5 Kommentare zu “ABS/NBS Mulhouse – Müllheim

    1. … und sich das Wenden in Mulhouse sparen. Außerdem könnte man so ggf. in Freiburg (Breisgau) halten und die Region wird (etwas) besser an Frankreich angeschlossen. Aktuell sehe ich keinen Zug von Freiburg nach Mulhouse. Man muss entweder in Basel umsteigen oder in Müllheim den Bus nehmen.

      Mit der Strecke könnte z.B. ein Freiburg-Mulhouse-Belfort Express möglich werden.

  1. Ich halte diesen Vorschlag für eine sehr sinnvolle Einbindung Mulhouses in die LGV Rhin-Rhône-Strecke. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Straßburg–Lyon würde nach den derzeitigen Planungen nicht durch Mulhouse führen (oder müsste dort umkehren werden, was erhebliche Zeit in Anspruch nehmen würde). Ich gehe davon aus, dass dieses Projekt langfristig realisiert werden wird, ebenso wie eine Modernisierung der Zulaufstrecken nach Straßburg (Straßburg 21?). Auch zwischen Stuttgart und Straßburg wird meiner Meinung nach etwas sehr Ähnliches wie eine Schnellfahrstrecke geplant sein. Ob in 40 oder 200 Jahren, da bin ich mir sicher.

    1. lindenmeyer11sagt:

      Ich halte diesen Vorschlag für eine sehr sinnvolle Einbindung Mulhouses in die LGV Rhin-Rhône-Strecke. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Straßburg–Lyon würde nach den derzeitigen Planungen nicht durch Mulhouse führen (oder müsste dort umkehren werden, was erhebliche Zeit in Anspruch nehmen würde).

      Das wäre mir neu. In deinem Openrailwaymap-Link ist doch klar die Verbindungskurve nach Lutterbach (in Richtung Mulhouse) erkennbar. Alternativ ist Mulhouse auch über die Strecke 1000 (Petit Croix-Zillisheim) erreichbar

      Auch zwischen Stuttgart und Straßburg wird meiner Meinung nach etwas sehr Ähnliches wie eine Schnellfahrstrecke geplant sein. Ob in 40 oder 200 Jahren, da bin ich mir sicher.

      Das denke ich auch. Im Moment haben noch andere Projekte Priorität, aber die Achse Paris-Straßburg-Stuttgart-München-Wien-Bratislava-Budapest hat enormes Potential. Mit der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 gibt es ja zum Glück deutlich mehr Züge auf der Relation München-Paris.

      1. Heute fahren Züge von Straßburg nach Lyon durch Mulhouse, halten dort und kehren dort um. Sobald der neue Abschnitt fertiggestellt ist, wird die Umgehung von Mulhouse jedoch zur Normalität gehören. Deshalb halte ich den Vorschlag für sinnvoll, da er die Stadt Mulhouse/Freiburg als eine der alternativen Routen zur französischen Küste ermöglichen und einbeziehen würde, im Austausch für den Halt in Straßburg und den dortigen zeitaufwändigen Richtungswechsel. Züge aus Luxemburg könnten ebenfalls über Straßburg, Freiburg und Mulhouse an die französische Küste weiterfahren. In der heutigen Welt, in der Flugpreise immer attraktiver und wettbewerbsfähiger werden, ist es schwierig, eine Bahnlinie zu planen, bei der ein Richtungswechsel mindestens sechs Minuten dauert und der Zugang zum Hauptbahnhof langsam ist.

        die Achse Paris-Straßburg-Stuttgart-München-Wien-Bratislava-Budapest hat enormes Potential

        Auch die Magistrale für Europa halte ich für äußerst wichtig und bin überzeugt, dass in den kommenden Jahren verstärkt in deren Ausbau investiert wird. Neben der kürzlich angekündigten Innkreisbahn (Zwischen München und Linz) halte ich einen unterirdischen Durchgangsbahnhof in München für äußerst wichtig, da er die Umsteigezeit am bestehenden Münchner Knotenbahnhof um mehr als 20 Minuten verkürzen würde.

        Ich habe es bereits erwähnt, aber ICE-Linien sollten sich auf Fahrzeiten zwischen 8 und 10 Stunden konzentrieren und möglichst gerade Strecken ohne Kreisverkehre bauen, um die Entfernungen zwischen Reisebeginn und -ende zu maximieren und die Nachfrage nach Parallelstrecken nicht zu kannibalisieren.

        Als Ökonom betrachte ich das europäische Eisenbahnnetz als zeitloses Gut, da Städte, Volkswirtschaften und Industrien um es herum entstanden sind. Und ich glaube, es wird auch in 500 Jahren noch bestehen. Daher bin ich der Meinung, dass Regierungen eine sehr langfristige Expansionspolitik verfolgen sollten, selbst wenn dies bedeutet, Schulden aufzunehmen oder Geld zu drucken. Denn in solchen Fällen strategischer staatlicher Investitionen gibt es praktisch keine Auswirkungen auf die Inflation.

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