Bremen/Ritterhude: Verlängerung der 93 oder 94 nach Ritterhude

 

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Beschreibung des Vorschlags

Hallo Zusammen!

Hier möchte ich die Verlängerung der Bremer Buslinie 93 oder 94 nach Ritterhude vorschlagen.

Aktuelle Situation

Aktuell fahren in Ritterhude die Buslinien 680 und der \“Bürgerbus\“ 654. Diese ergänzen sich meistens zu einem sehr undurchsichtigem Stundentakt. Zudem hält am Ritterhuder Bahnhof die RS2, die höchstens im Halbstundentakt verkehrt. Ich und viele, mit denen ich mich unterhalten habe, finden dieses Angebot sehr unattraktiv, obwohl es auf den ersten Blick sehr gut wirkt. Durch schlechte Zuverlässigkeit und vor allem das schlechte Erreichen der 680, wenn man mit der RS2 aus Bremen kommt. Das ist auch einer der Gründe, warum der Ritterhuder Bahnhof relativ schlecht frequentiert ist.

Ritterhude ist ein direkter Nachbarort von Bremen und hat circa 9.000 Einwohner. Außerdem liegt nur einen Kilometer von der Landesgrenze entfernt die Endhaltestelle der 93 und 94. Also fände ich es aus folgenden Gründen logisch, die 93 oder 94 über diese Strecke nach Ritterhude zu verlängern:

1: Gute Zuverlässigkeit. Gerade im Bereich Bremen-Nord weist die BSAG, im Unterschied zur DB, die die 680 betreibt, eine starke Zuverlässigkeit auf. Die 680 hatte in letzter Zeit so gut wie bei jeder Fahrt Verspätung. Nicht selten auch über 10 Minuten oder häufig sogar Ausfälle, welche das Verpassen zahlreicher Anschlüsse und das Verlieren von Vetrauen mit sich brachte.

2: Keine große Veränderungen bei den Linien: Die Fahrt von Marßel bis zum Ritterhuder Bahnhof würde circa 9 Minuten dauern. (Hin- und Rückfahrt mit Standzeit am Bahnhof Ritterhude ca. 22 Minuten) Das heißt, wenn man jeden zweiten Bus einer Linie weiter nach Ritterhude fahren lassen würde, würde es perfekt in den 15-Minuten-Takt der Linien passen.

3: Anschluss des Ritterhuder Bahnhofs: Wie schon erwähnt ist das ein großer Kritikpunkt im Ritterhuder Nahverkehr. Der Ritterhuder Bahnhof erreicht direkt nur einen geringen Teil Ritterhudes. So wird dann eher auf den Zug verzichtet und fährt doch mit dem Auto nach Bremen. Natürlich könnte man auch die 680 am Ritterhuder Bahnhof halten lassen, aber die Unzuverlässigkeit würde dann bleiben.

4: Warum diese Strecke? Ich habe mir diese Strecke überlegt, da der Norden Ritterhudes gar nicht an Bremen angeschlossen ist. Außerdem ist es für die Gelenkbusse die einfachste Strecke, da die Schillerstraße sogar für Autos schwer zu befahren ist.

Welche Linie soll diese Strecke befahren? Das, finde ich, schwer zu entscheiden. Für die 93 spricht das Erreichen Gröpelingens und der Straßenbahn. Für die 94 das Erreichen Vegessacks und dass die 680 ja weiterhin nach Gröpelingen fährt.

Probleme: Dass die Strecke über die Landesgrenze führt, dürfte kein Problem darstellen, da zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien schon in das niedersächsische Gebiet führen. Ein Problem könnten die Haltestelle an der Kreuzung Hüderbeek/Schillerstraße/Heerweger Moor/Hüderbeek darstellen, da auf dieser Straße relativ hohe Geschwindigkeiten erlaubt sind und nicht gerade viel Platz für eine Haltestellenbucht ist. Außerdem müsste man die Straße hinter dem Bahnhof Ritterhude und den Parkplatz/Wendeschleife vergrößern.

Vergleichbare Orte un deren Busanbindung: Der Kernort Schwanewede nördlich von Bremen hat ebenfalls circa 9.000 Einwohner. Dorthin fährt im T15 die Linie 94. Ins nördliche Schwanewede immer noch im T30. Der Norden Schwanewedes hat deutlich weniger Einwohner als der Norden Ritterhudes. Ergänzend mit dem Bahnhof Ritterhude finde ich einen 30-Minuten-Takt der 93 oder 94 nach Ritterhude angemessen.

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Diese sind alles nur Straßenbahn- bzw. Tram-Train-Vorschläge.

Eine Straßenbahnanbindung finde ich für Ritterhude doch etwas zu viel und deshalb finde ich einen Bus besser.

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