Beschreibung des Vorschlags
Die S-Bahn-Strecke von Hannover Hbf nach Lehrte ist aktuell bis auf den Abschnitt von der Karl-Wiechert-Allee bis zur A7-Brücke zwischen Misburg und Ahlten nur eingleisig. Auf der Strecke verkehren aktuell die S3, die S6 und die S7 jeweils im Stundentakt. In der HVZ verkehrt die S3 zwischen Lehrte und Hildesheim im 20/40-Takt (6 zusätzliche Fahrten pro Richtung), in Lehrte muss dann umgestiegen werden (7 min Umsteigezeit in den RE aus Braunschweig). Weiterhin ist im Deutschlandtakt eine Verstärkung der S6 auf einen 16/44-Takt zwischen Burgdorf und Hannover vorgesehen, wobei die Fahrzeiten dieser neuen S61 je nach Richtung zwei bis drei Minuten länger sind als jene der S6, ohne dass zusätzliche Halte geplant sind. Hier zeigt sich, dass die Eingleisigkeit für einige Einschränkungen sorgt. Denn es wäre sicherlich fahrgastfreundlicher, wenn die S3 in der HVZ in einem exakten Halbstundentakt fahren würde, bestenfalls auch ohne Umstieg bis nach Hannover. Die eingleisigen Abschnitte dauern jeweils etwa 5 bis 7 Minuten und wären insofern mit den im D-Takt geplanten 4 Zügen pro Stunde und Richtung schon im Bereich der Belastungsgrenze, kleinere Störungen hätten bereits verheerende Folgen. Eine zusätzliche Durchbindung der S3 nach Hannover wäre wohl kaum möglich. Daher möchte ich hier einen zweigleisigen Ausbau der Strecke vorschlagen.
Streckenbeschreibung:
Im Hannover Hbf ist bereits die Errichtung eines neuen Bahnsteiges mit den Gleisen 15 und 16 diskutiert worden. An diese Gleise soll die zweigleisige S-Bahn-Strecke dann anknüpfen. Nördlich des bestehenden Gleises soll dann bis zur Karl-Wiechert-Allee ein neues Gleis errichtet werden, wozu diverse Brücken erweitert werden müssen. Der Bahnsteig in Kleefeld muss dann zu einem Mittelbahnsteig erweitert werden.
Ab der A7-Brücke vor Ahlten soll ebenfalls nördlich ein neues Gleis entstehen, in Ahlten müsste dann genau wie in Kleefeld ein Mittelbahnsteig entstehen. Von hier aus bis zum Lehrter Rangierbahnhof wird es etwas komplizierter. Hier soll die S-Bahn das südliche Streckengleis der Güterumgehungsbahn von Linden übernehmen, die als Ersatz ein zusätzliches Gleis im Norden der bislang der fünfgleisigen Strecke erhält. Im Bereich des Rbf erhält die S-Bahn wieder ein neues Gleis im Norden, hier ist ausreichend Platz vorhanden oder kann durch die Verschwenkung eines Abstellgleises erzeugt werden. Durch zusätzliche Weichenverbindungen soll zudem ein zweigleisiges Befahren der Umgehungskurve für den Lehrer Pbf ermöglicht werden, diese sind in der Karte dargestellt.

Endlich fertig, ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Ja, scheint mittelfristig auf jeden Fall sehr sinnvoll zu sein und ist zum Großteil wohl auch ohne größere Konflikte machbar. Im Stadtgebiet von Hannover sehe ich nur wenige Gebäude, die nur im geringen Abstand zur Strecke stehen, fast so als hätte man dort bereits die Trasse frei gehalten. Vielerorts liegen allerdings Straßen parallel zur Bahnstrecke, hier müsste man schauen, ob man das neue Bahngleis noch dazwischen bekommt oder ob es als Viadukt über der Straße liegen muss.
Ergänzend erwähnen möchte ich noch meinen Vorschlag für die Erweiterung des Ostkopf des Bahnhofs Lehrte, von dem auch die S-Bahn nach Hildesheim profitieren würde, da sie kreuzungsfrei die Gleise von/nach Braunschweig kreuzen könnte.
Danke für die Zustimmung!
Vielerorts liegen allerdings Straßen parallel zur Bahnstrecke, hier müsste man schauen, ob man das neue Bahngleis noch dazwischen bekommt oder ob es als Viadukt über der Straße liegen muss.
Das betrifft ja insbesondere die Kleefelder Straße. Die ist bereits als Einbahnstraße ausgewiesen, dafür aber noch recht breit, einseitiges Parken ist kein Problem. Wenn man die Parkflächen entfernt und den Gehweg etwas nach Norden verschiebt sollte es spätestens passen.
Ergänzend erwähnen möchte ich noch meinen Vorschlag für die Erweiterung des Ostkopf des Bahnhofs Lehrte, von dem auch die S-Bahn nach Hildesheim profitieren würde, da sie kreuzungsfrei die Gleise von/nach Braunschweig kreuzen könnte.
Ja, den habe ich auch gerade entdeckt, sicherlich auch eine sehr sinnvolle Sache um den Betrieb auf der Ostbahn zu stabilisieren. Werde ich wohl nachher noch kommentieren.