B: U1 Verlängerung oberirdisch zum Treptower Park

 

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Beschreibung des Vorschlags

Das gesamte Gelände des Görlitzer Bahnhofes und der Bahnstrecke, an die er angeschlossen war, ist bis heute nicht überbaut worden. Es existiert ein Park, sowie viele unbebaute Flächen.

Bei der Warschauer Straße enden zwei U-Bahn Linien mit Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn Stadtstrecke. Eine Verlängerung zur Frankfurter Straße ist geplant. Mein Projekt ist mit dieser Verlängerung gedacht, und nicht anstatt dieser.

Da, bis auf eine lange Unterführung bei der A100, die ganze Strecke oberirdisch und ohne große Hochbahnen bzw. Brücken verläuft, wir die Realisierung nicht sehr teuer sein.  Sie ist vergleichbar mit vielen S-Bahn Erweiterungen. Es werden die Ortsteile Alt-Treptow (13.400) und  Teile von Kreuzberg (etwa 6.000) erstmals mit der U-Bahn angebunden .Der Reuterkiez (18.500) wird teilweise besser angebunden. Da dies wiegesagt recht günstig geht, würde ich nun folgendes vorschlagen:

U3 zum Frankfurter Tor

U1 zum Treptower Park.

Am Treptower Park gibt es viele Umsteigemöglichkeiten zu S-Bahnen. Hier halten die Linien S41, S42, S45, S46 von der Ringbahn und die Linien S8, S85, und S9 . Die Linien S3, S5, S7, S9, S45 und S75 werden von der U3 bei der Warschauer Straße angefahren. Dadurch kann man von der U1 und U3 bald auf fast alle Linien außer die der Nord-Süd S-Bahn umsteigen.

Eine ebenfalls oberirdische Verlängerung zum Ostkreuz über die Kynastraße (muss weichen) ist möglich.

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5 Kommentare zu “B: U1 Verlängerung oberirdisch zum Treptower Park

  1. Ich hatte neulich auch mal überlegt, eine U-Bahn zum Treptower Park auf der alten Bahntrasse vorzuschlagen. Allerdings glaube ich, dass eine oberirdische Strecke ein zu starker Eingriff in den Görlitzer Park wäre. Langfristig würde ich lieber eine unterirdische Strecke anstreben, die gleichzeitig noch die Verkehrssituation in der Oranienstraße verbessert. Um die U-Bahn mit dem S-Bahnring zu verbinden, wäre solch eine Strecke möglich.

  2. oberirdische Strecke ein zu starker Eingriff in den Görlitzer Park wäre. Langfristig würde ich lieber eine unterirdische Streckeanstreben

    Ich glaube, dass nicht so viel unterirdisch sein muss. Ich habe jetzt für einen Teil des Parks einen Tunnel vorgesehen. Der Rest bleibt oberirdisch.

  3. Eine Verlängerung zur Frankfurter Straße ist geplant. Mein Projekt ist mit dieser Verlängerung gedacht, und nicht anstatt dieser.

    Wenn die U-Bahn nach Frankfurter Tor verlängert werden sollte, braucht sie auch alle Züge auf diesem Abschnitt. Schließlich ist Friedrichshain dicht besiedelt, und zur U5 könnte man zusätzlich umsteigen.

    Falls es doch eine Zweigstrecke geben sollte, dann eher ab Warschauer Str. nach Ostkreuz. Das wäre preiswert zu haben, dünnte den Takt bis Warschauer nicht aus, und man erreichte neben Ringbahn auch die Regionalbahn.

    Da, bis auf eine lange Unterführung bei der A100, die ganze Strecke oberirdisch und ohne große Hochbahnen bzw. Brücken verläuft, wir die Realisierung nicht sehr teuer sein.  

    Eine Hochbahn würde den Erholungswert der drei betroffenen Parkanlagen senken. Eine Straßenbahn hingegen fügte sich harmonischer ein.

     

    1. Da hast du Recht und das mit beiden Argumenten. Wobei ich eine Abzweigung kritisch sehe, da dies höhengleich wäre und damit bei dem dichten Takt eine Kreuzung drin wäre. Daher sollte man nur entweder oder bauen. Da aber die M10 ja verlängert werden soll, sehe ich das Ostkreuz immer noch als die bessere Wahl an.

  4. Die Idee ist leider nicht zu Ende gedacht. Zum einen haben die Vorredner Recht, dass der dichte Takt bis Warschauer gebraucht wird. Was du aber zusätzlich ignorierst, ist das Kreuzen der Strecke. Das nimmt massiv an Kapazität und führt zu ganz großen betrieblichen Problemen. Außerdem zerstörst du eine Grünanlage, die weit und breit die Einzige in der Größenordnung ist. Das ist für die Anwohner nicht schön. Auch wird deine Anbindung in Treptow nicht klappen. Du kommst von einer Brücke über die Elsenstraße und willst unter der Autobahn in nicht mal 200 m durch kommen. Das ist nicht machbar. Zudem wird man die Autobahn nicht gleich wieder aufreißen (mit gleich meine ich in den nächsten 20 Jahren). Auch den nächsten Eingriff in eine Parkanlage sehe ich sehr kritisch, weil absolut unnötig. Wenn dann muss die Station unterirdisch sein, denn nur so ist auch das Umsteigen einfacher, sofern man direkt unter die Bahnsteige geht. Aber auch draußen müsste die Station unterirdisch sein.

    Ich sehe aber auch nicht den überdimensionalen Nutzen in dieser Strecke. Diese Argumentation fehlt mir auch total, warum die Strecke sich lohnen sollte, denn das Umsteigen alleine reicht hierfür nicht, denn man könnte das ganze günstiger bis Ostkreuz haben.

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