Aachen ZOB-Richterich mit Vorarbeit für Regiotram nach NL

 

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Beschreibung des Vorschlags

Aachen plant aktuell eine Straßenbahn nach Baesweiler und wenn das erfolgreich sein sollte stellt sich im nächsten Schritt die Frage nach dem Ausbau von nur einer Linie zu einem kompletten Straßenbahnnetz. An diesem Punkt schlage ich einen Abzweig vom ZOB über Teile der Uni und den Stadtteil Laurensberg in den Stadtteil Richterich vor. Auf diesem Weg kann die Uni an die geplante Straßenbahn angeschlossen werden ohne den Vorwurf aufkommen zu lassen man würde Strecken nur für Studenten bauen.

Eingezeichnet habe ich nur den Streckenteil bis zum ZOB, sinnvollerweise würden man ab weiter zum Hauptbahnhof fahren, jedoch auch eine Weiche in Richtung Baesweiler für Verstärkerlinien einbauen.

Dieser Vorschlag würde zudem die Option eröffnen die fast ungenutzte Museumsbahnstrecke über Simpelveld für eine Regiotram nach Maastricht mitzubenutzen. Die Stadt Maastricht hat nämlich durchaus Interesse an Regionalstraßenbahnen, ein aktueller Versuch eine Linie nach Hasselt zu bauen droht jedoch an Belgien zu scheitern. Die andere Richtung mit Aachen als Kooperationspartner könnte für die Niederlande jedoch noch interessanter sein, da man hier Abzweige in die Städte Heerlen, Kerkrade und Landgraaf bauen kann, die grenzwertig klein für eigene Straßenbahnsysteme wären, aber von einer benachbarten Großstadt gut mitbedient werden könnten.

Falls sich nichts in die Richtung ergibt oder die Strecke über Simpelveld lieber als Eisenbahn reaktiviert werden soll, kann man den Abzweig nach Vetschau einfach weglassen und nur die Strecke nach Richterich bauen. Diese würde für sich genommen eine Verlängerungsoption nach Herzogenrath bieten.

Es gibt auch bereits einen ähnlichen Vorschlag von Baum der abschnittsweise auf einer Parallelstraße entlang führt:

Straßenbahn Aachen: Herzogenrath—Siegel

Metadaten zu diesem Vorschlag

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3 Kommentare zu “Aachen ZOB-Richterich mit Vorarbeit für Regiotram nach NL

  1. Mit Ausnahme des potentiellen Abzweigs nach Maastricht, den du ja selbst infrage stellst, ist dies nur ein Teil meines Vorschlags. Bitte meinen Vorschlag verlinken, die Unterschiede erläutern und begründen, warum dein Vorschlag besser ist.

    Auf diesem Weg kann die Uni an die geplante Straßenbahn angeschlossen werden ohne den Vorwurf aufkommen zu lassen man würde Strecken nur für Studenten bauen.

    Du möchtest eine Universität mit 47.269 Studenten, 553 Professoren, 6240 wissenschaftlichen Mitarbeitern, 2961 Mitarbeiter in Technik und Verwaltung und 496 Azubis mit lediglich zwei Haltestellen anbinden? Das alles ist die RWTH! Du bedienst die Uni nur am äußersten Rand. Das Bisschen, was du anbindest, ist praktisch nicht erwähnenswert.

    Darüberhinaus bindest du mit Ausnahme des künftigen Haltepunkts Richterich (direkt an deiner Endhaltestelle) keinen einzigen Bahnhof an.
    Hast du dir eigentlich überlegt, wie du diese Linie ins bestehende Busnetz integrieren möchtest? Wirklich viel kannst du da nicht ersetzen.

    1. Ich betrachte den Abzweig nach Maastricht als optional weil er länderübergreifende Planungen erfordert und sowas weitere Unsicherheiten und Verzögerungen mit sich bringt. Damit will ich keineswegs aussagen, dass der Abzweig nach Maastricht nicht sinnvoll wäre, sondern viel eher aussagen, dass der Rest auch ohne den Abzweig sinnvoll wäre.

      Ob die Süsterfeldstraße besser geeignet wäre als die Roermonder Straße kann ich nicht beurteilen, jedoch erschien mir eine Brachfläche auf der einen Seite und ein Industriegelände auf der anderen eher nachteilig, aber in der Realität werden ja eh immer mehrere Trassenvarianten geprüft und wenn es gut läuft die Beste genommen.

      Was die Uni betrifft, so habe ich es bewusst dabei belassen den historischen Kernbereich mit dem Audimax anzubinden, weil ich es vermeiden wollte eine Linie vorzuschlagen fast nur für Studenten vorzuschlagen, denn sowas wurde ich Aachen ja schon einmal abgelehnt. 2 Haltestellen für eine Uni ist bei Straßenbahnstädten nicht mal so unüblich, das deutlich größere Duisburg hat nur eine und Bochum hat mit knapp 5000 Studenten weniger als Aachen erst seit 2017 2 Haltestellen und Bonn hat ebenfalls nur 2 Haltestellen mit Teilen der Uni an einer leider bisher noch nicht gebauten Linie.

      Meine Idee für Aachen wäre stattdessen, dass man die Linien fast nur für Studenten als getrennte Projekte angeht, sodass ein Bürgerentscheid gegen diese Äste im Worst Case auch wirklich nur Bindungskraft für eben diese Äste hat und nicht den Rest des Netzes mit in den Abgrund ziehen kann. Dieser Ast würde am Audimax abzweigen und über den Westbahnhof zum Campus Melaten führen. Übrigens ist das auch der Grund warum ich keinen Südast nach Siegel wie in deinem Vorschlag eingezeichnet habe, dieser wäre bei mir ebenfalls ein (gerne parallel zu planendes) Projekt, auch wenn man es dann später als eine Linie betreibt.

      Und das ist auch der Grund, warum ich den Abschnitt Hauptbahnhof-ZOB nicht mit eingezeichnet habe, dieser wird als Teil eines anderen Projektes mit weitaus höherer Realisierungschance geplant und ich will diesem Projekt keine Steine in den Weg legen.

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