Beschreibung des Vorschlags
Der Abschnitt Rathaus Steglitz und Lankwitz ist immer gut besucht, mit den Linien M82, X83 und 284 (teilweise auch 181, 187, 282, 380 und N81) ist der Bereich viel befahren, was laut ist.
Wodurch ich die Idee hatte, zwischen S Buckower Chaussee (Anschluss S2, 710/711, M11/X11) und Clayallee (Anschluss X10, 115) oder Roseneck (Anschluss M29, X10, 115, 186, 249) einzurichten. Ein möglicher Betriebshof könnte im alten Tanklager Lankwitz sein.
Aber wie wären die Ideen:
M80: Die Linie M80 würde zwischen Clayallee und Buckower Chaussee im 10min Takt verkehren (Abends alle 20 und nachts alle 30).
81: Diese Linie würde den M80 auf einen 5min Takt verstärken zwischen U Dahlem-Dorf (morgens zwischen 7 und 8 sogar bis Clayallee) und Stadtrandsiedlung*.
82: Diese Linie würde Roseneck mit dem S Lankwitz verbinden und würde alle 10min verkehren, sodass zwischen Botanischer Garten und Lankwitz ein dichter 3/3/4min Takt herrschen würde in der HVZ. In der NVZ und abends würde die Linie ab Botanischer Garten wie die 81 fahren, entsprechend koppeln, sodass ein 5min Takt in der NVZ besteht und abends ein 10er Takt.
Die Busse:
Am meisten betroffen wäre die Linien X83, M82, 284. Und da könnte man ein paar Änderungen machen.
M82: Der M82 würde sein Metrobusstatus verlieren und bis S Lankwitz eingekürzt werden. Der Nachtverkehr würde über die Paralellverlaufende Strecke des M80 übernommen werden. Allerdings, um das Krankenhaus anzubinden, wird ab Nahmitzer Damm ein N82 angeboten werden mit Sprintern, der am Krankenhaus endet. Dafür aber auch ein Haustürservice anbieten.
X83: Der X83 verliert fast seinen ganzen wichtigen Abschnitt und würde dann nur noch Nahariyastraße und Nahmitzer Damm fahren. Da man Nahmitzer Damm schlecht drehen kann, würde er bis Waldsassener Straße fahren. Und sein Expressbusstatus würde er auch verlieren und als 183 weiterfahren.
181: Zwischen Walter-Schreiber-Platz und Lankwitz würde ein 5min Takt verkehren (gekoppelt mit der 182), aber nur in der HVZ.
284: Wird eingekürzt bis S Lankwitz
380: Verkehrt noch fast wie im originalen, allerdings nun ein dauerhafter 20min Takt zwischen Rathaus Steglitz und Oberhofer Platz. Der Halt Stindestraße wird ausgelassen und dafür Steglitzer Damm/Halskestraße gehalten.
Warum wäre das nun sinnvoll?
Die Frage lässt sich einfach beantworten: Eine Straßenbahn ist leise, umweltfreundlich, größer und hat mehr Kapazitäten. Gerade zu Unizeiten ist der X83 immer voll und der M82 ist auch nicht gerade leer, aber auch nur bis Lankwitz, ab danach wirds leerer. Gerade wenn die Straßenbahn in der Mitte der Straße verkehrt, kann diese sogar schneller als die Busse fahren, was zu einer besseren Anbindung beisteuert. Und auch der Abschnitt Botanischer Garten und Roseneck würde mitten durch ein wenig unangeschlossenen Bereich verkehren, wo man auf die U3 und den 110 trifft, die beide davon profitieren könnten.
*= In meinem vorherigen Vorschlag empfahl ich den 283er bis Stadtrandsiedlung zu verlängern. Die Idee wäre mit der Straßenbahn dann hinfällig.

Grundsätzlich hast du Recht: Die aktuelle Situation ist nicht tragbar. Einige Details muss ich aber anmerken.
1. Auf dem Gelände des alten Tanklagers sollen in den nächsten Jahren Wohnungen entstehen. Das ist zwar aktuelle etwas am Wanken, aber die Nutzung und Bebauung wird sich wohl entschieden haben, bevor die Straßenbahn nach Lankwitz kommt. Einen Betriebshof bekommst du da wohl nicht mehr unter.
Dagegen steht der alte Betriebshof Steglitz/Lichterfelde am Hindenburgdamm, unweit des Rathaus Steglitz weiterhin im Eigentum der BVG. Diese Fläche als neuen Straßenbahnbetriebshof zu nutzen hat auch schon das Bündnis Pro Straßenbahn im aktuellen Zielnetz 2050 vorgeschlagen.
2. Wie genau stellst du dir die Haltestelle S Lankwitz/Kaulbachstraße vor? Der Platz für Bahnsteig + Wendegleis scheint mir nicht gegeben zu sein.
3.
Damit hängst du die Großwohnsiedlung Waldsassener Straße völlig ab. Für die besteht jetzt zweifacher Umsteigezwang (S Lankwitz und Steglitz). Ich würde die 81 eher über Ahrensdorfer Straße, Tirschenreuther Ring führen. Das bindet wesentlich mehr Menschen, wesentlich besser an.
4. Mit deinen drei Linien ist die Albrechtstraße Straßenbahntechnisch völlig ausgelastet. Dabei vergist du aber den 282, der aus Mariendorf über den Steglitzer Damm nach Steglitz will. Da fahren Doppeldecker im T10, also genausoviel wie auch auf M82, X83. Dazu soll der X76 auch auf dieselbe Trasse nach Steglitz gelegt werden. Entsprechend kommt vom östlichen Steglitzer Damm ein Busangebot, dass wenigstens perspektivisch auch einen Umstieg zur Straßenbahn verdient. Das ist aber mit dem von dir angedachten T3/3/4 ausgeschlossen.
Bitte bestehende Vorschläge recherchieren, verlinken, auf Unterschiede eingehen und dementsprechend erläutern, wozu es diesen Vorschlag noch zusätzlich braucht.
mir persönlich gefällt deine Idee auf jeden Fall aber ich habe dennoch eine Anmerkung die noch nicht genannt wurde. Die Führung der Trasse durch die Albrechtstrasse sowie den Edenkobener Steg gefällt mir eigentlich ganz gut um so die enge Siemensbrücke zu umfahren. Doch der Bereich zwischen S Lankwitz und edenkobener Steg wird eine Menge von Konflikten mit sich bringen. Die Strecke verläuft mitten durch eine KGA und würde erfordern mindestens 25 Anlagen zu zerstören was zu großen Protesten führen würde. Warum führt man die Trasse nicht entlang des bernkastler Platzes und parallel zu den Gleisen um diese dann erst am edenkobener Weg zu durchqueren. So müssten zwar eine Menge an Bäumen gefällt werden doch die KGAs würden erhalten bleiben
Du würdest also öffentliche Grünflächen den privaten opfern? Der Wertung kann ich mich nicht anschließen. KGAs stehen schließlich sehr bewusst nicht im Eigentum der Bewirtschafter.