10 Kommentare zu “Berlin: Bypass Schöneweide

  1. Den Vorschlag finde ich gut, er passt auch zu den Plänen des BVG eine Tram durch die Baumschulenstraße zu legen und diese Tram könnte hier eine gute Querverbindung sein. Jedoch durch Oberschöneweide würde ich die bestehende Strecke durch die Wilhelmonenhofstraße und dann ein Neubau in der Nalepastraße bis zur Minnatodenhagenbrücke. Diese Brücke würde ich aber auch nicht überfahren, denn sie ist vermutlich nicht dafür ausgelegt und müsste teuer dafür hergerichtet werden, bei Wegfall einer Autospur und sie ist unnötig steil. Da keine Brücke flussauf- oder abwärts so steil und hoch ist, ist das für eine Tram (und Fußgänger/Fahrradbrücke) auch nicht nötig.

    Die Idee die Strecke bis zur S Hermannstraße zu führen, fände ich gut, da man dort mit Ring und U-Bahn ein gutes Ziel hat und die dichtbebauten Gebiete um den Britzer Damm deutlich besser erschlossen werden.

    1. Möchtest du also keinerlei Tangential Verbindung zwischen Oberschöneweide und Baumschulenweg errichten die den Bahnhof Schöneweide umgeht? Man könnte ja auch eine eigene Straßenbahnbrücke neben der Minna Todenhagen Brücke errichten so wie im Münchener Norden.

      würdest du auch über die Strecke „an der Wuhlheide“ verzichten wollen?

      1. Doch eine Tangente die den Bahnhof Schöneweide umgeht, aber eben nicht an Oberschöneweide vorbeifährt sondern durch. Und ja das meinte ich mit der Brücke, man bräuchte eine neue, die eben nicht die Minnatodenhagenbrücke ist sondern daneben.

        1. Hmm ja ich verstehe es könnte tatsächlich schlauer sein die Linie durch die Nalepastraße fahren zu lassen anstatt über die Rummelsburger Landstraße. Trotzdem könnte es Praktisch sein an der Wuhlheide eine Tram Trasse zu bauen?!

  2. Die Strecke „an der Wuhlheide“ ist völlig aussichtslos. Hier befinden sich keine nennenswerten Aufkommensschwerpunkte, anders als entlang der Wilhelminenhofstraße. Und die „Überland-Tram“ zwischen Köpenick Ort und Oberschöneweide hat doch heute schon das Problem, dass die Nachfrage östlich der Haltestelle FEZ deutlich einbricht. Die Verkehrsströme in Oberschöneweide sind eindeutig stadteinwärts ausgerichtet – Forum Köpenick, Ausflugsverkehr und zukünftiger Regionalbahnhof hin oder her. Wo sollen also die Straßenbahnen über An der Wuhlheide enden, ohne dass es zulasten der relativ aufkommensstarken Wilhelminenhofstraße-Strecke geht?

    Eine Straßenbahn zwischen Britz und Baumschulenweg ist sicherlich denkbar, und es ist gut, dass du sie abseits der Späthstraße trassierst. Es ist schon schlimm genug, dass die vom Senat geplante M41-Tram straßenbündig in der heute schon staugeplagten Südostallee fahren soll – hier ist mit übelstem Murks zu rechnen. Wenn diese – sinnvollerweise – über Baumschulenstr und Schnellerstr führe, dann fände die befürchtete Überlastung des Knotens Schöneweide ohnehin nicht statt.

    Langfristig könnte eine Straßenbahn von Zoo über Rathaus Schöneberg, Südkreuz, Britz und Neu-Späthsfelde nach Baumschulenweg verkehren. Gerade zwischen Tempelhof und Britz ist mittel- bis langfristig ebenfalls einiges an Stadtentwicklung vorstellbar. M44 ist auch straßenbahnwürdig.

    1. Als weiter Führung der Strecke hinter dem FEZ habe ich an Krakes Vorschlag gedacht:https://linieplus.de/proposal/b-ost-west-trasse-ueber-bhf-koepenick/

      auch darf man nicht vergessen das mit dem Bau der NVTO die Spindlersfelder Straße als Umstiegspunkt attraktiver wird.

      die M41 sollte wie ich ebenfalls denke keinesfalls über die Südost Allee geführt werden aber könntest du mir hier noch einmal erklären warum es zu keiner Überlastung des Knotens Schöneweide kommt sollte der M41 über die Schnellerstrasse geführt werden (was ich stark hoffe)?
      Ja und auch der M44 ist definitiv Straßenbahn würdig

      mit einem zukunftsorientierten denken wäre es denke ich möglich zuerst die Hermannstrasse über Späthsfelde anzuschließen und in einem zweiten Schritt den M46 und den M44 zu verstrassenbahnen

      1. Als weiter Führung der Strecke hinter dem FEZ habe ich an Krakes Vorschlag gedacht:https://linieplus.de/proposal/b-ost-west-trasse-ueber-bhf-koepenick/

        Ich kenne den Vorschlag auch und halte ihn für sehr sinnvoll. Wenn wir aber ehrlich sind, dann würde der Tram-Abschnitt zwischen Alte Försterei und Bahnhof-/Lindenstr, sollte der Vorschlag so umgesetzt werden, sicher zur Betriebsstrecke/reiner Stadionverkehr oder max. T20 degradiert werden. Forum und Bahnhof Köpenick sind und bleiben aus Richtung Oberschöneweide die wichtigsten Ziele in Köpenick Ort. Es würden die Leistungen dorthin umverteilt werden, wo sie wirklich benötigt würden. 9 Züge pro Stunde zwischen Oberschöneweide und Köpenick Ort sind äußerst großzügig, das fährt man aus Gründen der Netzwirkung damit man nicht lauter Stummellinien hat, nicht mehr und nicht weniger. Bis auf Stadion- und Schülerverkehr ist hier wenig los.

         

        auch darf man nicht vergessen das mit dem Bau der NVTO die Spindlersfelder Straße als Umstiegspunkt attraktiver wird.

        Eine NVTO gibt es schon, nennt sich RB24/32. Diese Linien erreichen auch die Bahnhöfe Lichtenberg, Ostkreuz und Schöneweide, anstatt durch das Biesenhorst und die Wuhlheide zu zuckeln. Nicht zu vergessen diese albernen „Biesdorfer und Grünauer Kreuze“. T20 statt T30 bringt es da auch nicht. Kurzum, ich halte die BAR-S-Bahn durch Ost-Berlin für völlig unwirtschaftlich und unrealistisch. Und selbst wenn diese realisiert würde – die über Wilhelminenhofstr fahrenden Tram-Linien würden für die Anbindung des Bahnhofs sicherlich genügen. Sonst kann man immer noch einen Bus einrichten, der von Baumschulenweg wie in deinem Vorschlag bis An der Wuhlheide und Spindlerfelder Str fährt (und dann vielleicht weiter nach S Wuhlheide)

         

        die M41 sollte wie ich ebenfalls denke keinesfalls über die Südost Allee geführt werden aber könntest du mir hier noch einmal erklären warum es zu keiner Überlastung des Knotens Schöneweide kommt sollte der M41 über die Schnellerstrasse geführt werden (was ich stark hoffe)?

        Die Überlastung des Knotens Schöneweide wurde ja von dir ins Spiel gebracht, und ich vermute, dass du auf die Tram-/Bus-Anlage S Schöneweide/Sterndamm hinaus möchtest? Diese würde ja durch eine Tram in der Schnellerstr gar nicht tangiert werden. Eine solche Tram könnte den 165+S47 ersetzen und nach Köpenick fahren. Sie würde den Durchstich Schöneweide somit nicht befahren.

         

        mit einem zukunftsorientierten denken wäre es denke ich möglich zuerst die Hermannstrasse über Späthsfelde anzuschließen und in einem zweiten Schritt den M46 und den M44 zu verstrassenbahnen

        Dann wohl eher zunächst M44 verstraßenbahnen und anschließend Britz-Baumschulenweg bauen damit die Buckower Fahrgäste während der Bauzeit keinen Zwangsumstieg in Britz haben. Sonst Zustimmung.

        1. Eine NVTO gibt es schon, nennt sich RB24/32. Diese Linien erreichen auch die Bahnhöfe Lichtenberg, Ostkreuz und Schöneweide, anstatt durch das Biesenhorst und die Wuhlheide zu zuckeln. Nicht zu vergessen diese albernen „Biesdorfer und Grünauer Kreuze“. T20 statt T30 bringt es da auch nicht.

          Naja laut NKU ist die Strecke Wirtschaftlich und soll mit T10 befahren werden (Arbeitstitel S95 und S96 jeweils im T20)

          Also entsteht dadurch definitiv mehr Nachfrage auf der Strecke zwischen FEZ und Alte Försterei. Wie das Betriebskonzept zwischen zwischen Bahnhofsstrasse/Lindenstrasse zur alten Försterei aussehen soll kann ich nicht genau sagen vielleicht fahren hier dann einfach die 27 und 67 und auf der Strecke von Krake die neue Linie und die 60 oder so ähnlich.

  3. Eine NVTO gibt es schon, nennt sich RB24/32. Diese Linien erreichen auch die Bahnhöfe Lichtenberg, Ostkreuz und Schöneweide, anstatt durch das Biesenhorst und die Wuhlheide zu zuckeln. Nicht zu vergessen diese albernen „Biesdorfer und Grünauer Kreuze“. T20 statt T30 bringt es da auch nicht.

    Naja laut NKU ist die Strecke Wirtschaftlich und soll mit T10 befahren werden (Arbeitstitel S95 und S96 jeweils im T20)

    Also entsteht dadurch definitiv mehr Nachfrage auf der Strecke zwischen FEZ und Alte Försterei. Wie das Betriebskonzept zwischen zwischen Bahnhofsstrasse/Lindenstrasse zur alten Försterei aussehen soll kann ich nicht genau sagen vielleicht fahren hier dann einfach die 27 und 67 und auf der Strecke von Krake die neue Linie und die 60 oder so ähnlich.

    1. Naja laut NKU ist die Strecke Wirtschaftlich und soll mit T10 befahren werden (Arbeitstitel S95 und S96 jeweils im T20)

      Meiner Meinung nach würde diese Verbindung eher Fahrgäste von anderen Linien abziehen, als dass sie neue Fahrgäste generieren würde. Außerdem bedeutet eine bestandene KNU ja nicht, dass es nicht noch volkswirtschaftliche sinnvollere Alternativen gäbe.

      Könnte man denn nicht (Hohenschönhausen-/Marzahn-)Lichtenberg-Ostkreuz-Schöneweide(-BER/-KW) als eine Art Regio-Stammstrecke aufwerten im T10/20, unter Einbeziehung weiterer Linien nach Templin, Werneuchen, Mittenwalde oder Cottbus. Der Regionalverkehr muss in der Ecke ohnehin besser werden und bündelt man diesen auf eine dritte starke Achse (neben Tiergartentunnel und Stadtbahn), profitiert auch der innerstädtische Verkehr. Das wäre für die Ostberliner sicherlich besser als sich zwischen lahmer S-Bahn im dichten Takt und attraktivem Regio im ausgedünnten Takt entscheiden zu müssen und zwei mäßig nachgefragte Verkehrsmittel zu haben. Auch für die Stadtentwicklung wäre das nachhaltiger, wenn man sich auf eine starke Tangential-Achse festlegen würde.

       

      Also entsteht dadurch definitiv mehr Nachfrage auf der Strecke zwischen FEZ und Alte Försterei.

      Die S-Bahn würde aber auch Fahrgäste von der Straßenbahn abziehen. Außerdem sind die GT6-Sardinenbüchsen bald fällig und werden sicherlich durch Garnituren mit größerem Fassungsvermögen ersetzt werden. Dann ist der heutige Takt in der Ecke noch überdimensionierter.

      Wie das Betriebskonzept zwischen zwischen Bahnhofsstrasse/Lindenstrasse zur alten Försterei aussehen soll kann ich nicht genau sagen vielleicht fahren hier dann einfach die 27 und 67 und auf der Strecke von Krake die neue Linie und die 60 oder so ähnlich.

      Zwischen Alte Försterei und S Köpenick führen mit Sicherheit mehr Bahnen als zwischen Alte Försterei und Bahnhof-/Lindenstraße. Ich wüsste nicht, wieso es auf letzterem Streckenabschnitt überhaupt noch regelmäßige Linienfahrten geben sollte, wenn die Stichstrecke zum Bahnhof Köpenick so gebaut würde. Ein T10 würde zwischen FEZ (Endstelle HTW-Verstärker) und S Köpenick völlig ausreichen, wenn man wie gesagt größere Fahrzeuge einsetzt. Linie 27 wird man in Zukunft sicherlich auf Zweirichter umstellen und am FEZ enden lassen, oder ganz abschaffen.

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