Verlängerung des RE50 nach Halle (Saale)

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Beschreibung des Vorschlags

Zurzeit endet der RE50 von Dresden kommend am Leipziger Hauptbahnhof. Für eine Weiterfahrt nach Halle (Saale) muss dort in die S-Bahn umgestiegen werden, die im Tiefbahnhof abfährt, was erhebliche Umsteigewege verursacht, und zudem bereits sehr stark ausgelastet ist.

Halle (Saale) ist nicht nur als zweitgrößte Stadt Sachsen-Anhalts von Bedeutung, sondern vor allem auch als Umsteigeknoten im Bahnverkehr. Viele Regionalzüge erreicht man nur dort, unter anderem die in Richtung Leinefelde und Kassel, oder diejenigen in Richtung Halberstadt und Bernburg oder auch den Regionalexpress nach Magdeburg.

Zurzeit erreicht man diese Anschlüsse mit einem Umstieg zur S-Bahn noch recht gut. Wenn man um 09:50 Uhr mit dem RE50 in Leipzig ankommt, erreicht man um 10:03 Uhr die S3 nach Halle (Saale) über Schkeuditz und ist um 10:40 am dortigen Hauptbahnhof. Der RE9 nach Kassel fährt um 11:02 Uhr ab, die RB47 nach Bernburg um 11:07 Uhr und der RE30 nach Magdeburg um 11:14 Uhr.

Im Deutschlandtakt sind diese Verbindungen jedoch nicht enthalten, weshalb es zu längeren Umsteigezeiten kommt. Der RE50 würde um 09:32 Uhr in Leipzig ankommen. Die Weiterfahrt nach Halle (Saale) würde um 09:49 Uhr mit der S5 erfolgen, die Ankunft dort wäre dann um 10:17 Uhr. Der Anschluss in Richtung Nordhausen/Kassel wäre erst um 11:04 Uhr zu erreichen, der nach Könnern/Bernburg um 11:06 Uhr und der nach Magdeburg um 11:19 Uhr.

Dadurch verlängert sich also der Übergang vom RE50…

  • … in Richtung Bernburg von 77 Minuten auf 94 Minuten
  • … in Richtung Nordhausen von 72 Minuten auf 92 Minuten
  • … in Richtung Köthen von 84 Minuten auf 107 Minuten

Schon heute sind lange Umsteigewege und volle S-Bahnen manchmal eine ziemliche Zumutung für die Fahrgäste. Das wäre erneut eine unverhältnismäßige Verschlechterung für alle, die zwischen diesen Zügen umsteigen müssen und das bei einer ohnehin schon schwierigen Situation.

Mein Vorschlag ist daher eine Verlängerung des RE50 aus Dresden kommend über Leipzig hinaus bis nach Halle (Saale). Die Fahrzeiten des RE50 lassen es zu, diesen nach Halle zu verlängern, ohne Konflikte mit anderen Zügen zu verursachen, denn sowohl der Intercity als auch die S-Bahn verkehren zu anderen Zeiten.

Mein Vorschlag wäre der folgende Fahrplan zwischen Leipzig und Halle, die Anschlüsse sind zur Übersichtlichkeit an dieser Stelle noch einmal aufgeführt. Wie man erkennen kann, wird damit jeweils der frühere Zug erreicht.

 

Leipzig Hauptbahnhof

Ankunft: 09:32

Abfahrt: 09:37

Leipzig Messe

Ankunft/Abfahrt: 09:42

Leipzig Flughafen

Ankunft: 09:48

Abfahrt: 09:49

Halle Hauptbahnhof

Ankunft: 09:59

 

Anschluss in Richtung:

Sangerhausen/Nordhausen/Kassel – 10:05 Uhr

Könnern/Bernburg – 10:06 Uhr

Köthen/Magdeburg – 10:19 Uhr

 

Abfahrt: 10:01

Leipzig Flughafen

Ankunft: 10:11

Abfahrt: 10:12

Leipzig Messe

Ankunft/Abfahrt: 10:18

Leipzig Hauptbahnhof

Ankunft: 10:23

Abfahrt: 10:28

 

Durch die Verlängerung des Zuges nach Halle (Saale) verkürzt sich also der Übergang vom RE50…

  • … in Richtung Bernburg von 94 Minuten auf 34 Minuten (heute 77 Minuten)
  • … in Richtung Nordhausen von 92 Minuten auf 33 Minuten (heute 72 Minuten)
  • … in Richtung Köthen von 107 Minuten auf 47 Minuten (heute 84 Minuten)

Wer heute zum Beispiel von Wurzen nach Sangerhausen fahren möchte, muss zwei Mal umsteigen und braucht dafür insgesamt 2 Stunden und 18 Minuten. Gemäß Deutschlandtakt würde diese Fahrzeit auf 2 Stunden und 37 Minuten ansteigen. Bei Umsetzung dieses Vorschlags wäre es hingegen nur noch 1 Stunde und 37 Minuten, sowie ein Umstieg weniger. Dasselbe ist bei allen Reiseketten der Fall. Durch die Verlängerung des RE50 würden die Reisezeiten in alle Richtungen massiv sinken, was die Attraktivität des Regionalverkehrs im Großraum Halle/Leipzig weiter steigern wird.

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2 Kommentare zu “Verlängerung des RE50 nach Halle (Saale)

  1. Richtungswechsel sind zeitaufwendig. Daher würde ich eher vorschlagen, den RE30 von Magdeburg bis nach Leipzig zu verlängern. Nach der Elektrifizierung oder mit Batteriezügen ließen sich auch die Linien aus dem Harz bis nach Leipzig verlängern.

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