Berlin: 63 zum Flughafen BER

 

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Ich schlage eine Neubaustrecke von Adlershof (20.000 Ew) über Teile von Altglienicke (30500 Ew) zum Flughafen BER vor. Der Nutzen dieser Strecke an sich wäre nicht so hoch, allerdings wäre mit Verlängerung der Straßenbahnlinie 63 eine neue Tangente Köpenick — Adlershof — Altglienicke — BER möglich. Um die tangentiale Wirkung zu verstärken, soll die 63 zudem nach Marzahn verlängert und 62 bis S Köpenick zurückgezogen werden. Die 63 würde die Haltestellen Karl-Ziegler-Straße und Landschaftspark Johannisthal nicht mehr bedienen, hier stehen aber M17 und 61 zur Verfügung.

Der Verlauf ist am Linienverlauf der Buslinie 164 (Köpenick — BER T5) orientiert, lediglich in Altglienicke wird ein kleiner Umweg gefahren um hier auch 260 (Adlershof — Rudow via Altglienicke) ersetzen zu können. 162 (Adlershof — Rudow direkt) wird im Gegenzug auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet, 163 verkehrt über die Straße „Am Studio“ statt über „Adlergestell“. Außer auf dem Abschnitt Wegendorn-/Semmelweisstraße — Ortolf-/Venusstraße ist überall ein eigener Bahnkörper möglich.

Eine neue Linie (1, 2) ist nicht nötig, außerdem gibt es leichte Differenzen in der genauen Trassenführung. Zumal die Intention insbesondere von ersterem eine andere ist. Eine Trasse zum S Grünau erfordert ebenfalls eine komplett neue Linie

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

15 Kommentare zu “Berlin: 63 zum Flughafen BER

  1. Ich fände eine Trasse bis U Rudow sinnvoller, dort kann man künftig (hoffentlich) in die U7 zum BER umsteigen. Zudem kann man bereits jetzt am S Adlershof zum BER umsteigen.

    Ich finde eine Straßenbahn zum BER auch noch aus einem weiteren Grund nicht gut: Ein Flughafen ist ein Einfallstor in ein Land und das Erste, was Gäste aus aller Welt von diesem Land mitbekommen. Aus diesem Grund sollte ein Einfallstor in einem gewissen Rahmen repräsentativ gestaltet sein. Eine Straßenbahn ist dazu nicht gerade förderlich.

    Selbst wenn eine Straßenbahn laut Plan ein paar Minuten schneller als eine Verbindung mit der S-Bahn, würden viele dennoch die S-Bahn und nicht die Straßenbahn nehmen.

    1. Ich fände eine Trasse bis U Rudow sinnvoller, dort kann man künftig (hoffentlich) in die U7 zum BER umsteigen.

      Wäre eine Alternative.

      Zudem kann man bereits jetzt am S Adlershof zum BER umsteigen.

      Das ist korrekt, aber nicht wenige (Mobilitätseingeschränkte, Gepäcktragende, Mütter mit Kinderwagen, etc.) wissen Direktverbindung zu schätzen

      Ein Flughafen ist ein Einfallstor in ein Land und das Erste, was Gäste aus aller Welt von diesem Land mitbekommen. Aus diesem Grund sollte ein Einfallstor in einem gewissen Rahmen repräsentativ gestaltet sein. Eine Straßenbahn ist dazu nicht gerade förderlich.

      Versteh ich grad nicht. Viele Flughäfen haben einen Tramanschluss, warum denn auch nicht?

      1. nicht wenige (Mobilitätseingeschränkte, Gepäcktragende, Mütter mit Kinderwagen, etc.) wissen Direktverbindung zu schätzen

        Den Großteil der Fluggäste stellen Geschäftsleute dar, die -wenn überhaupt- nur einen kleinen Koffer dabei haben.

        Viele Flughäfen haben einen Tramanschluss, warum denn auch nicht?

        Mir fallen als Flughäfen mit Tramanschluss in Deutschland nur Bremen und Erfurt ein.
        Bei manchen Flughäfen (z.B. Düsseldorf) verläuft die Tram nur einen Kilometer entfernt vom Flughafen, ohne ihn zu erreichen.
        Unter den 20 größten Flughäfen Europas hat auch nur Zürich einen Tramanschluss.

        Zu einem Flughafen muss man in der Regel sehr selten, daher haben die Fluggäste teilweise weite Anreisen.
        Die Anzahl der Fluggäste, für die eine Straßenbahn überhaupt infrage kommt, ist also sehr klein.

        Konkret auf diesen Fall bezogen gehe ich sogar davon aus, dass man bis S Adlershof schon mit der S-Bahn schneller als mit der Straßenbahn wäre. Die S-Bahn braucht 18 Minuten, die Straßenbahn hat allein schon 16 Haltestellen, die Fahrt wird daher länger als 18 Minuten dauern.

        Für das Geld, was man in diese Strecke investieren muss, bekommt man woanders einen deutlich höheren Nutzen.

        1. Stuttgart hat einen Stadtbahnanschluss, für Düsseldorf habe ich hier einige Vorschläge gesehen.
          Der fehlende Tramanschluss vieler Flughäfen liegt wohl eher daran, dass gerade große und bedeutende Airports mitten in der Pampa liegen.
          Ein Flughafen ist i. d. R. auch ein Verkehrsknoten. Am BER erreicht man Fernbusse, Fernzüge Richtung Dresden und einige Regionalverkehrszüge, z. B. Richtung Blankenfelde, Königs Wusterhausen oder Potsdam. Aus Marzahn oder Köpenick ist der Bahnhof BER praktischer als im Zentrum umsteigen zu müssen.

          Zudem ist ein Flughafen häufig Ziel von Pendlern. Zum einen durch den Flughafen selbst als Arbeitsplatz, zum anderen entstehen rund um Schönefeld sehr viele Büros (wird evtl. zu viel Leerstand führen, aber ok).

          164 braucht von S Adlershof nach S Flughafen BER Terminal 5 17 Minuten. Wegen des Umweges in Altglienicke rechne ich 2 Minuten obendrauf. Zwischen BER T5 und T1+2 rechne ich mit 5 Minuten, aufgrund der ggü. der Straße direkteren Trasse. Macht 24 Minuten. Das ist langsamer, das Potential nährt sich aber eher aus Köpenick und Mahrzahn, deren Bahnhöfe weiteres Potential bergen, z. B.  aus Strausberg, Erkner oder Neuenhagen. Ob man wegen 6 Minuten extra umsteigt, muss jeder für sich entscheiden.

    2. Ich fände eine Trasse bis U Rudow sinnvoller, dort kann man künftig (hoffentlich) in die U7 zum BER umsteigen.

      Ich fände eine Verknüpfung Rudow-Adlershof-Köpenick per Tram auch sehr sinnvoll, eine U7-Verlängerung zum BER ist allerdings mit der unnützeste Vorschlag was Erweiterungen des Berliner U-Bahn – Netzes angeht!

          1. Mit der Brücke meinte ich eine Fußgängerbrücke über die bestehenden Gleise der Deutschen Bahn zum BER, Diese verlaufen neben der Jürgen-Schuman-Allee. Die Fußgängerbrücke könnte von der Jürgen-Schuman-Allee oder vom Schwarzen weg aus über die DB Gleise gebaut werden.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen