Berlin: U8 Verlängerung mit Anschluss an Heidekrautbahn

 

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Beschreibung des Vorschlags

Für die Anbindung des Märkischen Viertels kann man die Verkehrsmittel U-Bahn, Straßenbahn und Heidekrautbahn nicht unabhängig voneinander betrachten. Auf jeden Fall sollte es eine Verknüpfung an einem Bahnhof Rosenthal der Heidekrautbahn geben. Möglichkeiten für den Bahnhof bestehen an der Kreuzung mit der Quickborner Str. oder am Wilhelmsruher Damm.

Ein Vorteil der U-Bahn ist, dass sie nicht an Straßenzüge gebunden ist und daher nördlich der Märkischen Zeile verlaufen kann. Bei geradem Verlauf der U-Bahn bis zur Kreuzung Wilhelmsruher Damm/Heidekrautbahn und Wiederaufbau des Bahnhofs dort, könnte die Straßenbahn nur umwegig über Treuenbrietzener Str. verkehren.

Die zugehörige Straßenbahnstrecke liegt unter https://linieplus.de/proposal/berlin-verlaengerung-der-strassenbahn-von-rosenthal-nord/.

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15 Kommentare zu “Berlin: U8 Verlängerung mit Anschluss an Heidekrautbahn

  1. Dieser Umweg ist doch nur teuer und dadurch relativ sinnlos.

    Ich kann auch keinen Sinn in der Verknüpfung von U8 und Heidekrautbahn sehen. Die Regionalbahn wird nicht häufiger als alle 30 Minuten fahren, die U8 verkehrt in der HVZ alle fünf Minuten. Nur jeder sechste U-Bahnzug hätte Anschluß. Wer sollte da auch zur U-Bahn umsteigen? Die S1 erreicht die Heidekrautbahn selbst, ebenso wie Gesundbrunnen und Ringbahn.

        1. Der Zweck besteht ja hauptsächlich in der Anbindung des MV. Zusätzlich bringt aber eine Verknüpfung mit der Heidekrautbahn eine Netzwirkung, um den ÖPNV attraktiv zu machen. Bei der U3 Verlängerung nach Mexikoplatz wird auch kein direktes dicht bewohntes Gebiet erschlossen. Für das nördliche Umland ist der ÖPNV so eben attraktiver, wenn man alle 30 Minuten eine Bahn hat, die dann in Berlin nicht nur an S-Bahn, sondern auch an U-Bahn angeschlossen ist.

            1. Nochmal, die Verknüpfung dient hauptsächlich den Nutzern der Heidekrautbahn. Wer  z.B. zum Rathaus Reinickendorf möchte, fährt nicht erst mit der Heidekrautbahn bis Gesundbrunnen und dann zurück.

              1. Du kannst es gerne wiederholen, es wird aber nicht sinniger. Ein 5 und ein 30 Minuten-Takt passen nicht zueinander. Am Sonntag und abends wird es dann noch weniger.

                Mich würde aber mal interessieren, wer denn von der Heidkrautbahn zum Rathaus Reinickendorf fahren soll? Das Bürgeramt ist für Brandenburger uninteressant, die müssen solche Dinge in ihrem Landkreis erledigen. Bleiben die Menschen, die dort arbeiten. Die verteilen sich aber, daher werden die MA des Rathauses, die die Heidekrautbahn nutzen würden nicht einmal die Sitzplätze eines einzigen F-Wagen füllen, wohlgemerkt Wagens nicht Zuges! Die Bahnhöfe KBN und Lindauer Allee sind auch keine Fahrgastmagneten. Zum Parabad ist man über Wilhelmsruh mit dem Bus schneller als mit der unterirdischen Stadtrundfahrt per U-Bahn

                1. Es wäre aber verschwendetes Potential, wenn man die U8 und M1 verlängert, gleichzeitig die Heidekrautbahn wieder aufbaut und dann nicht zwischen den drei Verkehrsmitteln umsteigen könnte, sondern in ein paar hundert Metern Abstand aneinander vorbei führt.

                  Pendler aus dem nordöstlichen Umland gibt es genug, siehe die täglichen Staus auf A114, B96a und B96. Mit Rathaus Reinickendorf meinte ich den Bahnhof. Überall gibt es Ärzte, Anwälte, Gaststätten, dort arbeiten auch Angestellte aus dem Umland.

                  1. Das sehe ich ähnlich.
                    MV an die U8 anbinden ist soinnvoll und wenn man das macht, kann man auch gleich den Bhf rosenthal als sinnigen endpunkt der Linie erreichen und ort eine Umsteigemöglichkeit wischen U-Bahn, Straßenbahn und DB ermöglichen.
                    Die grundsätzliche Intention des Vorschlags finde ich gut und richtig. Mit der konkreten Strecke und der Lage der Stationen habe ich eher Probleme.

                  2. Ich entschuldige mich für die vielen Schreibfehler. Es sollte uns eine Mahnung zur Sorgfalt sein.

  2. Leider hat man das MV nicht für eine U-Bahnanbindung gebaut, dafür ist es zu weitläufig.

    Du kannst auch nicht die S1 mit einer Regionalbahn vergleichen. Die Heidekrautbahn erreicht die U8 am Gesundbrunnen, das reicht völlig aus.

  3. Die Haltestellen finde ich seltsam. Erst lange nichts, in vergleichsweise dichtbesiedeltem Gebiet, dann 3 Stationen auf einem Haufen. Zwischen deinem „Märkische Zeile“ und „Packereigraben“ liegen gerade mal 400 Meter, das ist für ne U-Bahn zu wenig.
    Die Anbindung der Heidekrautbahn finde ich sinnig, ich würde die U8 einfach mit einer Zwischenstation über den Wilhelmsruher Damm nach Rosenthal verlängern. Die Straßenbahn könnte dann von Rosenthal aus ins eigentliche MV weitergeführt werden.

  4. Es wäre aber verschwendetes Potential, wenn man die U8 und M1 verlängert, gleichzeitig die Heidekrautbahn wieder aufbaut und dann nicht zwischen den drei Verkehrsmitteln umsteigen könnte, sondern in ein paar hundert Metern Abstand aneinander vorbei führt.

    U8 und Heidekrautbahn treffen sich später einmal am Gesundbrunnen. Straßenbahn und U8 können sich in Wittenau treffen – perfekt.

    Pendler aus dem nordöstlichen Umland gibt es genug, siehe die täglichen Staus auf A114, B96a und B96. Mit Rathaus Reinickendorf meinte ich den Bahnhof. Überall gibt es Ärzte, Anwälte, Gaststätten, dort arbeiten auch Angestellte aus dem Umland.

    Nun sollte es doch aber zu denken geben, dass die U8 außerhalb der HVZ nach Wittenau ausgedünnt wird. REchne doch mal aus, wie viele Fahrgäste in einen kleinen Regionalzug passen. Dann muss man bedenken, dass der Großteil in Rosenthal in der Bahn bleiben wird. Was wird da pro Zug aussteigen? 10-20 Leute? Damit füllt man nicht einmal einen U-Bahnwagen!
     

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