Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Mein Vorschlag ist es die bestehende Badner Bahn über Sooß, Bad Vöslau, Kottingbrunn, Leobersdorf, Sollenau, Felixdorf, Theresienfeld nach Wiener Neustadt zu verlängern. In Wiener Neustadt würde sie als Straßenbahn die wichtigsten Orte (EKZ Nord, Fischapark, Bahnhof, diverse Schulen sowie auch die Fachhochschule, Merkur City, Cine Nova Center, Arena Nova, Aqua Nova/neues Stadion Wiener Neustadt) miteinander verbinden.
Verbesserungsvorschläge?

Die spiralige Linienführung in Wr Neustadt finde ich nicht gelungen. Gerade für die Anlieger des Linienendes, die Richtung Wien wollen, eine äußerst unattraktive Verbindung. Sinnvoller wäre es vielleicht, die Strecke im Norden von Wr Neustadt zu verzweigen und die Stadt mit zwei separaten X-förmig verkehrenden Straßenbahnlinien zu erschließen.
Wenn jemand aus Wr. Neustadt nach Wien will, steigt er sowieso am Bf. in den Zug um, daher ist das sowieso nicht wirklich für die Relation Wr. Neustadt-Wien sinnvoll, maximal für Verkehr von/aus dem kleineren Oberzentrum Wr. Neustadt.
So ist es, ich denke nicht das jemand von Wiener Neustadt nach Wien mit der Badner Bahn fahren würde aber als Straßenbahn in Wiener Neustadt wäre sie sehr gut und würde zusätzlich weitere Stationen in Baden schaffen und wäre sehr interessant für die Bewohner zwischen Baden und Wiener Neustadt.
Zunächst einmal: Herzlich willkommen auf Linie Plus.
Über eine Erweiterung der Badener Bahn kann man natürlich gerne nachdenken, sie kann auch durchaus sinnvoll sein.
Ich möchte dich aber bitten, noch einmal genau die Streckenführung zu überprüfen. Glaubst du z. B. wirklich, es könnte sinnvoll sein am Josephsplatz in Baden um das Steakhaus herum zu fahren, anstatt die Strecke vom Kaiser-Franz-Josph-Ring geradeaus in die Pergerstraße zu führen? Die vorhandene Endstelle könnte dann ja immer noch endenden Zügen dienen, was nicht ginge, wenn die Gleise für weiter fahrende Züge frei bleiben müssten. Als nächstes wäre die Gutenbrunner Straße wohl arg schmal für eine zweigleisige Strecke. Nicht umsonst verläuft der Straßenverkehr dort in getrennten Einbahnstraßen. Auch die Straßenbahn sollte dann in der Gegenrichtung besser durch die Johannesgasse führen. Das Abbiegen von der Jägerhausgasse in die Albrechtsgasse könnte gerade so gehen. bedenke aber, dass für Straßenbahnen wenigstens 25 m Radius vorgesehen werden sollte. Das wird hier sehr knapp. Besser erkennt man das, wenn man die Kurve auch als solche darzustellen versucht, indem man dort mehrere Punkte in die Linie einfügt.
Im weiteren Verlauf fällt auf, dass du dich stets streng an den Verläufen von Straßen oder Wegen orientierst. Eine Straßenbahn könnte über Land jedoch auch deutlich geradliniger fahren. Solche Zickzacklinien, wie am nördlichen Rand von Sooß würden zweifellos begradigt werden. Das kann man dann auch so darstellen, wie es sinnvoll wäre.
Die Führung in Wiener Neustadt bedarf zudem eine deutliche Überarbeitung. Wiener Neustadt hat mit knapp 45.000 Einwoher nicht gerade so viele, dass sich ein eigener Betrieb lohnen würde, aber wenn die Stadt von außerhalb durch eine Straßenbahn angebunden werden würde, könnte man auch über eine Zweigstrecke nachdenken. Diese geschlängelte Linie, die du vorschlägst, wäre jedoch ausgesprochen ungünstig. Sie ergäbe in vielen Relationen unnötig lange Fahrzeiten, was sie unattraktiv machen würde und ihr Bau wäre unnötig teuer. Die optimale Größe für ein Straßenbahnnetz entspricht etwa 2 – 2,5 km pro 10.000 Einwohner. Ich empfehle daher nicht mehr als maximal 10 km Strecke innerhalb der Stadtgrenzen von Wiener Neustadt vorzusehen. Damit kann man schon alles wichtige erreichen, aber man muss sich auch auf das sinnvolle beschränken.
Wenn ich ehrlich bin, fände ich da eher eine separate Straßenbahn in Wiener Neustadt sinnvoller, da die Verbindung zwischen Baden und Wr. Neustadt nicht notwendig ist, da dort bereits die Südbahn fährt. Die einzige Stadt, wohin ich eine Verlängerung der Badner Bahn für sinnvoll empfinden würde, wäre vielleicht Bad Vöslau.