, im Einschnitt unterquert. Danach führt die Strecke mitten durch Habenhausen, auf dem schnellsten Weg zur (H) Habenhauser Brückenstraße, wo es eine unterirdische Wendeschleife gibt.

    Mit Schnelligkeit kann man bei deinem Verlauf nur im Süden von Habenhausen argumentieren.

    Die schnellste Verbindung nach habenhausen ist die Habenhausener Landstraße. Du kannst nördlich von dieser bis zur Hausnr. 25 und südlich von dieser ab der Hausnr. 107 mit eigenem Gleiskörper trassieren – wie beim Autobahnzubringer . Nur ist die Strecke deutlich kürzer.

    Wenn du also schon neben dem Autobahnzubringer bauen willst, dann kannst du von der Ausfahrt nach Norden zum Graben namens Habenhauserner Landwehr und anschließend diesem bis zur Karl-Marx Straße folgend die Tram fahren lassen. Dies würde dir einen großen Umweg ersparren, auc wenn du damit natürlich ein Gebiet anbindest.

     

    VG Geomaus007

    1. Hi Geomaus,

      Mit Schnelligkeit kann man bei deinem Verlauf nur im Süden von Habenhausen argumentieren.

      Die schnellste Verbindung nach habenhausen ist die Habenhausener Landstraße. Du kannst nördlich von dieser bis zur Hausnr. 25 und südlich von dieser ab der Hausnr. 107 mit eigenem Gleiskörper trassieren – wie beim Autobahnzubringer . Nur ist die Strecke deutlich kürzer.

      Mein Gedanke war es, dass man die 26, welche über die Habenhauser Landstraße fährt, ohnehin nicht ersetzen kann. Führt man also die Tram über diese, fahren dort 2 Buslinien und 1 Tramlinie parallel. Auch ist dieser Weg deutlich kurvenreicher, weshalb natürlich geringere Geschwindigkeiten erreicht werden können und der Fahrtlängenunterschied gar nicht so groß ist. Dazu kommt noch, dass dort ein geringer Anteil der Habenhauser Bevölkerung wohnt. Mit „Schneller wird es nur für den Süden“ hast du vollkommen Recht, aber das sollte hauptsächlich auch so sein, da dort einfach der einwohnertechnische Schwerpunkt Habenhausens liegt.

      Wenn du also schon neben dem Autobahnzubringer bauen willst, dann kannst du von der Ausfahrt nach Norden zum Graben namens Habenhauserner Landwehr und anschließend diesem bis zur Karl-Marx Straße folgend die Tram fahren lassen. Dies würde dir einen großen Umweg ersparren, auc wenn du damit natürlich ein Gebiet anbindest.

      Ist auch möglich. Dann verliert man allerdings, wie du schon ansprichst, die Anbindung des Quartiers an der Martin-Buber-Straße, welches bislang nicht gut angebunden ist (nach Fahrtlänge). Ähnlich sieht es bei jenem an der Hermann-Helms-Straße aus. Alleine durch diese beiden Stationen erreicht man über 1.000 Einwohner. Auch sorgt der dortige Umstieg zur Linie 26 für noch mehr Flexibilität. Ich bin der Meinung, dass man die ~3 Minuten mehr verkraften kann, da, wie oben erwähnt, ohnehin der Süden Habenhausens im Fokus meiner Idee lag.

      Viele Grüße

       

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