Berlin: Schwebebahn Wuhletal

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Beschreibung des Vorschlags

Die Ortsteile Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf bilden gemeinsam die größte zusammenhängende Einfamilienhaussiedlung Deutschlands. Während die nördlichen Bereiche dieser Siedlungen durch die S-Bahn- und U-Bahn-Linien S5 und U5 mit Schienenverkehr angebunden sind, gibt es im südlichen Bereich ledglich in Mahlsdorf-Süd eine größtenteils eingleisige Straßenbahnstrecke. Im südlichen Bereich von Biesdorf und Kaulsdorf verkehren mehrere Buslinien, u.a. die Expresslinie X69, die zeigt, dass es auch Bedarf an schnellem Verkehr aus Richtung Köpenick nach Biesdorf bzw. in die andere Richtung gibt. Ein Neubau von Straßenbahnen oder anderen Schienenverkehrsmitteln in diesem Bereich würde größere Eingriffe auch in den Straßenverkehr nach sich ziehen. Die Wuhle zieht sich wie ein Band genau durch diesen Bereich. Eine Hängebahn im Wuhletal, ähnlich wie in Wuppertal, könnte hier Abhilfe schaffen und die Bereiche Biesdorf-Süd und Kaulsdorf-Süd in Köpenick und am Bahnhof Wuhletal an S-Bahn und U-Bahn anbinden. An den Endbahnhöfen sollen die Bahnhöfe in größerer Höhenlage erfolgen, um direkt vom Bahnsteig der Schwebebahn zu den Bahnsteien von U-Bahn und S-Bahn gelangen zu können. In Köpenick erfolgt dabei ein kleines Stück der Strecke entlang der Straße „Am Bahndamm“. 

Technisch soll die Bahn ähnlich der Dortmunder H-Bahn gebaut werden, da dieser Typ der weltweit am weitesten verbreitete bei Hängebahnen ist. 

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7 Kommentare zu “Berlin: Schwebebahn Wuhletal

  1. Du sagst es selbst, Einfamilienhaussiedlung. Dort ist der Bus das Verkehrsmittel Nummer Eins.

    Lieber Bus 269 auf T10 verdichten. Ggf. könnten auch X69 oder 108 eine Angebotsverbesserung gebrauchen, das weiß ich nicht. Der 108 fuhr früher mit DD, das wäre auch wieder sinnvoll, um das wohlhabende Klientel in Kaulsdorf und Waldesruh mit Sitzplätzen anzulocken. Auf den 69er-Bussen dürfte der Einsatz dieser Busse an der Köpenicker Bahnbrücke (?) scheitern.

    Sonst kann man über das ÖPNV-Angebot dort auch nicht großartig meckern.

    1. Meinetwegen auch eine Straßenbahn, ist ja schließlich doch ein recht länglicher Siedlungskorridor, der hier abgedeckt wird.
      Aber für einen solchen Exoten wie eine Hängebahn sehe ich hier schwarz.

      1. Aber für einen solchen Exoten wie eine Hängebahn sehe ich hier schwarz.

        Das sehe ich genauso. Warum sollte man ein vollkommen neues Verkehrsmittel, was dann ja auch vollkommen neue Infrastruktur (Personal, Werkstätten, Ersatzteilen etc.) für ein einzelnes Wohngebiet errichten? Zudem es ja mit einer S-Bahn über den östlichen Außenring wesentlich sinnvollere Planungen gibt (Bei L+ zB hier und hier).

        1. Hängebahnen sind weltweit fast überall Einzellinien und trotzdem oder gerade deswegen sind sie dort seit vielen Jahren stabil und dauerhaft im Einsastz. Die Unabhängigkeit von irgendeinem Netz macht es stabiler, da man keine Wagen hin und her schieben kann, wie es aktuell bei der Berliner U-Bahn z.B. der Fall ist. Die Technik ist robust und wesentlich günstiger zu bauen als eine U-Bahn. Der Korridor dort bietet sich direkt an und steht auch nicht in Konkurrenz zu einer S-Bahn auf dem Außenring, die von den Wohngebieten um die Wuhle doch recht weit weg ist. Vielmehr ergänzen sich die beiden.

          1. Hängebahnen sind weltweit fast überall Einzellinien

            Weil sich die Erweiterung oft nicht lohnt, da die Anwendungsgebiete sehr begrenzt sind.

            Die Unabhängigkeit von irgendeinem Netz macht es stabiler, da man keine Wagen hin und her schieben kann, wie es aktuell bei der Berliner U-Bahn z.B. der Fall ist.

            Und wieso ist Resilienz jetzt auf einmal ein Nachteil?
            Beim U-Bahnnetz kann man die Fahrzeuge hin- und herschieben, sodass sich Fahrzeugengpässe auf einer Linie durch andere abfedern lassen und die Fahrzeugreserve insgesamt niedriger sein kann.

            Bei einem Inselsystem können einzelne Fahrzeugausfälle nicht kompensiert werden, weshalb mehr Reserve benötigt wird.
            Und wenn mehr Fahrzeuge defekt sind als Reserve vorhanden ist, dann fallen direkt viele Fahrten aus.

            Die Technik ist robust und wesentlich günstiger zu bauen als eine U-Bahn.

            Ist jetzt aber kein Argument für eine Hängebahn, auf viele andere Verkehrsmittel (z.B. Straßenbahn) trifft dies ebenfalls zu.

            Der Korridor dort bietet sich direkt an

            Wieso? Hier sind Einfamilienhäuser, also eine niedrige Bevölkerungsdichte. Eine Hängebahn benötigt aufgrund der hohen Kosten höhere Bevölkerungsdichten.

            1. Beim U-Bahnnetz kann man die Fahrzeuge hin- und herschieben, sodass sich Fahrzeugengpässe auf einer Linie durch andere abfedern lassen und die Fahrzeugreserve insgesamt niedriger sein kann.

              Hängebahnen sind robust, bei ihnen selbst ist selten mit Ausfällen zu rechnen. Durch die Inseltechnologie können die Bahnen nicht woandershin verschoben werden.

              Der Korridor dort bietet sich direkt an

              Hier ist eine Schneise im Stadtgebiet, die sowieso mit nichts anderem verbaut wird. Bei einer Straßenbahn müsste zumindest ein Teil des Straßenraums genutzt werden.

              Weil sich die Erweiterung oft nicht lohnt, da die Anwendungsgebiete sehr begrenzt sind.

              Genau, so wie hier. Dort ist ein sehr begrenztes Anwendungsgebiet (nicht anders nutzbarer Korridor, bisher schwache ÖPNV-Anbindung), für das sich die Hängebahn perfekt eignet.

              1. bisher schwache ÖPNV-Anbindung

                Verdichte 269 auf T10 und U5 auf T>4, und stell 108 auf DD um. Dann ist die ÖPNV-Anbindung dort sensationell gut. Siehe obiger Beitrag. Der Regionalbahnhof Köpenick ist auch im Bau.

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