Verbindungskurve Rohrbach-Münchsmünster

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Beschreibung des Vorschlags

Hintergrund

Die Strecke München-Regensburg (KBS 930) ist hoffnungslos überlastet. Vor allem im Zulauf nach München aber auch auf der östlichen Seite von Regensburg ist keine weitere Verdichtung. In geraumer Zukunft soll die Trasse noch IC München-Dresden, die ICE München-Prag und einen Halbstundentakt im  Regionalverkehr (exklusiv dem stündlichem Flughafenexpress) aufnehmen. Dazu kommt auch noch ein 15 Minuten Takt der auf der S1 gefahren werden soll. Und das alles ohne wirklich entlastendem Ausbau). Zugegeben ein Ausbau würde enorme Kosten verursachen (Bebauung München Zulauf, Gelände zwischen Landshut und Regensburg,…).

Lösung

Die KBS 900 bietet noch einige Kapazitäten im Zulauf nach München, a dort Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr getrennt verlaufen. Zudem ist diese weitestgehend für 190-230km/h ausgebaut und mit ETCS ausgerüstet. Die Strecke könnte im Bereich um Ingolstadt mit einer Verbindungskurve an die Donautalbahn angeschlossen werden. Die Trasse könnte eingleisig, elektrifiziert und 20 Kilometer lang sein. Zudem ist das Gelände für bayrische Verhältnisse recht eben.

Betrieb

  • 2 stündlicher ICE MÜnchen Hbf-Regensburg Hbf-Pilsen Hbf-Prag Hbf (profitiert von anderer Einfahrtrichtung in Regensburg Hbf und spart so 5 Minuten)
  • 2 stündlciher IC München Hbf-Regensburg Hbf-Weiden Hbf-Hof Hbf-Plauen Hbf-ZZwickau Hbf-CHemnitHbf-Dresden Hbf (kann alternativ über Landshut Hbf verkehren, um die 70.000 Einwohner Stadt an den FV anzuschließen)
  • stündliche RB München Hbf-Dachau Bf.-Petershausen-Paindorf-Reichertshausen-pffaffnhofen-Rohrbach.-Geisenfeld-Münchsmünster-Neustadt-Abendsberg-Saal-Bad Abbach-Regensburg Prüfening-Regensburg Hbf

Zusätzlich verkehren über die KBS 930 ein stündlicher RE München-Regensburg(-Nürnberg/-Weiden ) und die stündlcihe RB Flughafen München-Regensburg Hbf

Vorteile

  • geringer baulicher Aufwand aufgrund akzeptabler Geografie
  • NutzUng vorhanden Kapazitäten
  • Richtige Einfahrtsrichtung für Prager Züge
  • Fahrzeitgewinn im FV: 8 Minuten und 5 Minuten Wendezeitverkürzung
  • Entlastung Banknoten München
  • attraktive Direktverbindungen Nach München

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17 Kommentare zu “Verbindungskurve Rohrbach-Münchsmünster

  1. Ein schöner und effektiver Vorschlag. Gut, dass du deinen vorherigen nochmal überarbeitet hast, der war nämlich meiner Meinung nach sehr übertrieben für sehr wenig Nutzen (und voller vergessener Tunnel). Wäre natürlich schade für Landshut, aber die Überlastung der Altstrecke und das Weglassen des Richtungswechsels sind sehr gute Argumente.

  2. Guter Vorschlag. Man kann es aber wirklich fast nur als Entlastungstrecke sehen. Von der Fahrzeit wäre eine Verbindung München – Regensburg um maximal 5-10 Minuten schneller. Da es als Entlastungstrecke angedacht ist würde ich es auf jeden Fall zweigleisig bauen, da man sonst schwer ist 2 Züge pro Stunde und eventueller Güterverkehr pünktlich durchzubringen.

    1. Ein Ausbau wäre natürlich optimal. Allerdings ist dort allenfalls ein Halbstundentakt virzufinden und das auch nur hanz selten (in der früh fahren bsp. die Fernzüge nach Prag ja nich har nicht. Evtl. kann man ja diese Verstörker ganz aufegeben und durch die RB Linie ersetzen oder ein Flügelkonzeot machen.

    2. Zudem ist die Trasse für die Zweigleisigkit ausgerüstet, was mot dme Bau fer Verbindungskurve problemlos bewerkstelligt werden könnte. In Österreich wäre das bspw. eine zweigleisige SFS (bisschen übertrieben), da Ingolstadt und Regensburg die 4. und 5. größte Stat Bayerbs sind und je min. 150.000 Einw8hner haben. Vom Ausbauzusatnd finde ich die Trasse recht gut, da füe eine derart kurvenreiche Strecek 120-140 schon ordentlich sind. Die Prager Zpge bekommen warscheinlich NeiTech, wodurch eine weiter Beschleunigung durchaus denkbar ist. Apropo Prager Zpge. Die Strecke Schwandorf-Pilsen soll auch kur mit Begegnungsabschnitten ausgerüstet werdne und ist von der Kapazität etwa mit Inolstadt-Regensburg vergelichbar. Klar ist eine Zweigleisigkeit bon Vorteil, aber meimes Erachtens nicht unbedingt notwendig. Fahrolantechnisch wäre es durchaus möglich, die Begegnung von den Fernzügen komplett in deisem Beriech zu vermeiden.

      1. In Österreich wäre das bspw. eine zweigleisige SFS (bisschen übertrieben)

        Also bitte…
        Gibt es schon eine Bestandsstrecke? Ja
        Ist die Strecke Bestandteil der wichtigsten Nordsüd-Verbindung? Nein
        Führt die Strecke zwischen zwei Bundesländer, dessen Regierungsparteien (im Bundesland) auch auf Bundesebene koalieren? Nein
        Verschlafen irgendwelche Ungarn oder Slowenen den Ausbau des eigentlichen TEN-Korridors? Nein, da das keiner ist.

        Sind also schon vier Argumente dagegen.

        1. Das war eigentlivh als Lob für dwn guten /besseren Bahnausbau in österriech. Wenn das anscehinend missverstanden wird tuts mir leid.
          Außerdem sollte die Aussage übertrieben sein. Ein zweigleisiger Ausbau ist abwr wirklich nicht zu viel verlangt.

  3. Oh, da hab ich gar nicht nachgeschaut…

    Aber die Strecke müsste in Verbindung mit der Kurve ausgebaut werden, da man keinen stündlichen Fernverkehr auf einer eingleisigen Strecke fahren kann. Des ist aufgrund des Begegnungsverkehrs sehr störungsanfällig. Momentan gibt es 7 Begegnungsmöglichkeiten, aber des ist auf der langen Strecke und mit 3 Zügen pro Stunde unmöglich eingleisig zu fahren.

  4. Zudem ist diese weitestgehend für 190-230km/h ausgebaut

    Verbesserung: 160-200.

    Und auch da dürfte Kapazitiv nicht mehr allzuviel drin sein, bei 2-3 Regios und 3-4 ICEs die Stunde + Güterverkehr.

  5. Der Vorschlag gefällt mir sehr, gerade perspektivisch mit einer NBS Ingolstadt-München und Regensburg-Prag. Durch diese Verbindungskurve kann die Fahrzeit von München nach Regensburg wahrscheinlich um 21 Minuten verringert werden (laut Trassenfinder: M Hbf – Rohrbach: 26 min (60km) und Vohburg – Regensburg: 36 min (60km) = 62 Minuten -> + 3 min für die Verbindungskurve = 65 min Fahrzeit; laut Bahn.de: München-Landshut-Regensburg: 1h26min).

    Zum Streckenverlauf: ich würde versuchen den Bahnhof in Geisenfeldwinden an der Augsburger Straße zu bauen (Höhe des Normas). Da würde sich eine Schneise anbieten und der Bahnhof läge deutlich besser (zentraler). Dafür müsste dann die Strecke eben etwas nach Osten verschoben werden (östlich an Holzleiten vorbei). Außerdem halte ich einen Bahnhof Fahlenbach-Königsfeld für denkbar.

    Die Strecke Ingolstadt-Regensburg sollte zudem auch ausgebaut werden, Zweigleisigkeit und sehr gerne eine Geschwindigkeitserhöhung. Gerade bis Abendsberg (von Ingolstadt aus) halte ich eine Geschwindigkeitserhöhung für 200-230km/h für sinnvoll, sodass man München-Regensburg vielleicht in 59 Minuten schaffen kann.

    1. Für was braucht es eine 200+ km/h -Rennstrecke für eine so tangentiale Route wie die Bayerische Donaustrecke?
      Die ist aktuell wirklich nur im GV (Abfuhr Bayernhafen in Regensburg und natürlich Audi+Raffinerien in Ingoldorf) relevant, der PV beschränkt sich auf eine RB im Stundentakt mit einzelen Expresszügen. Gut, viel mehr ist auf der eingleisigen Strecke auch nicht drin, aber überlaufen sind die einzelnen Coradia-Dreiteiler der Agilis selbst jetzt in der Deutschlandticket-Ära nicht, habe da schon einige Mitfahrten hinter mir.
      Eine Kapazitätserhöhung ist sicher erstrebenswert – westlich von Ingolstadt auf plattestem Land im Donauries unkompliziert, im Osten wird es aber spätestens am Kelheim im Donautal topographisch recht anspruchsvoll. Und ohne eine durchgehende Doppelspur bringt dir die Geisenfeld-Spange nix, da es keine Kapazitäten gibt.

      Eine Umleitung des perspektivischen FVs nach Prag und Sachsen über Regensburg (den es ja auch erst einmal überhaupt geben muss) sagt mir nicht sonderlich zu – ja, man könnte mit viel Investitionen warscheinlich ggü. Landshut kürzere Fahrzeiten erzielen, aber das ist zu viel Geld für sekundäre Fernlinien. Ja, München – Regensburg ist überlastet, die schlimmsten Nadelöhre (Regensburg Ost – Obertraubling und Freising – München-Feldmoching) lassen sich mit entsprechenden Viergleisigkeiten aber auch lösen. Perspektivisch hilft dann auch noch eine ABS Landshut – Mühldorf – Rosenheim als weiträumige Güterumfahrung von München für den Brennerverkehr.

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