Beschreibung des Vorschlags
Weil entlang der Regattastr viele Wohnungen neu gebaut wurden, wurde SL 68 zwischen S Köpenick und S Grünau von 20′ auf 8/12′-Takt verstärkt. Allerdings dauert die Fahrt durch die Altstadt zum Bahnhof recht lange (Rosenweg – S Köpenick 14 Minuten). Und nicht jeder will nach Köpenick, viele Gebiete Berlins wären über S Spindlersfeld schneller erreicht.
Daher schlage ich vor, diese Verstärkerfahrten als neue Linie 66 zum S Spindlersfeld zu führen. Die Gleisbögen am Köllnischen Platz liegen bereits. Man sollte noch eine Stumpfendstelle am S-Bahnhof bauen, um den Betrieb von 61 und 63 nicht zu stören. Dafür opfert man östliche Parkspur und Bürgersteig der Ernst-Grube-Str. Diese Stumpfendstelle kann dann auch von anderen Zügen, im Falle einer Betriebsstörung in Altstadt oder Adlershof genutzt werden. Am S Grünau existiert bereits ein Gleiswechsel.
66 verkehrt Mo-Fr 6-19 und Sa 10-18 Uhr im 20′-Takt mit 30m-Zügen, abgestimmt auf den Fahrplan der S47. Und 68 wiederum auf 66, so dass ein glatter 10′-Takt in Grünau-Nord entsteht.

Wenn dann sollte die Linie bis S Adlershof weiterfahren, denn Spindlersfeld ist immer die erste Strecke die gestrichen wird, wenn es Probleme gibt. Auch gibt es dort kaum wirkliche attraktive Anbindungen. Dann lieber die Region miteinander verknüpfen und dann vlt. am Landschaftspark enden. Das erscheint mir sinnvoller und ist quasi ohne Infrastrukturinvestion zu haben.
Ich würde keinen Mehrwert an der Weiterfahrt nach S Adlershof erkennen. Nächste Wahl wäre dann ja eher der S Grünau.
Die Linie kommt doch von S Grünau die er vorschlägt. Ich will doch nur dieses Gebiet ebenso an die Wissenschaftsstadt anbinden und den Takt zwischen S Adlershof und S Spindlersfeld verdichten. 😉
Guter Vorschlag. Und zwar auch aus folgendem Grund: RE1-Halt in Berlin-Köpenick heißt, dass längere Wartezeit aufgrund des T20 der 68 (in beide Richtungen) unwichtiger wird. Da der RE1 in Richtung Berlin Stadt ein paar Meter gut macht und über bequemeres Rollmaterial als die S3 verfügt, akzeptieren Fahrgäste längere durchschnittliche Wartezeiten akzeptieren.
Gerade dann, wenn dafür eine zusätzliche Direktverbindung zur S47 besteht, mit guten Anschlüssen in beiden Richtungen.
Langfristig wäre ein T10 für die S47 wünschenswert, was aber für die Linie 66, die im T20 so oder so Anschlüsse bieten soll, natürlich weniger relevant ist.
Hinzu kommt, dass man die entfallenden Bahnen zwischen Köllnischer Platz und Bahnhof Köpenick durch zusätzliche Straßenbahnen/Busse, die zwischen Adlershof und Bahnhof Köpenick fahren (aus Richtung WiSta, Altglienicke oder Rudow kommend) ersetzen kann – hier besteht Potential für mehr. Gerade, wenn die S95 mit Halt in Dörpfeldstr kommt.
So würde die Tram zwischen S Spindlersfeld und S Adlershof nur warme Luft befördern. Sollen die Fahrgäste doch in Glienicker Str zwischen Tram und Bus über-eck umsteigen. Geht deutlich direkter.
Vorteil deiner Variante wäre zumindest, dass das Einzugsgebiet der Tram zwischen Köllnischer Platz und S Grünau eine Direktverbindung zum S95-Bahnhof erhielte. Allerdings wird die S95 oder eine Zweiglinie sicherlich in Bahnhof Grünau halten. Dann müssten die Fahrgäste halt einen Umweg fahren oder in Köllnischer Platz umsteigen, Pech gehabt.
Außerdem ginge diese Variante zulasten der sicherlich deutlich zahlreicheren Spindlersfeld-Umsteiger. Und würde weniger Umläufe verbraten.