Bonn/SU: Stadtbahn Troisdorf

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Beschreibung des Vorschlags

Troisdorf ist mit  ca. 75000 EW die größte Stadt im Kreis Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis) und erstreckt sich von Troisdorf-Mitte bis zum Rhein. Die bandartige Struktur würde in Troisdorf sogar ein eigenes Straßenbahnnetz sinnvoll erscheinen lassen.

Troisdorf liegt in der Kölner Bucht im Ballungsraum der Millionenstadt Köln und der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn. An letztere grenzt sie sogar. In den Jahren 1949 bis 1969 und ab 1991 war Troisdorf aber noch keine Nachbargemeinde der Bundeshauptstadt bzw. ist keine mehr, denn Troisdorf grenzt an den Bonner Stadtbezirk Beuel und der war bis 1969 die selbstständige Stadt Beuel. 

Praktischerweise verläuft vom Bahnhof Troisdorf bis nach Troisdorf-Bergheim eine Eisenbahnstrecke ohne Personenverkehr. Diese möchte ich gerne mit der Stadtbahn Bonn befahren. Dazu soll in Beuel abgezweigt werden und über Schwarzrheindorf nach Bergheim gefahren werden. Dort wird dann die alte Eisenbahnstrecke erreicht. Sie wird bis zum Bahnhof Troisdorf befahren, wo ein Stadtbahnsteig errichtet wird. Mehrerer Haltepunkte entstehen entlang der Strecke, dass sind (von Bonn aus gesehen):

  • Bergheim (Friedhof)
  • Müllekoven
  • Eschmar (nicht ganz an der Position des alten Bahnhofs)
  • Sieglar Krankenhaus
  • Sieglar Rathaus
  • Rotter See
  • Oberlar/Spich
  • Troisdorf Bahnhof

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9 Kommentare zu “Bonn/SU: Stadtbahn Troisdorf

  1. Die Idee ist nichts neues und war ursprünglich auch bei der Stadtbahn Niederkassel im Gespräch, die ja den anderen Abschnitt dieser Eisenbahnstrecke nutzen wird.

    Wenn die Niederkasseler Stadtbahn fertig ist, sollte man dieses Projekt definitiv nochmal überdenken, da es meiner Ansicht nach sehr viel sinn machen würde, und man sieht ja wie sehr Siegburg von der Linie 66 profitiert.
    Vielleicht könnte man es den Lokalpolitiker*innen schmackhaft machen, indem man im selben Zug auch den Troisdorfer Bahnhof analog zu Siegburg zum ICE-Bahnhof macht. Die ICEs könnten dann entweder in Troisdorf oder in Siegburg halten, beide jeweils mit guter Stadtbahnanbindung an Bonn, Troisdorf dazu ja sogar noch mit S-Bahn ins rechtsrheinische Bonn.

    So oder so, Troisdorf hätte eine Stadtbahn mindestens genau so sehr verdient wie Niederkassel und Siegburg.

  2. Diese Linie wurde Bonn und Troisdorf sehr gut miteinander verbinden. Ich begrüße diese Linie sehr. Aufgrund der Planungen der Linie 17 von Köln nach Bonn über Niederkassel ist diese Strecke auch wieder ins Gespräch gekommen.

  3. Naja, betrachtet man das realistisch und mit Blick auf Natur und die Dorfstrukturen, macht das so keinen Sinn. Der wesentlich ökologisch sinnvollere und attraktivere Radweg müsste weichen und Radfahrern würde die attraktive Strecke wegfallen. Diese müssten ordentliche Umwege auf wesentlich unattraktiveren Strecken in Kauf nehmen, was höchstwahrscheinlich dazu führen würde, dass wesentlich weniger Leute das Rad nutzen (und das in einer sehr dörflichen Gegend; sehr fragwürdig). Zudem fügt sich der Radweg sehr gut in die Dorfbilder ein, was eine Straßenbahn definitiv nicht schafft. Neben der Zerstörung der Dorfbilder und Ruhe (sämtliche Anwohner im Dorf würden Bahnlärm hören, aufgrund der von Ihnen genannten schlauchartigen Bebauung) bietet die derzeitige  Trasse inkl. Radweg an vielen Stellen nicht genügend Platz für den Bau einer zweispurigen Bahn. Daher fände ich es schöner wenn der Radweg ausgebaut werden würde und so eine Verbindung nach Bonn und zum Rhein attraktiver und grüner wird. Der ÖPNV ist in dem Bereich schon sehr gut ausgebaut, da Bushaltestellen überall vorhanden sind und regelmäßig Busse durch die Dörfer fahren. Eine Bahn ist quasi überflüssig.

      1. Aber nur eine. Man bräuchte ja zwei nebeneinanderliegende Trassen. Hinzukommen die weiteren genannten Punkte. Die einzige „sinnvolle“ Lösung, wäre eine neue Streckenführung entlang der L332 zu errichten. Bleibt aber fraglich, wo der Nutzen wäre, da in diesem Bereich, wie zuvor genannt, der ÖPNV schon sehr gut ausgebaut ist und man auch einen Blick auf die Dorfbilder haben muss.

        1. Ich würde mal vermuten, dass die Bahnstrecke früher mal zweigleisig war und der Radweg auf dem abgebauten Gleis entstanden ist.
          Demzufolge müsste das zweite Gleis heute auch wieder passen, wenn man den Radweg dafür nutzt.
          Höchstens in Sieglar wäre ein zweites Gleis teilweise nur auf der Straße möglich.

          Die einzige „sinnvolle“ Lösung, wäre eine neue Streckenführung entlang der L332 zu errichten.

          Und dadurch die Orte nur am Rand zu erreichen? Dies wäre nicht sinnvoll.

          Bleibt aber fraglich, wo der Nutzen wäre, da in diesem Bereich, wie zuvor genannt, der ÖPNV schon sehr gut ausgebaut ist 

          Und deshalb soll man den ÖPNV nicht verbessern?
          Die Busse nehmen am Straßenverkehr teil, die Stadtbahn zwischen Bergheim und Troisdorf jedoch nicht. Es sind also deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich und die Bahn braucht keine Vorfahrt gewähren. Die Reisezeit sinkt also im Vergleich zum Status Quo erheblich.
          Zudem ist ja in Bonn eine Einbindung in den Stadtbahntunnel möglich, ein Bus kann dies nicht.

          Diese [Radfahrer] müssten ordentliche Umwege auf wesentlich unattraktiveren Strecken in Kauf nehmen

          In Bergheim und Müllekoven verläuft eine Straße exakt parallel zur Bahnstrecke, ein Umweg ist also nicht erforderlich.
          Auch in Eschmar und Sieglar sind parallele Straßen in geringer Entfernung vorhanden. Wo hier „ordentliche Umwege“ erforderlich sind, kann ich nicht erkennen.

          1. Und Familien mit kleinen Kindern oder gar diese alleine sollen dann Umwege über Hauptstraßen nehmen, statt über einen familienfreundlichen und Dörfer verbindenden Radweg zu fahren? Entschuldigung, aber bei solchen Argumenten bin ich raus. Wünsche dennoch einen schönen Abend.

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