zwei weitere Zwischenhalte für die RB 20 (Potsdam-Oranienburg)

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Beschreibung des Vorschlags

Hallo, das ist mein erster Vorschlag, dafür aber banal simpel.

Ich bin Pendler zwischen Potsdam und Nordberlin und nutze oft die RB20, mein Anliegen basiert daher auf Beobachtung und logischem Denken.

 

Mein Problem ist, dass die RB20 zwischen Hohen Neuendorf West – wohlgemerkt einem Bahnhof mit einem einzigen heruntergekommenen Bahnsteig – und Golm (Potsdam) keine Zwischenhalte macht, obwohl auf dem direkten Weg zwei weitere Bahnhöfe sind. Marquardt und Priort. Beide Bahnhöfe werden von der RB21, die zwischen Potsdam und Wustermark verkehrt, angefahren, von der RB20 aber nicht. Der Streckenabschnitt zwischen Golm und Wustermark ist bis auf die kleine Kurve der RB21 nach Wustermark mit dem Streckenabschnitt der RB20 also vollständig identisch. Marquardt ist ein Teil Potsdams und Priort ein direkter Nachbar. Viele junge Leute nutzen beide Bahnhöfe (vorallem Bhf Marquardt), dürfen aber dabei zusehen, wie die RB20 einfach so an ihnen vorbeirauscht, und dass noch kurz vor einem Abschnitt auf der Marquardter Eisenbahnbrücke an dem sie stark abbremst (vermutlich Geschwindigkeitsbegrenzung). Die Konsequenz für die sinnfreie Planung des VBB endet schließlich damit, dass Reisende aus Nordberlin, die nach Marquardt oder Priort wollen, direkt an ihrem Ziel vorbeifahren, 3 Minuten später in Golm stehen und etwa 50 Minuten stehen dürfen um mit der RB21 wieder zurückzufahren.

Es erschließt sich mir nicht, warum zwei solche Bahnhöfe von einer RegionalBAHN und nicht Express ausgelassen werden.

 

Beide Bahnhöfe sind von der Infrastruktur genauso ausgebaut wie alle anderen angefahrenen Bahnhöfe. Die Baureihen der RB21 und der RB20 sind nämlich gleich. Würde man den Fahrplan der RB 20 ein paar Minuten nach hinten schieben, hätte man zwischen Priort und Potsdam Hbf einen 30 Minuten Takt, statt eines Stundentakts.

Die Bahnhöfe anzufahren würde höchstens 5-7 Minuten länger dauern, was auch kein Problem darstellt, da an den wichtigsten Streckenabschnitten keine knappen Umsteigezeiten zu anderen Linien zu beachten sind (in Hennigsdorf steht die Bahn sogar ganze 10 Minuten, da der Lokführer zum anderen Ende des Zuges laufen muss).

Es gibt bis auf den minimalen zeitlichen Aspekt absolut keine Nachteile.

 

Ich teile das hier, weil es mich wirklich stört, Marquardt ist auch für mich als Pendler wichtig und für viele andere auch.

Vielleicht habe ich einen Denkfehler, bin wie gesagt neu hier. Was denkt ihr? Hat jemand schon Erfahrungen damit Vorschläge bei den zuständigen Stellen einzureichen? Bringt diese Seite etwas, kenne mich noch nicht so aus? (nicht böse gemeint)

Metadaten zu diesem Vorschlag

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10 Kommentare zu “zwei weitere Zwischenhalte für die RB 20 (Potsdam-Oranienburg)

  1. Weißt du, wie das mit den Wendezeiten an den Endpunkten aussieht? Manchmal ist die nämlich so knapp (5-10 min), dass die längere Fahrzeit, die aus den zusätzlichen Halten resultiert, zu einem Fahrzeugmehrbedarf führt. Oder gibt es Anschlüsse, die dann nicht mehr erreicht werden? Ein weiterer Grund wären sonst noch Fahrstraßenzwänge z.B. aufgrund eingleisigen Abschnitte, dafür braucht man aber schon viel Wissen (oder Recherche) um den Betrieb vor Ort zu kennen. Dies könnte das erklären, warum es zu der (für dich) nicht nachvollziehbaren Situation kommt.

    Allgemein wird von den Verantwortlichen dieser Webseite keine Initiative ergriffen, um die Vorschläge an die zuständigen Stellen weiterzuleiten. Das müssten Interessenten dann am besten selbst tun. Manchmal gibt es aber auch Beteiligungsaktionen der Verkehrsverbünde, politischer Parteien oder anderer Organisationen, wo man Vorschläge einbringen kann, da sollte man sich einfach mal vor Ort einbringen. Neuerdings haben wir ja auch ein Kontaktformular, wo externe Interessenten den Vorschlagsersteller persönlich kontaktieren können.

    1. Hi. Ich habe Beobachten können, dass die RB20 in Oranienburg gut 20 Minuten steht, bis sie wieder nach Potsdam zurückkehrt. In Potsdam ist die Situation ähnlich. Die DB kann es sich anscheinend sogar leisten mitten auf der Strecke eine 13 Minütige Pause in Hennigsdorf einzulegen.

       

      Danke für deinen Ratschlag, weißt du vielleicht, ob ich irgendwo anrufen kann und meinen Vorschlag durchgeben kann?

  2. Herzlich willkommen, auf Linie Plus. Endlich mal jemand, der auf Anhieb einen ordentlichen Vorschlag erstellt, gut gezeichnet und nachvollziehbar begründet.

    Ich vermisse ja ohnehin die alten Stationen Bornim-Grube, Satzkorn, Dyrotz, Falkenhagen und Schönwalde. Man hat leider viel am Berliner Außenring platt gemacht, auch andernorts, wie in Pirschheide, Bergholz und Ahrensdorf. Das ist bedauerlich, denn wo nicht gehalten wird, können auch keine Fahrgäste angelockt werden.

    Im Grunde müsste die RB20 als RE20 vermarktet werden, wenn Halte ausgelassen werden.

    1. Vielen Dank für deine Nachricht. Mir tut es auch Leid zu sehen, wie all die alten Haltestellen verotten. Das die Linie RB genannt wird wird immer absurder wenn man bedenkt, dass sie am S-Bahnhof Birkenwerder und Hohen Neuendorf West hält, aber in Marquardt nicht. Sehr Schade, und an die Höheren Sphären kommt man mit seinem Vorschlag nicht heran.

  3. Die Frage ist, ob die Halte genug Aufkommen hätten. Man muss auch berücksichtigen, dass die Verbindung Hohen Neuendorf – Potsdam im Vergleich zur Verbindung durch Berlin zumindest konkurrenzfähig bleibt.

  4. Ich bin kein Freund deiner Idee. Das ist auch recht einfach begründet. Der RB 21 wird beide Orte anbinden und das im 60 min Takt. Dieser RB bindet neben Potsdam auch Spandau, Jungfernheide und Gesundbrunnen an. Das empfinde ich als wichtigeres Ziel als Hennigsdorf, Hohen Neuendorf oder Oranienburg. Da ist es sinnvoller, dass der RB 20 wie geplant bis zur Uni in Griebnitzsee verlängert wird. Das wäre mit deiner Idee nämlich nicht mehr möglich. Hier im übrigen mal das Netz vom VBB. Man muss sich auch mal den Fahrplan dazu angucken: Hennigsdorf-Griebnitzsee ist heute am schnellsten mit RB 20 + RB 21 in 58 min. Verlängerst du mit den zwei Halten nun die Fahrzeit um ca. 5-6 min. Dann wäre RE 6 + S 42 + S 7 mit 1:07 h fast gleichwertig. Fährt der RB 20 zukünftig durch bis dorthin, wäre eine Fahrzeit von 43-45 min denkbar. Wir reden also über eine Beschleunigung der Strecke zur Uni von ca. 15 min und das ohne umsteigen.

    Wenn überhaupt sollte der RB22 oder RB23 bis Wustermark verlängert werden und mit dem RB 21 2 Züge die Stunde dort anbieten. Eine Verbindung in den Norden Berlins ist von den 2 kleinen Orten (zusammen knapp 2500 Einwohner) nicht notwendig. Wieso sollte man auch dahin pendeln? Dort sind keine Massen an Arbeitsplätze und umgedreht sind die Orte im Norden nicht der Wirtschaftsanker, bzw. was die Arbeitsplatzanzahl angeht deutlich kleiner als Potsdam oder Spandau.

    Und by the way: Der RB 20 fährt Hennigsdorf noch an und fährt von dort nach Potsdam durch. Das sieht man hier auf der Karte und in meinem verlinkten VBB Netz. Bitte korrigiere das in deiner Beschreibung.

    1. Tut mir leid aber auf deinen Kommentar kann ich nicht eingehen, du hast meinen Text gar nicht gelesen und Aussagen über Wirtschaftlichkeit sind fehl am Platz. Wir sprechen von einer bestehenden Regionalbahnlinie die ohne triftigen Grund zwei gut ausgebaute Bahnhöfe einfach auslässt. Gehe genauer auf meinen Beitrag ein und wir können diskutieren.

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